Autor: Verena Riedl

Lordi – This Is Heavy Metal

In Finnland sind Lordi nun schon seit sieben Jahren Stars. Gleich mit ihrem Debütalbum „Get Heavy“ konnten sie Platz 3 der dortigen Albumcharts erreichen. Im Rest Europas kennt man sie spätestens seit dem phänomenalen Sieg beim Eurovision Song Contest 2006. Seitdem ist mit „Deadache“ ein weiterer Longplayer erschienen und die Masken wurden zwischenzeitlich ausgetauscht, sehen anno 2010 aber nicht weniger klischeehaft aus als bisher. Um zu beweisen, dass sie auch musikalisch immer noch was drauf haben, schicken sie dieses Jahr mit „Babez For Breakfast“ ein neues Album ins Rennen. Natürlich wird vorab auch eine Single ausgekoppelt, zumindest in Download-Form.

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Thomas Petersen – Time Will Come Again

Im Bereich Hands Up mit Hardtrance-Schlagseite erscheinen nicht mehr sonderlich viele Titel als Single. Selbst im Downloadbereich kam in letzter Zeit kaum Nennenswertes aus dieser Ecke. Die alten Stars wie Kay Cee, Dumonde, Mario Lopez oder Cosmic Gate haben sich entweder ganz zurückgezogen, oder sie machen jetzt ganz andere Musik. In die Bresche sind neue aufstrebende Musiker wie Soulcry, DJ Space Raven, Deepforces oder Dragon & Hunter gesprungen. Auch Thomas Petersen gehört zu diesen traditionsbewussten Hardtrance-Machern und präsentiert uns im August eine neue Single.

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Reamonn – Yesterday

Vor ziemlich genau zehn Jahren gelang der Band Reamonn mit „Supergirl“ ihr Durchbruch. Nach dem ebenfalls recht erfolgreichen Nachfolgehit „Josephine“ floppten die Singles des zweiten Albums „Dream No. 7“. Fast hatte man Reamonn schon abgeschrieben, da landeten sie mit Songs wie „Star“ oder „Alright“ wieder auf den vorderen Rängen der Charts. Mit „Through The Eyes Of A Child“ gelang der Band sogar ein zweiter Top 10-Hit. So langsam ist es also wirklich Zeit für ein Best Of-Album, das am 27.08.2010 auch endlich erscheint und den Namen „Eleven“ trägt. Neben den großen Erfolgen sind darauf auch drei neue Songs enthalten.

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Kim Wilde – Lights Down Low

Nach ihrem Durchbruch mit „Kids In America“ landete Kim Wilde in den 80ern Hit auf Hit. Mit „Chequered Love“ und „Cambodia“ verfehlte sie den Sprung an die Chartsspitze nur knapp. Im Zuge der 90er Jahre sank Kim Wildes heller Stern nach und nach immer mehr, bis man über Jahre hinweg nichts mehr von ihr zu hören bekam. Comebackversuche scheiterten, und so hatte man die wilde Kim schon völlig abgeschrieben. Ausgerechnet die Zusammenarbeit mit Nena beim Duett für die Neuaufnahme des Klassikers „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ brachte sie 2003 wieder zurück auf Erfolgskurs. Einen weiteren Top 10-Hit hat sie seitdem zwar nicht gehabt, aber mit Titeln wie „Perfect Girl“ oder der Neuauflage ihres eigenen Hits „You Came“ konnte sie immerhin kleinere Achtungserfolge erzielen. Im Jahr 2010 versucht sie es nun erneut, endlich wieder nach ganz oben in den Charts zu gelangen.

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The Baseballs – Chasing Cars

Um heutzutage mit Coverversionen Aufsehen zu erregen, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Zu oft hat man in den letzten Jahren 80er Jahre-Hits im Dance-Gewand oder deutschsprachige Klassiker im Aggro-Stil zu hören bekommen, als dass man damit noch einen Blumentopf gewinnen könnte. Sam, Digger und Basti von der Berliner Band The Baseballs covern zwar auch fleißig, das jedoch nach ihrem ureigenen Geheimrezept. Sie nehmen zumeist aktuelle Hits und drehen sie kräftig durch den Wolf, bis ein moderner Chartbreaker plötzlich total nach den 50er Jahren klingt. Hits von heute im Rockabilly-Gewand, so lautet ihre Erfolgsformel. Mit dieser Mischung konnten sie schon einige Top 10-Erfolge erzielen, ihre Version von Rihannas „Umbrella“ schaffte es in Finnland sogar auf Platz 1. Für weiteren Aufschwung sorgte der Echo-Gewinn in der Kategorie „Newcomer National“.

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Blind Guardian – At The Edge Of Time

Viele alte Fans waren von den letzten Blind Guardian-Alben enttäuscht, da sich die Band immer mehr in symphonischem Bombast verzettelte und dabei die Songs an sich außer Acht ließ. Nicht wenige wünschen sich die alten, straighten Speed Metal-Kracher, mit denen sie Anfang der 90er für Furore sorgten, zurück. Andere schätzen dagegen die Verspieltheit der neueren Werke. Das Idealziel der Band müsste somit in der Zufriedenstellung beider Gruppen liegen. Und genau diese schwere Aufgabe meistert die neue Scheibe „At The Edge Of Time“ mit Leichtigkeit.

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ZPYZ – Walking Alone

ZPYZ – auf den ersten Blick ein sehr ungewöhnlicher Interpretenname. Ausgesprochen wird er genau wie das englische Wort Spice, also „Gewürz“ – und da haben wir auch schon die Bedeutung. Ein wirklich passender Name, wenn man bedenkt, dass die beiden kreativen Köpfe namens Locke und Ivan verschiedenste Stilrichtungen miteinander vermengen, bis eine wahrhaft würzige Mischung entsteht. Da trifft Elektro auf Glam Rock, um sich anschließend unter Beimengung von New Wave-Klängen im Hip Hop-Rhythmus zu vereinen. ZPYZ verstehen ihr Handwerk und präsentieren in ihrer Musik zumeist eine Best of-Kollektion der gängigsten Musikstile der letzten Jahrzehnte. Nach der „She’s A Dealer“-EP erscheint nun auch die Downloadsingle „Walking Alone“.

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Mihalis – Everyone Dance

Wer verbirgt sich denn hinter dem Namen Mihalis? Hierzulande werden den gebürtigen Zyprioten, der mit vollem Namen Mihalis Hatzigiannis heißt, wahrscheinlich nur die Wenigsten kennen. In Griechenland gehört er dagegen zu den ganz großen Stars. Erstmals von sich reden machte er 1998 beim Eurovision Song Contest, bei dem er für Zypern antrat und den elften Platz belegen konnte. Bis vor Kurzem sang er ausschließlich auf Griechisch. Nachdem er mit seinem ersten englischen Song „More Than Beautiful“ für etwas Aufmerksamkeit sorgen konnte, erscheint diese Tage ein weiterer Titel von ihm in englischer Sprache. „Everyone Dance“ war in Griechenland bereits ein Hit unter dem Namen „Heria Psila“.

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Crowded House – Saturday Sun

Kann sich noch jemand an Crowded House erinnern? Nun gut, der Name der Band ist vielleicht nicht jedem geläufig, doch wenn Songtitel wie „Don’t Dream It’s Over“ oder „Weather With You“ fallen, dürfte es bei den meisten Klick machen. Leider hat sich die Band nach ihrem vierten Album „Together Alone“, auf dem auch das wunderschöne „Private Universe“ enthalten ist, wegen persönlicher Differenzen aufgelöst. Ausgerechnet ein tragisches Ereignis hat die Band im Jahr 2005 wieder zusammengeführt. Seit dem Selbstmord ihres Drummers Paul Hester sind Crowded House wieder aktiv und haben 2007 bereits ein Album auf den Markt gebracht. Bei „Saturday Sun“ handelt es sich nun um die erste Single des zweiten Albums seit der Wiedervereinigung.

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