Schlagwort: Blues Rock

The Picturebooks

The Picturebooks – The Hands Of Time

Seit Jahren rocken The Picturebooks durch verrauchte Clubs in ganz Europa und nehmen immer größere Bühnen ein. Kunststück, schließlich scheint das Power-Duo rein musikalisch zu Größerem berufen zu sein. Durchgehend starke Platten seit Bandgründung und ein leidenschaftlicher Sound zwischen Blues und Garagen-Rock sorgen für Hochstimmung. Mittlerweile bei Century Media gelandet, erscheint nun ihr gänzlich unmetallisches fünftes Album „The Hands Of Time“.

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Andy Frasco & The U.N.

Andy Frasco & The U.N. – Change Of Pace

Für Andy Frasco war eine Zeit der Veränderungen gekommen. Das hedonistische, ausschweifende Partyleben hatte der Musiker aus Los Angeles satt und wollte nach mehreren Alben mit seiner Band The U.N. nur noch auf Platte abfeiern. Um diese neue Lebensweise seinen kreativen Ansätzen anzupassen, schloss er sich mit Produzent Dave Schools (Widespread Panic) in einem zum Studio umgebauten Hühnerstall ein, um „Change Of Pace“ aufzunehmen. Der wilde und doch beseelte Mix aus Blues Rock und Rock’n’Roll ist ihm zumindest nicht abhandengekommen.

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William The Conqueror

William The Conqueror – Bleeding On The Soundtrack

Die eigene musikalische Laufbahn auf Albumlänge gleich mit einer Trilogie zu beginnen, zeugt von einer semi-gesunden Mischung aus Mut und Wahnsinn. William The Conqueror aus Cornwall ließen sich von Hermann Hesses Essay-Trilogie über Unschuld, Desillusionierung und Glauben inspirieren, und gehen nach „Proud Disturber Of The Peace“ nun den zweiten Teil an. Weiterhin im überaus ansprechenden Spannungsfeld zwischen Indie Rock, Blues und Americana unterwegs, weiß „Bleeding On The Soundtrack“ zu bewegen.

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Electric Acid – TrouperspHEARe

Wenn vergleichsweise junge Bands wie alte Profis klingen, dann ringt das Respekt ab. Noch schöner natürlich, wenn eine solche Band aus Deutschland kommt. Electric Acid fanden sich im Winter 2016 in Leipzig und erklärten schnell die 70s zum idealen Rock-Jahrzehnt. Rund um den Release ihres ersten Albums „TrouperspHEARe“ ist von ‚New Classic Rock‘ die Rede, einer gekonnten Vermischung aus Hard Rock, psychedelischen Sounds und vielen weiteren Zutaten.

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Orango – Evergreens

Orango spielen sich abermals in einen Rausch. Das norwegische Trio veröffenlicht neues Material in kurzer Abfolge und weiß immer wieder zu überraschen. „Evergreens“ markiert überhaupt den Aufbruch in eine neue Ära. Südstaaten-Klänge bleiben wichtiger Eckpfeiler des Sounds, werden nun aber auf deutlich trockenere Hard-Rock- und Blues-Arrangements heruntergebrochen. Außerdem halten deutlich proggigere Elemente Einzug.

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The Blue Stones – Black Holes

Schon wieder so ein Power-Duo, das gemeinsam mehr Lärm macht als ausgewachsene Bands. Natürlich drängen sich gewisse Namen und Vergleiche auf, wenn man sich mit The Blue Stones konfrontiert sieht. Die beiden Kanadier spielen ihren Rock gerne bluesig und schwer, wirken tief in der Garage verankert. Zugleich spielen sie aber auch mit HipHop-Drumming und wagen krautig-psychedelische Exkurse – also doch nicht alles wie gehabt? „Black Holes“ macht für einen Aufgalopp schon mal recht viel richtig.

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Hodja – The Flood

Für Gitarrist Tenboi Livingston ist Hodja die ultimative musikalische Spielwiese. Hier kann er experimentieren und alles ausprobieren, ganz ohne Vorgaben. Und so gab es im Vorfeld der Aufnahmen zur mittlerweile dritten Platte nur eine Direktive: Es sollte eine Spur schlichter werden als das Debüt. Tatsächlich zeigt „The Flood“ die Band von ihrer bis dato direktesten Seite, ohne dabei auf unerwartete, durchaus schräge Experimente zu verzichten.

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The Record Company – All Of This Life

Mit „Give It Back To You“ gelang The Record Company vor knapp zweieinhalb Jahren eine echte Punktlandung. Das Debüt des bluesig angehauchten Rock’n’Roll-Trios ackerte sich durch hochgradig gefällige Retro-Sounds mit angenehm eigenständiger Note. Für den Nachfolger „All Of This Life“ wechselte man in die Boulevard Recordings Studios in Hollywood, wo bereits Pink Floyd und Fleetwood Mac aufnahmen. Vom angeblich so schwierigen zweiten Album ist angenehm wenig zu hören.

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Theo Lawrence & The Hearts – Homemade Lemonade

Ein neues Soul-Wunderkind wagt aktuell den Sprung aus den Pariser Vororten in die weite Welt. Theo Lawrence und sein Retro-Sound erinnern ein wenig an die Größen der 60s und 70s, gepaart mit Rock’n’Roll und Blues. Jahrelang schwitzte er gemeinsam mit seiner Band The Hearts auf vornehmlich europäischen Bühnen, nun scheint die Zeit für den nächsten Schritt gekommen zu sein. Das Debütalbum „Homemade Lemonade“ wirkt bestens vertraut, auch ohne zuvor eine einzige Note gehört zu haben.

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Vug – Vug

Eine Band wie Vug endlich auf die große Bühne zu bewegen, war alles andere als einfach. Das international besetzte Quartett beschäftigte sich immer wieder mit seiner Vielzahl an Nebenschauplätzen (Schlagzeuger Nick DiSalvo ist, zum Bleistift, eigentlich Frontmann bei den Edel-Doomern Elder). Seit Jahren als Newcomer-Tipp gehandelt, steht das Ende 2016 aufgenommene Debütalbum nun endlich in den Läden. „Vug“ heißt es, so wie die Band, und wildert gekonnt zwischen Proto-Metal, Blues Rock und 70s-Heavyness.

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