Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Ikaria – Luxembourg

Für Ikaria kann es offensichtlich nicht schnell genug gehen. Brav halten die Berliner ihren 14-Monats-Rhythmus ein, der nach der EP „Fiber“ und dem Debütalbum „Repair My History“ nun „Luxembourg“ nachschießt. Beeindruckend hierbei ist, dass man keineswegs gehetzt, sondern sich – ganz im Gegenteil – deutlich reifer und intensiver mit dem Erlebnis Musik auseinander setzt.

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Killing Joke – In Excelsis

Fans werfen sich ehrfürchtig in den Staub, Genießer schnalzend anerkennend mit der Zunge – 30 Jahre nach ihrem Debütalbum gibt es neues Material von Killing Joke im Original-Lineup. Was für ein Monster Jaz Coleman, Geordie, Youth und Paul Ferguson im September veröffentlichen werden, ist noch unklar. Kommt es auch nur annähernd an die Qualität der neuen EP „In Excelsis“ herankommen, darf man sich auf einen heißen Herbst gefasst machen.

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Underworld – Scribble

Auch wenn so mancher wohl noch den Zeiten von „Born Slippy“ nachtrauert, sind Underworld längst gefühlte 30 Schritte voraus und erfinden sich ein weiteres Mal neu. Auf ihrem am 10. September erscheinenden achten Studioalbum „Barking“ arbeiten sie unter anderem mit D. Ramirez, Paul van Dyk und Mark Night zusammen, um dem eigenen Sound einen neuen Anstrich zu verleihen.

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Grand Magus – Hammer Of The North

Nach vier mächtigen Alben über Lee Dorrians Label Rise Above war es nur eine Frage der Zeit, bis die doomigen Metalhelden Grand Magus den nächsten großen Schritt auf ihrer beeindruckenden Karriereleiter nehmen würden. Und tatsächlich, ihr Roadrunner-Debüt „Hammer Of The North“ überspringt gleich mehrere Stufen und lässt den mehr als nur beeindruckenden Vorgänger „Iron Will“ wie kalten Kaffee erscheinen.

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Tom Petty & The Heartbreakers – Mojo

Wirklich glauben an ein neues Album von Tom Petty mit den Heartbreakers wollte man eigentlich nicht mehr. Der bislang letzte Output „The Last DJ“ erschien bereits 2002, zuletzt waren sogar die reformierten Mudcrutch interessanter. Nun steht plötzlich „Mojo“ in den Läden – ein leidenschaftliches Rock-Album mit sympathischem Blues-Anteil, der einen oder anderen Led Zeppelin-Huldigung und einem Hauch von Reggae. Ja, Reggae.

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Rage Against The Machine – The Collection

Jahrelang war die prestigeträchtige Weihnachts-Nummer-Eins der britischen Single-Charts fest in den Händen der Cowell’schen „X Factor“-Mafia. Joe McElderry sollte mit „The Climb“ kein Problem haben diese Serie fortzusetzen. Right? Nuh-uh, denn durch eine Internet-Aktion erhielten die reformierten Rage Against The Machine mit „Killing In The Name“ den Platz an der Sonne. Die Popularität der Miterfinder des Crossover-Sounds ist nach wie vor ungebrochen. Sony Music präsentiert nun sämtliche RATM-Alben in Form des Boxsets „The Collection“. Zeit für einen kleinen Rückblick über die illustre Karriere des US-Rap-Metal-Vierers.

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