Kategorie: Reviews & Previews

Lily Allen – The Fear

2006 ist die britische Popsängerin Lily Allen in ihrer Heimat zu einem gefeierten und nicht minder umstrittenen Star aufgestiegen. In Deutschland kam ihre Debütsingle „Smile“ dagegen nur mäßig an. Alle weiteren Versuche inklusive dem von Kritikern gefeierten Album „Alright, Still“ scheiterten sogar noch vor den Charts. Nach einigen privaten Rückschlägen und öffentlichen Eskapaden, geht es nun mit der Leadsingle „The Fear“ aus dem Nachfolge-Album „It’s Not Me, It’s You“ musikalisch weiter.

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Glasvegas – Geraldine

Believe the hype! Fucking do it, alright? Glücklicherweise wurden die Schotten nicht dicht gemacht, auch wenn man nicht so weiß, wie dicht Glasvegas nach ihren Shows sind. Die Indie-Sensation aus den Highlights ist mit dem Debütalbum „Glasvegas“ und Platz 2 in UK längst angekommen. Nun soll die Festung Deutschland fallen. Erster Testlauf ist die E-Single „Geraldine“, eine zarte Ode an die Merchlady.

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3OH!3 – Don’t Trust Me

Zwei Physik-Studenten, eine Idee: Sean Foreman und Nathaniel Motte haben eine gemeinsame musikalische Mission gefunden, die irgendwo zwischen Electro, HipHop, Pop und Crossover liegt. Als 3OH!3 – der Name ist an 303, die Postleitzahl ihres Studienorts Boulder, Colorado, angelehnt – sind sie mittlerweile sogar bei einem Majorlabel untergekommen, ihr Debütalbum „Want“ ist hierzulande aber nur digital erhältlich. Die erste Auskopplung „Don’t Trust Me“ soll sich alleine durch einen Werbeauftritt entsprechend verkaufen.

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Snow Patrol – Crack The Shutters

Nach jahrelangem Dasein als Insidertipp haben Snow Patrol endlich den weltweiten Durchbruch geschafft. “Chasing Cars” hat für die Briten einen Quantensprung bedeutet, den ihr Album “Eyes Open” lange schon verdient hatte. Auf ihrem neuen Album „A Hundred Million Suns“ machen sie es sich keineswegs einfach, haben sich mit „Take Back The City“ an einer ruhigen Single versucht. Das semi-balladeske „Crack The Shutters“ sollte allerdings wieder entsprechend abräumen.

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Lowland – Classical Trancelations

„Classical Trancelations” – unter diesem originellen Titel veröffentlichte Armada Music im Jahr 2004 ein Album mit Trance-Interpretationen klassischer Stücke von u. a. Bach und Mozart, produziert von Armin van Buuren, Markus Schulz & Co. Dass es auch vice versa funktioniert, möchte der Finne Petri Alanko alias Lowland mit seiner Fortsetzung beweisen. 14 unvergessene Trance-Klassiker wie „Children” oder „Café Del Mar” verwandelte er in klassische Orchesterversionen, ganz ohne elektronische Beats. Kann das Experiment wirklich gut gehen?

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James Morrison feat. Nelly Furtado – Broken Strings

Mit einem Superstar wie Nelly Furtado einen Song aufzunehmen ist die eine Sache, diesen jedoch dann zusammen zu performen die andere. Das durfte auch James Morrison feststellen und musste sich mit Beverly Brown, Keisha Buchanan von den Sugababes und den Girls Aloud schon mehrfach Furtado-Ersatz für den gemeinsamen Song „Broken Strings“ suchen. Auf CD bleibt Furtado dem 24jährigen Sänger und Songwriter aber erhalten und somit stehen die Chancen auf seinen – hierzulande längst überfälligen – ersten Hit gar nicht so schlecht.

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Captain Hollywood – It Hurt’s Without You

Bereits 1990 begann für Tony Dawson Harrison alias Captain Hollywood der Traum der großen Musik-Karriere. Gemeinsam mit Ruud Van Rijen und dessen Projekt Twenty 4 Seven landete er die zwei Hits „I Can’t Stand It“ und „Are You Dreaming?“. Nach einer Auseinandersetzung mit Ruud versuchte es Tony solo und gründete mit den Produzenten Thorsten Adler, Michael Eisele und Thomas Keil das Captain Hollywood Project, dass mit der ersten Single „More And More“ 1992 auf Anhieb einen Nummer Eins Hit landete und somit gemeinsam mit anderen Dance-Acts eine Grundlage für die legendäre Eurodance-Epoche einleitete.

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Portishead – Magic Doors

Nach scheinbarer Auszeit auf Ewigkeit haben Portishead letztes Jahr mit ihrem Album „Third“ überrascht. Deutlich düsterer als die Vorgänger ausgefallen, kalt und maschinell. Die Stimme Beth Gibbons‘ hat das eisige „Machine Gun“ und das in Reih und Glied marschierende „We Carry On“ auf diese Ebene unbestreitbarer Faszination gehievt, auf die auch „Magic Doors“ hin will.

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Saxon – Into The Labyrinth

Respekt vor dem Alter – so gehört sich das. Die Metaller von Saxon gründeten sich vor knapp 33 Jahren. Große Anerkennung ist dem Quintett aus Southern Yorkshire, einer Grafschaft Englands, also gewiss. Schließlich waren sie es, die 1980 mit „Wheels Of Steel“ und „Strong Arm Of The Law“ zu Mitbegründern der New Wave of British Heavy Metal aufstiegen. Auch wenn ihnen der globale Durchbruch nie gelingen wollte, gehören Saxon trotzdem noch lange nicht zum alten Eisen. Mit ihrem 18. Studioalbum „Into The Labyrinth“ soll der Beweis erbracht werden.

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Callejon – Phantomschmerz

Der Papierform nach müsste man Callejon verdammt skeptisch entgegen. Der Fünfer aus Köln zockt deutschsprachigen (!) Metalcore mit Zombieästhetik. Wer die Herren kennt, weiß allerdings um ihr konstantes Ausbrechen aus jeglichen engen Genregrenzen. Ihr Nuclear-Blast-Debüt „Zombieactionhauptquartier“ ist voll von Überraschungen. So auch die Videoauskopplung „Phantomschmerz“ – eine waschechte Ballade.

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