Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Crystal Castles vs. HEALTH – Crimewave

Hier werden zwei Trends vereint. Gemischte Doppel regieren momentan die Indie-Szene – man denke an The Kills oder Blood Red Shoes – dazu sind minimalistische, angenehm alternative Electro-Soundscapes mit Retro-Charakter mindestes genauso in. Beides vereinen Crystal Castles perfekt miteinander. Alice Glass und Ethan Kath aus Toronto sind momentan in Großbritannien auf dem Sprung, seitdem ihr Song „Alice Practice“ inklusive Performance in der Erfolgsserie „Skins“ eingesetzt wurde. Das Album kennt man hierzulande, live rocken die Beiden auch alles weg.

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The Ting Tings – Great DJ

Jules De Marino (Schlagzeug, Gesang) und Katie White (Gesang, Gitarre, Bass Drum) sind keine Unbekannten mehr. In der Party-Szene Manchesters haben sie sich als The Ting Tings einen Namen gemacht. Mittlerweile ist man mit dem Debütalbum „We Started Nothing“ und Hymnen wie „Shut Up And Let Me Go“ und „That’s Not My Name“ international bekannt, durfte sogar kurz bei den VMAs auftreten. Hierzulande gibt es einen digitalen Re-Release der Indie-Hymne „Great DJ“.

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Foo Fighters – Live At Wembley Stadium

DVD rein, Play gedrückt und ein Blick ins weite Rund des Londoner Wembley Stadions. 85.000 Zuschauer jubeln Dave Grohl und Mannschaft zu. Spätestens hier merkt man, in welchen Regionen die Foo Fighters inzwischen angekommen ist. Superlative sind überflüssig, als eine der größten gegenwärtigen Rockbands benötigt man diese auch nicht. Die aktuelle DVD „Live At Wembley Stadium“ wurde an zwei Nächten vor insgesamt mehr als 170.000 Zuschauern aufgenommen und hat eine faustdicke Überraschung im Gepäck.

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Sigur Rós – Inní Mér Singur Vitleysingur

Das beschauliche Island gibt es längst nicht mehr. Mittlerweile ist die Insel nicht zuletzt dank seiner musikalischen Söhne und Töchter zu einer Wallfahrtslandschaft geworden. Gleichzeitig zeigen sich Sigur Rós, die vielleicht berühmteste Formation aus dem hohen Norden, überaus weltoffen. Auf ihrer neuen Platte „Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust“ geht es mitunter sogar recht geradlinig vorwärts. Wo „Gobbledigook“ noch ein Fest für Hippies war, kommt „Inní Mér Singur Vitleysingur“ dem typischen Popsong verdammt nahe.

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