Kategorie: Alben

Armin van Buuren – Imagine – The Remixes

2008 war sein Jahr: Mit „Imagine”, dem dritten Artistalbum, gelang Armin van Buuren der Sprung an die Charts-Spitze seiner Heimat Niederlande, die dazugehörigen Liveshows begeisterten Fans auf dem gesamten Erdball, und zu guter Letzt wurde er von den Lesern des „DJMag” erneut zum besten DJ der Welt gewählt. 2009 hält das heißersehnte „Imagine”-Remix-Album bereit, das Armins Status einmal mehr unterstreicht: 17 der momentan gefragtesten Trance-Produzenten wie Cosmic Gate, First State oder John O’Callaghan durften sich an den Originalen austoben und dem nun ein gutes Jahr alten Album einen frischen Anstrich verpassen.

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XRabit + DMG$ – Hello World

HipHop muss nicht immer gleich bedeutend sein mit Guns, Bitches & Hoes. Der Sound von XRabit + DMG$ wirkt futuristisch, humorvoll und irgendwie anders. Diese internationale Zusammenkunft – XRabit ist ein in Berlin geborener und in London wohnender Produzent, die MCs Trak Bully und Coool Dundee (aka DMG$) kommen aus dem tiefsten Texas – stellt sich auf „Hello World“ kunterbunt vor.

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The View – Which Bitch?

Große Herausforderung für The View. Die vier Schotten sind mit ihrem Debütalbum „Hats Off To The Buskers“ hierzulande zwar nur im gesicherten Indie-Mittelfeld gelandet, erfreuen sich in ihrer Heimat aber großer Beliebtheit. „Which Bitch?“ läutet eine wilde Attacke ein, die Reggae-Grenzen überschreitet und sogar den österreichischen Komponisten Gustav Mahler zitiert.

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The Rifles – Great Escape

Was tun, wenn man für den großen Hype zu spät kommt? Weder der Garage-Rock-Wahn, noch das große „The“-Rennen hat The Rifles, vier junge Hüpfer aus London, betroffen. Stattdessen haben sie unverschämt gute Songs geschrieben und eine Auswahl auf ihrem zu Recht abgefeierten Debütalbum „No Love Lost“ präsentiert. Auch ohne Airplay und gute Chartpositionen durfte man in der Brixton Academy spielen. Modfather Paul Weller liebt die Jungs. Für die neue Platte „Great Escape“ wollen die Briten weg vom klassischen Dreiminuten-Radioformat und schlicht und ergreifend den Song an sich in den Mittelpunkt rücken.

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Cara Dillon – Hill Of Thieves

Irish Folk gehört sicherlich nicht zu den Musiksparten, die man im Radio oder in den Charts wahrnimmt, und doch erfreuen sich die traditionellen Klänge unbeirrt von kurzlebigen Trends größter Beliebtheit – und zwar weltweit, wie etwa die „Riverdance”-Show in den 90ern bewiesen hat. Abseits des Mainstreams gehört Cara Dillon zu den Vorzeigekünstlerinnen der Szene, musste allerdings nach der Frühgeburt ihrer Zwillinge im Jahr 2006 erst einmal pausieren. Mit ihrem vierten Soloalbum „Hill Of Thieves”, dem ersten Release auf ihrem eigenen Label, meldet sie sich endlich zurück.

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Project Pitchfork – Dream, Tiresias!

Beinahe hat man Project Pitchfork, Legenden ihres Genres, schon vergessen. Das letzte Studioalbum „Kaskade“ ist bereits 2005 erschienen. Seither gab es kleinere Gastauftritte, Download-Aktivitäten und Live-Gigs. Nun steht endlich das brandneue Album „Dream, Tiresias!“ in den Läden. Was die Vorabsingle „Feel!“ bereits verraten hat – Project Pitchfork besinnen sich wieder auf ihre Wurzeln.

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The Prodigy – Invaders Must Die

The Prodigy sind ein Phänomen. Egal ob Rocker, Raver oder Electro-Freak – alle fahren sie auf den extrem ruffen Sound der britischen Band ab. Ihr Debüt „Experience“ sorgte mit einer Kreuzung aus Break-Beats, Acid und Rave und dem Reggae-Crossover „Out Of Space“ für erste Beachtung. Bei „Music For The Jilted Generation“ kam der Rock-Aspekt hinzu und sorgte dafür, dass der Sound der Band rotziger wurde und von den unterschiedlichen Fangemeinden aufgenommen, akzeptiert und bald geliebt wurde. Es folgte „The Fat Of The Land“ mit den Hits „Firestarter“, „Breathe“ und „Smack My Bitch Up“, durch die sich The Prodigy einen unkopierbaren Kult-Status einfuhren. 2004 erschien das Album „Always Outnumbered, Never Outgunned“, welches eher ein Electro-Punk-DJ-Set darstellte und wenig auf Live-Performance baute. Soweit die Geschichte. Nach ihrer „Their Law“-Greatest Hits-Tour hatten The Prodigy wieder richtig Lust Vollgas zu geben und neue Tracks zu basteln. Daher haben sie mit „Invaders Must Die“ einen neuen Langspieler inszeniert, der an den alten Status anknüpfen soll. Und das, ohne sich zwanghaft selbst zu kopieren oder aktuellen Trends zu folgen. Viel mehr wollen The Prodigy wieder dagegen halten und ihren selbst geebneten Trampelpfad folgen. Der Sound von The Prodigy schweift nicht lange umher. Er gibt voll auf

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DJ Antoine – Live In Bangkok

Nach dem Ausflug ins Hotel Campari setzt DJ Antoine nun seine Compilation-Reihe „Live in …“ fort. Nach St. Tropez und Moscow ist diesmal Bangkok dran. Klar, dass es sich der sympathische Schweizer nicht nehmen lässt dieses Thema auch hörbar auf seinem Set umzusetzen. Gleich nach seiner aktuellen Single „December“ geht es mit einem mächtigen Gong daher auf die „Bangkok Street Party“. In diesem Song paart Antoine klassisch asiatischen Sounds mit tanzbaren House-Beats. Ähnlich wie bei seinem Ausflug in den Orient damals bei „Arabien Adventure“ entsteht so eine ganz spezielle, brodelnde Stimmung.

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Cassandra Steen – Darum leben wir

Wer denkt, bei Cassandra Steens Album „Darum leben wir“ handelt es sich um ein Debüt-Album ihrer Solo-Karriere, der hat in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst. Denn neben den drei Studio- und einem Best Of-Album ihres 3P-Projekts Glashaus, hat die 29-jährige Dame bereits 2003 ein Solo-Album mit dem Namen „Seele mit Herz“ veröffentlicht. Mit ihrer neuen Platte dürfte Cassandra ihre alten Werke, vielleicht sogar die von Glashaus jedoch schnell in den Schatten stellen. Für die gebürtige Stuttgarterin startete das Jahr 2009 nämlich äußerst erfolgreich: nach der gemeinschaftlichen Single „Wann“ mit Xavier Naidoo schoss der gleichnamige Vorbote des neuen Albums „Darum leben wir“ ohne Umwege direkt auf Platz 7 der Media Control Charts. Dazu heimste sie kürzlich bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest einen guten vierten Platz für Baden-Württemberg ein. Cassandra Steen genießt damit so viel Aufmerksamkeit wie schon lange nicht mehr und hat noch dazu ein gewaltiges Ass im Ärmel: Ein Album, dass neben dem Single-Hit zehn weitere gute Pop-Songs liefert.

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Pascal Finkenauer – Unter Grund

Pascal Finkenauer mag bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ergattert und damit nicht gewonnen haben, das wichtigste hat er an diesem Abend allerdings mitgenommen: die Aufmerksamkeit neuer Zuhörer und zukünftiger Fans seiner Musik. Und das mit einem Song, der auf poppige Melodien weitgehend verzichtet: „Unter Grund“. Den gleichen Namen trägt auch der neue Langspieler, auf dem Pascal Finkenauer zwölf Songs präsentiert, die auf unterschiedlichen Art und Weise überzeugen können.

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