Kategorie: Reviews & Previews

Caliban – Coverfield

Auf neues Material von Caliban wartet man schon ein klein wenig. Zwar ist ihr Century-Media-Debüt „Say Hello To Tragedy“ erst vor zwei Jahren erschienen, doch dank starker Live-Präsenz und unermüdlichem Touren wird der Schrei um Nachschub umso lauter. Eine neue Platte ist auch bereits in Arbeit, die allerdings erst Anfang 2012 in den Läden stehen sollen. Um die Wartezeit zu überbrücken, erscheint nun die EP „Coverfield“, auf der Caliban fleißig covern und in punkto Songauswahl ordentlich überraschen.

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Natasha Bedingfield – Pocketful Of Sunshine

Komplizierter kann man Veröffentlichungspolitik nicht gestalten: Natasha Bedingfield meldet sich in Deutschland drei Jahre nach ihrem Duett „Love Like This“ mit Sean Kingston zurück. Jedoch nicht mit neuem Material, sondern mit dem Gute-Laune-Song „Pocketful Of Sunshine“, der in den USA bereits ebenfalls 2008 veröffentlicht wurde und dort direkt auf Platz 5 schoss. Hierzulande soll er Vorbote für das Album „Strip Me Away“ sein, das im Juni erscheint, in ihrer Heimat unter leicht abgeändertem Titel jedoch offiziell schon im letzten Jahr herauskam. Leicht verwirrend? Egal, denn „Pocketful Of Sunshine“ ist der passende Soundtrack des Frühlings und sprüht nur so vor Euphorie.

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Patrice – Nothing Better

Das Frühjahr 2011 steht längst in voller Blüte. Was für Allergiker furchtbar klingt, ist für Liebesjunkies eine großartige Sache. Frühlingsgefühle und Herzchen, wohin das Auge reicht – es braucht keine königliche Hochzeit, um das zu merken. So passt es auch, dass Patrice in „Nothing Better“, der dritten Auskopplung seines fünften Studioalbums „One“, das pure Hochgefühl der Zweisamkeit, die Glücksgefühle des Verliebtseins besingt. Denn eines ist klar: Besser als eine rosarote Brille, das geht einfach nicht.

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Young Legionnaire – Numbers

Als Yourcodenameis:milo um Sänger Paul Mullen 2006 im Rahmen ihres Kollabo-Albums „Print Is Dead Vol. 1“ einen Track mit Gordon Moakes von Bloc Party aufnahmen, konnte wohl kaum jemand ahnen, was Jahre später kommen würde. Yourcodenameis:milo sind Weg vom Fenster, Bloc Party kehren gerade ihrerseits von einer längeren Pause zurück. Zeit genug für Moakes und Mullen (mittlerweile bei The Automatic) als Young Legionnaire ein Album einzuspielen. „Crisis Works“ heißt es, erscheint am 6. Mai und wird von der E-Single „Numbers“ entsprechend behypet.

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Dredg – Chuckles And Mr. Squeezy

Vor Dredg muss man den Hut ziehen. Wie sich das Quartett aus Los Gatos, Kalifornien von ihrem genial durchdachten Indie-Release „Leitmotif“ über die Modern-Prog-Blaupause „El Cielo“ hin zu den deutlich eingängigeren, cleveren Werken „Catch Without Arms“ und „The Parrot, The Pariah, The Delusion“ entwickelt haben, ist durchaus beeindruckend. Wer das letzte Album bereits als zu ‚massenkompatibel‘ empfunden hat, darf es nun mit der Angst zu tun bekommen. Auf „Chuckles And Mr. Squeezy“ zelebrieren Dredg ihre Vision von düsterer Popmusik. Ohne Netz und doppelten Boden.

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Blackmail – Anima Now!

Nach dem großen Nackenschlag und vermeintlichen Aus melden sich Blackmail zurück. Die Trennung von Sänger Aydo Abay am 11. Dezember 2008 hat ein mittleres Erdbeben in der deutschen Rocklandschaft ausgelöst und im Gegenzug neue Musik der (Neben-)Projekte KEN und Scumbucket vorangetrieben. In Mathias Reetz wurde mittlerweile ein Nachfolger gefunden, der auf dem gemeinsamen Einstand „Anima Now!“ – der erste Release über das eigene Label 45 Records – in große Fußstapfen treten muss.

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The Rolling Stones – Die Storys zu allen Songs

Unglaublich aber wahr: 2012 feiern die Rolling Stones ihr 50jähriges Bandjubiläum – ein Meilenstein, den kaum Bands auch nur annähernd erreichen. Sogar ein neues Album soll geplant sein, es wäre ihr 23. Studioalbum. Wie man den unheimlich umfangreichen Back-Katalog der Veteranen am besten aufarbeitet, demonstriert Musik-Kritiker Steve Appleford. „The Rolling Stones – Die Storys zu allen Songs“ ist ein Update seines 2002 erschienen Werks „Rip This Joint“ und bietet genau das, was auf dem Cover steht – Informationen und Hintergrundgeschichten zu (fast) allen Stones-Songs.

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Nervecell – Psychogenocide

Mit Schweden assoziiert man knüppelharten Todesstahl, mit Norwegen Black Metal, mit der US-amerikanischen Bay Area die Urväter des Thrash Metal. Aber Dubai? Harte Musik in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Was wie ein Paradoxum klingt, ist mit Nervecell Realität geworden. Exotenbonus hin oder her – „Preaching Venom“ war ein amtlicher Death- / Thrash-Nackenschlag, die dazugehörige Tour ein absoluter Erfolg. Verständlicherweise wird dem Nachfolger „Psychogenocide“ nun deutlich erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Sorgen muss man sich um das live-erprobte Trio aber nicht machen – Nervecell wachsen mit ihren Aufgaben.

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The Gates Of Slumber – The Wretch

So langsam und gewollt behäbig ihre Musik auch wirken mag, so umtriebig sind The Gates Of Slumber, wenn es um neues Material geht. „The Wretch“ ist ihr bereits sechtes Studioalbum seit 2004 – das zweite für Rise Above – nebst zahlreichen Kleinformaten, Split-Releases und Sampler-Beiträgen. Nicht nur für Doom-Verhältnisse feuert das Trio aus Indianapolis rasend schnell. Der Cloud dabei: Sie werden immer besser, mächtiger, präziser und setzen aktuell ein weiteres, klassisch angehauchtes Ausrufezeichen.

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Lenka – Two

Zwei Jahre ist es her, dass die australische Singer/Songwriter-Hoffnung Lenka Kripac mit ihrer Debütsingle „The Show“ bis auf Platz 23 der deutschen Single-Charts kletterte. Doch auch wenn die Nummer dank starkem Airplay noch präsent sein dürfte, wird der Name Lenka bei den wenigsten Musikhörern einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Vielleicht gelingt ihr das ja mit dem schlicht „Two“ betitelten zweiten Album, das ab sofort in den Läden steht.

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