Kategorie: Alben

Whyte Horses – Empty Words

Wie geht die Suche nach dem perfekten Frühlingsalbum voran? Für all diejenigen, welche Musik als stimmungs-, mitunter auch als wetterabhängiges Konstrukt sehen, melden sich Whyte Horses zurück. Die Band aus Manchester versteht sich auf psychedelisch angehauchte Popmusik mit elektronischem Unterbau und semikonzeptueller Kunst, zu deren prominenten Fans unter anderem ein gewisser Noel Gallagher zählt. „Empty Words“ ist ihr zweites Album.

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Hearts Hearts – Goods / Gods

Die Geschichte von „Goods / Gods“ nahm ihren Anfang an Neujahr 2016, kein Monat nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Young“. David Österle erhielt zwei höchst unterschiedliche Samples von seinen Kollegen, vermengte beide in einen Track und nahm Vocals dazu auf. Aus dieser destillierten Gegensätzlichkeit entstand im Laufe der folgenden zwei Jahre eben jenes „Goods / Gods“, die zweite Platte der Wiener Electro-Schmiede, deren kunstvoller Pop/Rock-Sound mit avantgardistischer Klasse unter anderem verdiente Vergleiche mit alt-J einbrachte.

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Black Light White Light – Horizons

Manchmal darf es auch einfach nur ein wenig vor sich hinblubbern. So oder so ähnlich scheint das Motto von Black Light White Light zu sein. Mittlerweile vornehmlich ein Projekt des in Malmö ansässigen Martin Ejlertsen, der mit diversen Gästen zusammenarbeitet, widmen sich die Licht- und Schattenspiele einer bekömmlichen Mischung aus Indie, Psychedelia und Fuzz mit 60s- und 70s-Schlagseite, begleitet von gemächlichem Pop-Charme. Auf „Horizons“ geht es schon mal herrlich heimelig vor sich.

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Please Madame – Young Understanding

Die Mozartstadt Salzburg darf gerne als musikalisch vorbelastet betrachtet werden. Hier brodelt es ordentlich mit unerwarteter musikalischer Breite, gerade im weit gesteckten Gitarrenbereich. Please Madame drängen nun ein zweites Mal an die Oberfläche. Nach einem sympatischen Debütalbum und gemeinsamen Auftritten mit Hurts und Mia. ging es zurück ins Studio, um den hymnischen, unverschämt eingängigen Indie Rock in Form zu gießen. „Young Understanding“, das Ergebnis mehrmonatiger Arbeiten, kann sich hören lassen.

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Moving The Mess – High Wired

Oft kommen die schönsten Überraschungen ganz unerwartet: Eine Band wie Moving The Mess hatte man, zumindest außerhalb Berlins, bis dato kaum auf der Rechnung, und doch kann das Quintett bereits auf 15 Jahre Banderfahrung zurückblicken. Die Punk-Rocker aus der Hauptstadt teilten sich die Bühne unter anderem schon mit Alkaline Trio und The Dirty Nil, erinnern musikalisch stellenweise jedoch an eine andere Berliner Größe. „High Wired“ ist ihr Debütalbum.

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Ciaran Lavery – Sweet Decay

In seiner irischen Heimat gilt Ciaran Lavery als einer der wichtigsten Song-Poeten der jüngeren Vergangenheit. Über 80 Millionen Spotify-Streams weltweit sprechen eine deutliche Sprache. So war es Lavery auch besonders wichtig, seine volle Konzentration den Texten seines mittlerweile dritten Albums zu widmen. Für „Sweet Decay“ ließ er sich von Kurzgeschichten inspirieren und vertont eigene Entwürfe in Songform, begleitet von vertrauter Gemächlichkeit zwischen Singer/Songwriter und Folk.

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Vug – Vug

Eine Band wie Vug endlich auf die große Bühne zu bewegen, war alles andere als einfach. Das international besetzte Quartett beschäftigte sich immer wieder mit seiner Vielzahl an Nebenschauplätzen (Schlagzeuger Nick DiSalvo ist, zum Bleistift, eigentlich Frontmann bei den Edel-Doomern Elder). Seit Jahren als Newcomer-Tipp gehandelt, steht das Ende 2016 aufgenommene Debütalbum nun endlich in den Läden. „Vug“ heißt es, so wie die Band, und wildert gekonnt zwischen Proto-Metal, Blues Rock und 70s-Heavyness.

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Island – Feels Like Air

Nach zwei starken EPs wagen sich die Briten Island endlich an ihr Debütalbum. Was einst als Akustik-Projekt in Rollo Dohertys Schlafzimmer begann, ist mittlerweile zum Indie- und Alternative-Hoffnungsträger in voller Belegschaft mutiert. Ihr DIY-Ethos trug das Quartett in immer größere Venues und auf diverse Festivals, ja sogar bis aufs europäische Festland. Nun bei Frenchkiss Records unter Vertrag, behält sich der Full-Length-Einstand „Feels Like Air“ den vertrauten, tiefenentspannten Charme bei.

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Makeness – Loud Patterns

Nach serienweise Singles, EPs und anderen Kleinformaten widmet sich Makeness nun endlich einem Debütalbum. Hinter diesem ominösen Pseudonym steckt der schottische Produzent Kyle Molleson, der vor Jahren nach Leeds ging, um seine an traditionellen House-, Techno- und Detroit-Sounds angelehnten Produktionen an ein breiteres Publikum zu bringen. Die Allrounder von Secretly Canadian schlugen zu und präsentieren den Full-Length-Einstand „Loud Patterns“.

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City Calm Down – Echoes In Blue

Während sich etablierte Acts wie Editors aktuell ein wenig gen musikalische Bedeutungslosigkeit zurückziehen, wirkt das Aufleben frischer, energischer Kräfte umso willkommener. Bestes Beispiel dafür sind City Calm Down aus dem australischen Melbourne. Das Quartett legt zwei Jahre nach seinem Debüt mit „Echoes In Blue“ stilvoll nach. Indie Pop/Rock trifft auf Wave-Klänge, trifft auf weite Keyboard-Flächen, trifft auf unverschämt eingängige Emotionalität. So etwas vermisste man zuletzt.

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