Kategorie: Reviews & Previews

Silbermond – Irgendwas bleibt

Mit ihrem zweiten Album „Laut gedacht“ konnten Silbermond den Erfolg ihrer Debütplatte „Verschwende deine Zeit“ noch einmal übertreffen. Ein eher seltenes Novum, zu dessen gelingen wohl vor allem die Nummer-1-Ballade „Das Beste“ beitragen konnte. Nach gut zweijähriger Kreativpause sowie einem erfolgreichen Intermezzo mit Deutschrapper Curse, steht die Bautzener Band nun mit ihrem dritten Studioalbum „Nichts passiert“ in den Startlöchern. Die Pop/Rock Ballade „Irgendwas bleibt“ macht dabei den Anfang und zeigt, dass Silbermond zunächst auf ein bewährtes Erfolgsrezept setzen.

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Sensor – Naked

Hier kommt eine absolute Neuentdeckung aus dem Hause Intuition Records. Sensor  sind eine russische Pop/Rock-Band, die über nationale Bekanntschaft bislang nicht herausgekommen sind. Das 2005 gegründete Quartett versucht die musikalischen Trends und Sounds der letzten 30 Jahre in einen hitverdächtigen Mix zu packen, sozusagen kommunistische Globalisierung. Was ambitioniert klingt, entpuppt sich auf „Naked“ als durchaus spannende Erscheinung.

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Jeanette – Undress To The Beat

Gewagt, getan, gescheitert? Mit ihrem letzten Studioalbum „Naked Truth“ sollte es sich für Jeanette Biedermann ausgeschnuckelt haben. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten: Die ehemalige „deutsche Britney Spears“ avancierte endgültig zur wilden Rockröhre. Dabei wurde ihre Wandlung nicht nur optisch deutlich – auch hinter den Kulissen entschied man sich für radikale Veränderungen: Zusammen mit Jörg Weisselberg, dem Gitarristen ihrer Band, schrieb die schauspielernde Sängerin nahezu alle Songs aus „Naked Truth“ selbst. Gewiss eine künstlerische Weiterentwicklung, wenn auch aus kommerzieller Sicht mit eher mauen Erfolg. Immerhin überzeugte sie die treueren Fans auf ihrer ausverkauften Clubtour durch Deutschland. Danach wurde es allerdings verhältnismäßig ruhig um die Berlinerin.

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Diverse – LOVEPARADE Club Vol. 1

Mit dem Motto „Highway To Love“ brach die Love Parade in Dortmund 2008 alle Rekorde. Niemals zuvor hatten so viele Besucher (1,6 Mio. !) die Parade besucht – nicht einmal zu ihrer Glanzeit Ende der Neunziger. Um so schockierender kam die Meldung, dass 2009 in Bochum keine Parade stattfinden soll, da die Infrastruktur der Stadt nicht für diese Menschenmassen ausgelegt sei. Getreu dem Motto „Jetzt erst recht!“ und um die Wartezeit auf 2010 zu verkürzen, veröffentlicht das Dance-Label Ministry Of Sound mit „LOVEPARADE Club Vol. 1“ die erste Ausgabe einer neuen Compilation-Reihe.

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The Black Sheep – You Can’t Push Me

Wer mit den Mittelalter-Haudegen von In Extremo auf Tour darf, dem wird durchaus eine kleine Ehre zuteil. Für die Kölner Mädels von The Black Sheep bestand Ende des vergangenen Jahres eben diese Möglichkeit, ihr quirliges und selbstbewusstes Talent vor breitem Publikum zu präsentieren. Seit 2005 sind sie zu viert formiert und stehen bereits bei Roadrunner Records unter Vertrag. Dort scheint man erkannt zu haben, dass die Kategorie der All-Girl-Bands durchaus ambitionierten Nachwuchs zu bieten hat. Musikalisch lassen sich The Black Sheep im Bereich von Die Happy einordnen. Heißt, es gibt dynamischen Rock mit poppiger Note im Gesang auf die Ohren. Ende März erscheint das Debütalbum „Not Part Of The Deal“, dem die Download-Single „You Can’t Push Me“ ein paar weitere Vorschusslorbeeren geben soll.

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Moke – Shorland

Niederländische Rockbands haben stets mit Anlaufschwierigkeiten in Deutschland zu kämpfen. Schon Kane sind trotz zahlreicher guter Songs hierzulande gescheitert. Vielleicht bringen Moke das mit, was man für den großen Durchbruch braucht. Die Amsterdamer haben mit ihrem bereits 2007 erschienenem Debütalbum „Shorland“ ein starkes Britpop-Album geschrieben, das sogar Mod-Legende Paul Weller auf den Plan gerufen hat – Moke durften den Altstar auf dessen Europatour im Herbst 2008 begeleiten. Nun steht „Shorland“ auch hier in den Läden.

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Amy Macdonald – Run

Mit „This Is The Life“ gelang Amy Macdonald ein europaweiter Erfolg. Dabei lief es für die 21jährige Schottin außerhalb der Britischen Insel überraschenderweise sogar noch deutlich besser als in den heimischen Charts. Mit „Run“, der dritten Singlauskopplung aus ihrem Debutalbum, wird sich dieses Phänomen mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen, reichte es in den UK doch lediglich für eine Woche auf Platz 75.

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Polarkreis 18 – The Colour Of Snow

Top 10 für „Allein allein“, eine Riesenüberraschung. Kaum haben sich die Dresdner von ihrem Indie-Release „Polarkreis 18“ erholt, stehen sie auch schon bei einem Major unter Vertrag und gelten als große deutsche Pop-Hoffnung, ohne sich den Gesetzen klassischer Popmusik zu unterwerfen. Polarkreis 18 waren immer schon ein wenig anders, sind klassische Klang-Ästheten der isländischen Schule, scheinbar auch Britpop- und Avantgarde-Freunde. Für Sachsen gehen sie nun beim Bundesvision Song Contest mit „The Colour Of Snow“, dem Titelsong ihres aktuellen Albums, ins Rennen.

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Empire Of The Sun – Walking On A Dream

Spacy Outfits sind nicht alles für Empire Of The Sun. Hinter dem australischen Pop-Duo stecken zwei gar nicht so unbekannte Gesichter. Sänger Luke Steele ist Frontmann von The Sleepy Jackson, Soundtüftler Nick Littlemore hat bereits mit Elton John und The Killers gearbeitet. Die Viertplatzierten des „BBC Sound of 2009“-Polls veröffentlichen am 13. März ihr Debütalbum „Walking On A Dream“ auch in Deutschland. Bereits vorab gibt es den Titeltrack als Download-Single.

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