Schlagwort: Rap

Eminem – Berzerk

Nach dem Doppelschlag „Relapse“ und „Recovery“, der unter anderem den Nummer-Eins-Hit „Love The Way You Lie“ mit sich brachte, meldet sich Eminem nach monatelangen Gerüchte um eine neue Platte zurück. „The Marshall Mathers LP 2“ soll am 5. November erscheinen und ist wohl als Fortsetzung seines internationalen Durchbruchalbums zu verstehen. Neben No ID und Dr. Dre konnte unter anderem American-Legende Rick Rubin als Produzent gewonnen werden. Er hatte auch seine Hände bei „Berzerk“, der ersten Single, im Spiel.

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Stromae – Racine carrée

Vier Jahre sind im Musikbusiness eine lange Zeit. Für jemanden, der in Deutschland bislang nur einen großen Hit hatte, ist das mitunter zu viel, um dem ersten Streich einen zweiten folgen zu lassen. Anders mag das beim Belgier Paul Van Haver sein. Ebendieser 28-jährige Brüsseler landete 2009 unter dem Künstlernamen Stromae mit dem Song „Alors on danse“ einen europaweiten Hit. Vier Jahre später – im Mai 2013 – veröffentlichte er mit „Papaoutai“ und „Formidable“ die ersten Vorboten seines mittlerweile erschienen Zweitlingswerk „Racine carrée“ und sicherte sich in seiner Heimat eine mehrwöchige Doppelführung in den Singlecharts. Pünktlich zum Album-Release ist auch in Deutschland die Lead-Single „Papaoutai“ in den Top 100 auf dem Vormarsch.

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The Black Keys & RZA – The Baddest Man Alive

Wu-Tang und Martial Arts – zwei Dinge, die Hand in Hand gehen. Es dürfte kaum verwundern, dass der Wu-Großmeister RZA beim Kinofilm „The Man With The Iron Fist“ Regie führte und sich auch um den Soundtrack kümmert, natürlich mit Rap-Allstars und Leuten aus dem Clan-Umfeld gespickt. Ebenfalls mit dabei: The Black Keys, die vor einem Jahr mit „El Camino“ einen weiteren Blues- / Funk-Leckerbissen unter das Volk gebracht haben. Ihr Projekt Blakroc, für das sie mit diversen HipHop- und RnB-Künstlern arbeiten, ist weniger bekannt, lässt die Soundtrackarbeit jedoch deutlich logischer erscheinen. Gemeinsam mit Mastermind RZA wurde „The Baddest Man Alive“ eingespielt, das nun auch als Download-Single hinterher geschoben wird.

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Blumentopf feat. Pohlmann. – Bin dann mal weg

Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens sind Blumentopf präsenter denn je. Ihre Raportagen erfreuten sich größter Beliebtheit, dazu läuft aktuell eine 18teilige Vlog-Serie, mit der „Nieder mit der GbR“, das am 21. September erscheinende siebte Studioalbum, groß angekündigt wird. Eingeläutet wird der Nachfolger des starken „Wir“ durch „Bin dann mal weg“, eine Art Aussteiger-Hymne, die die Mühen des Alltags hinter sich lässt und dafür den Labelkollegen Pohlmann. ins Studio einlädt.

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Max Herre – Hallo Welt!

Mit gemischten Gefühlen wurde „Ein geschenkter Tag“, Max Herres Ausflug in Singer/Songwriter-Gefilde, aufgenommen. Die Songs waren gut, die Fans hatten sich wohl etwas anderes erwartet. Somit verwundert es nur bedingt, dass der Freundeskreis-Mitbegründer nun zum HipHop zurückkehrt, obwohl es, wie er auf seinem neuen Album rappt, nicht heißt, dass er nie wieder singen wird. Entsprechend ist „Hallo Welt!“ als weitere Etappe im bewegten Musikerleben Herres zu sehen. Für sein drittes Soloalbum stellt er sich in die Tradition des Pirate Radio und stellt eine regelrechte Armada an Gastmusikern auf.

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Channel Two feat. The Dreamkatchers – Lovley

Auch wenn es als Feinschmecker-Release durchaus sein Publikum fand, ging „Artful Time Reduction“, das Debütalbum von Channel Two, 2007 weitestgehend unter. Kleinere Film- und TV-Einsätze änderten daran ebenso wenig wie Compilation-Beiträge und durchaus prominentes Airplay durch Gilles Peterson. Entsprechend lange dauerte es, bis, erst vor wenigen Monaten, der Nachfolger „Beyond 2012“ erschien; auch das dazugehörige Remix-Album ist bereits erhältlich, beide Releases hierzulande jedoch nur digital. Ebenso gibt es die zweite Auskopplung „Lovley“ nur als Download-Release, dafür ausgestattet mit einem mächtigen Remix-Paket und zwei neuen Tracks.

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Max Herre feat. Philipp Poisel – Wolke 7

Nach seinem kleinen Ausflug in Singer/Songwriter-Gefilde auf „Ein geschenkter Tag“ kehrt Max Herre nun zurück zu seiner persönlichen HipHop-Vision, die seit Freundeskreis-Tagen aus der deutschen Rap-Szene nicht mehr wegzudenken ist. „Hallo Welt!“, sein für den 24. August angekündigtes drittes Soloalbum, soll an eine Art Pirate Radio erinnern und lockt mit so illustren Gästen wie Cro, Clueso, Samy Deluxe, Marteria, Patrice, Fetsum und Aloe Blacc. Die erste Single „Wolke 7“ bestreitet er jedoch mit „Eiserner Steg“-Sänger Philipp Poisel, der demnächst sein Live-Album „Projekt Seerosenteich“ veröffentlichen wird.

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Lupe Fiasco – Around My Way (Freedom Ain’t Free)

Auch mit einem US-Nummer-Eins-Album im Gepäck konnte sich Lupe Fiasco nicht in Deutschland etablieren. Sein einziger Chart-Einsteiger, „Superstar“, liegt bereits vier Jahre zurück, weder das abgefeierte „Lupe Fiasco’s Food & Liquor“, noch die dazugehörige, Grammy-prämierte Single „Daydreamin’“ und schon gar nicht besagtes US-Hitalbum „Lasers“ platzierten sich hierzulande, gehen aber wohl nach wie vor als Fan- und Kritikerlieblinge durch. Ein zweiter Teil des „Food & Liquor“-Albums, selbst zweigeteilt und mit dem Untertitel „The Great American Rap Album“ versehen, dessen erstes Kapitel Ende September auf den Markt kommen soll, ist aktuell in Planung. Wie das klingen kann und soll, zeigt die erste Single „Around My Way (Freedom Ain’t Free)“.

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Cro – Raop

Ohne Maske heißt er Carlo, ist Mediendesigner mit Realschulabschluss und soll im Keller seiner Eltern in Stuttgart wohnen. Mit Maske heißt er Cro und macht längst nicht nur die deutsche Rapwelt verrückt. Der Halb-Panda wurde über das Internet zum Star, erreichte mit seiner ersten offiziell veröffentlichten Single „Easy“ Platz 2 der Charts und Goldstatus, hat eine Woche vor Albumrelease gleich drei Nachfolger hinterher geworfen. Ob die Mischung aus Rap und Pop ein ganzes Genre retten kann und soll – Casper sollte ursprünglich auf ähnlicher Mission sein, beide wurden verbal von K.I.Z. abgewatscht – ist eher zweifelhaft. Fakt ist, dass „Raop“ durch die Decke gehen wird. Und das vollkommen zu Recht.

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Cro – Du

Nach Casper rettet nun Cro deutschen HipHop, obwohl dieser weder gerettet werden will noch muss. Neben dem identischen Anfangsbuchstaben ist beiden Rappern wohl der ruhige Crossover-Habitus gen andere Genres gemein, wobei der Mann mit der Panda-Maske ein erklärtes Faible für Pop-Musik hat. Nicht umsonst trägt sein in einer Woche erscheinendes Album den Titel „Raop“, ein Hybrid aus Rap und Pop. Beeindruckend ist im Übrigen der Erfolg von „Easy“, das vor dem Release 16 Wochen lang als Gratis-Download erhältlich war und es doch auf Platz 2 in den Single-Charts geschafft hat, mehrwöchiger Top 10-Aufenthalt inklusive. Ob der zweite Appetizer „Du“ mithalten kann, ist fraglich.

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