Kategorie: Singles & EPs

Matisyahu – One Day

Matisyahu ist eine eindrucksvolle Erscheinung, ein ungewohntes Bild im glattgebügelten Musikbusiness. Der chassidisch-jüdische Musiker aus New York hat 2006 mit „King Without A Crown“ samt Rauschebart und traditionellem Äußeren überrascht – jüdischer Reggae? Hat dem Debütalbum „Youth“ eine Grammy-Nominierung eingebracht. Bevor der lange erwartete Nachfolger „Light“ im Oktober erscheint, gibt es die E-Single „One Day“ als kleinen Vorgeschmack.

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Karpatenhund – Wald / Mondo Cane EP

Schöne Scheiße. Label weg, Schlagzeuger weg – was nun? Sollten Karpatenhund nach ihrer #5 (die Damen und Herren aus Köln nummerieren ihre Releases durch) untergehen? Mitnichten, denn Wanderlust heißt die neue Plattenfirma, Saskia von Klitzing (u.a. Fehlfarben) die neue Drummerin und „Der Name dieser Band ist Karpatenhund“ das neue Album, katalogisiert mit #7.

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La Roux – Bulletproof

Unter dem Namen La Roux sorgen Sängerin Elly Jackson und Produzent Ben Langmaid auf der britischen Insel derzeit für mächtig Furore. Gelang den fünftplatzierten des BBC’s Sound of 2009 Votings mit „In For The Kill“ bereits der Sprung auf Platz 2 der heimischen Charts, knackte das Electropop-Duo mit „Bulletproof“ sogar die Pole-Position. Mit dem Flair der 80er Jahre Synthpop Welle, starten La Roux mit „Bulletproof“ endlich auch in Deutschland richtig durch.

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Infected Mushroom – Smashing The Opponent

Nanu? Infected Mushroom finden plötzlich im deutschen Metal-Hammer-Blog statt? Das mittlerweile nach Los Angeles gezogene Duo aus Israel – mittlerweile in fünfköpfiger Bandbesetzung unterwegs – hat diese ungewöhnliche Erwähnung KoRn-Frontmann Jonathan Davis zu verdanken, der für den Gesang auf „Smashing The Opponent“ verantwortlich ist. Gemeinsam führt man den pilzigen Psy-Trance-Sound – Beats’n’Metal – auf eine neue, hitverdächtige Ebene.

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Dúné – Heat

Dúné sind weit gereist. Die selbst proklamierten Erfinder des „Indielectrock“ tourten mit ihrem 2007er Debütalbum „W Are In There You Are Out Here“ durch ganz Europa, spielten unter anderem im Vorprogramm der Foo Fighters und von Muse. Gemeinsam mit Volbeat-Produzent Jakob Hansen wurde „Enter Metropolis“ eingespielt, das eine Spur runder und gefestigter wirkt. Mit der Vorabsingle „Heat“ hat man sogar einen richtigen Hit im Gepäck.

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Nelly Furtado – Manos Al Aire

Spätestens seit ihrem letzten Album „Loose“ zählt Nelly Furtado wohl zu den musikalischen Weltstars der heutigen Zeit. Dabei war das Ausmaß des Erfolges so überwältigend, dass sich wohl niemand getraut hätte, auch nur davon zu träumen. Die Singles sorgten für Rekorde, das Album hielt sich fast ein ganzes Jahr in den Top 10 und fast jeder eiferte dem Timbaland-Sound nach. Doch drei Jahre später möchte Nelly Furtado wieder anders klingen. „Mi Plan“ heißt ihr erstes spanischsprachiges Album, aus dem vorab „Manos Al Aire“ als Leadsingle veröffentlich wird.

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Terry Lynn – Kingstonlogic

Jamaika ist das Karibik-Idyll schlechthin, denkt man. Sängerin Terry Lynn ist da anderer Meinung. Angesiedelt zwischen Reggae und Elektro, stellt sie auf ihrem Debütalbum „Kingstonlogic 2.0“ das wahre Leben ihres jamaikanischen Ghettos Olympic Gardens dar – genannt Waterhouse, gelegen in Kingston, von Gewalt und Hoffnungslosigkeit regiert. Kämpferisch sieht sich Lynn in der Pflicht, das, was manche Heldengeschichte zu überblenden versucht, ans Licht zu bringen. Mit Erfolg, denn „Kingstonlogic“ ist wie geschaffen für die europäischen Clubs.

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MPHO – Box N Locks

Ach ja, die Superlative. Neuer Topstar, fantastische Songwriterin, herausragende Produzentin, Ausnahmekünstlerin etc. – die in Großbritannien lebende Südafrikanerin Mpho Skeef wird als neue Crossover-Pop-Geheimwaffe abgefeiert, was angesichts ihres im Oktober erscheinenden Debütalbums „Pop Art“ vollkommen zu Recht geschieht. Santigold lässt grüßen, wenn die hibbelige erste Single „Box N Locks“ abhebt.

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The Dø – At Last!

Es raschelt in den Feuilletons, denn The Dø haben in Frankreich ein eindrucksvolles Debüt hingelegt. Das Duo, bestehend aus Dan Levy, Komponist und Multiinstrumentalist, sowie Sängerin Olivia Merilahti fand bei der gemeinsamen Arbeit an einer Filmmusik zusammen. Vor zwei Jahren beschloss es, gemeinsam ein paar Songs zu schreiben, ehe 2008 schließlich das Album „A Mouthful“ erschien. Damit nicht genug, denn man grüßte sogar von der Spitze der französischen Albencharts. Erstaunlich dabei, The Dø singen nicht etwa in ihrer Heimatsprache, sondern weitestgehend auf Englisch. Vorhang auf für die erste Kostprobe hierzulande: „At Last!“.

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