Schlagwort: Blues Rock

Bror Gunnar Jansson

Bror Gunnar Jansson – They Found My Body In A Bag

Sein Vater, ein renomierter Bassist, tourte mit Chet Baker, Dexter Gordon, Toots Thielemans und weiteren Jazz-Legenden. Sohnemann Bror Gunnar Jansson ist ebenfalls Vollblutmusiker. Die schwedische One-Man-Band steht auf Blues, Garage, Country und Folk. Mit Gitarre, Schlagzeug und Megaphon bewaffnet, ist er auf der Bühne eine Macht. Aber auch auf Platte macht sein Sound Laune. „They Found My Body In A Bag“ dreht sich immer wieder um wahre skandinavische Verbrechen und bringt somit Nordic Noir in den angenehm schwerfälligen Sound ein.

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The Blue Poets

The Blue Poets – All It Takes

Blues-Gitarrist Marcus Nepomuc Deml ist ein Getriebener. Der gebürtige Prager, ein echter Weltenbummler, sucht immer wieder neue Herausforderungen, zuletzt als Errorhead-Mastermind. Aktuell hat er sich in Hamburg niedergelassen und The Blue Poets ins Leben gerufen. Das Quartett punktet mit Rock-Klängen, welche stark an die 70s erinnern und rein gar nichts vom klassischen Blues-Klischee halten. „All It Takes“ erweist sich als kurzweiliges Kleinod.

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Jailbirds

Jailbirds – The Great Escape

Was macht man, wenn man in einem der größten Rock’n’Roll-Länder der Welt lebt, und eine Band gründen will? Richtig, man zieht auf die andere Seite der Welt. Die australischen Brüder Axel und Jay McDonald gingen nach Irland, um ihrer Liebe für klassischen Riff-Rock – AC/DC und Rose Tattoo lassen grüßen – zu frönen. Gemeinsam mit Jamie Trimble und Ed Orr wurden Jailbirds ins Leben gerufen, nach einer ersten EP erscheint nun das Debütalbum „The Great Escape“.

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King Hobo

King Hobo – Mauga

Jean-Paul Gaster und Per Wiberg lernten sich 2003 während einer gemeinsam Tour ihrer Bands Clutch und Spiritual Beggars kennen. Seither fühlen sich die Herren, wenig später durch Kamchatka-Gitarrist Thomas Andersson vervollständigt, freundschaftlich verbunden. Ihr gemeinsames Projekt King Hobo veröffentlichte 2008 ein erstes Album, man spielte ein gemeinsames Konzert, dann verhinderten die Hauptbands weitere Aktivitäten. Zumindest bis jetzt: „Mauga“ hat in seinem Fundament bereits mehrere Jahre auf dem Buckel, wurde allerdings erst in den letzten Monaten komplettiert.

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Justin Townes Earle

Justin Townes Earle – The Saint Of Lost Causes

Nach langen Jahren mit konstantem Blick in den Rückspiegel, seine Vergangenheit aufarbeitend, versucht ein verheirateter, nüchterner Justin Townes Earle nun den Perspektivenwechsel. Der junge Vater zeigt sich von den USA der Gegenwart geplättet und erkennt ein geschwächtes, entfremdetes Land. „The Saint Of Lost Causes“ widmet sich dem Alltag, den Unterdrückten und ihren Unterdrückern, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

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Tourette Boys

Tourette Boys – Zorn

Psychedelische Gitarrenmusik ist wie eine Traumreise ohne Anfang und ohne Ende. Scheinbar von jeglichen zeitlichen und räumlichen Sphären losgelöst, treibt sie durch die Suche nach dem ultimativen Crescendo mit großen Gefühlen und noch besseren Arrangements. Hier treten Tourette Boys auf den Plan. Das Trio aus Dresden und Berlin lässt sich musikalisch im besten Sinne treiben, geht dabei aber alles andere als planlos vor. Ihr Blues-getränktes neues Album „Zorn“ erweist sich als kleine Offenbarung.

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Jawbone

Jawbone – Jawbone

Sie spielten bereits mit Eric Clapton, Robert Plant, Cliff Richard, Van Morrison und Tom Jones, nun machen sie gemeinsame Sache: Die Mitglieder des Londoner Quartetts Jawbone verbindet die gemeinsame Vorliebe für Blues- und Roots-Klänge. Entsprechend beschwingt, klassisch und stellenweise durchaus nachdenklich gestaltet sich das Debütalbum der Briten mit australischer Rhythmusabteilung. Schlicht „Jawbone“ benannt, erinnert es an die Größen traditioneller Rocksounds und zeigt sich dennoch angenehm eigenständig.

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John Fairhurst

John Fairhurst – The Divided Kingdom

Wenn es um John Fairhurst geht, überschlägt sich die Fachpresse. Vom Jimi Hendrix Wigans ist die Rede, ebenso von einem der drei besten Resonatorgitarristen der Welt. Und doch ist der mittlerweile in London residierende Bluesmusiker trotz mehrerer starker Releases noch ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Vielleicht ändert sich das nun mit „The Divided Kingdom“, auf dem Fairhurst Rock’n’Roll als Protestmusik zelebriert.

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The Devil And The Almighty Blues

The Devil And The Almighty Blues – Tre

Wie heavy kann Delta Blues eigentlich klingen? The Devil And The Almighty Blues versuchen das seit 2010 herauszufinden. Hinter dem norwegischen Quintett versteckt sich eine hörbare Liebe für die Schwere des Blues, gepaart mit nicht minder bleiernen Riffs. Stoner- und Hard Rock dürften regelmäßig als Referenzen herhalten, und das wird sich auch auf dem dritten Album nicht ändern. „Tre“ heißt sowohl „Drei“ als auch „Baum“ im Norwegischen, was zum erdigen Sound wie Flechte auf Wurzel passt.

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Black Lung (c) Noisolution

Black Lung – Ancients

In nur zwei Alben an die Spitze: Die Art und Weise, wie sich Black Lung in kürzester Zeit vom Nebenprojekt zu den Meistern eines Genres, das sich eigentlich kaum eingrenzen lässt, spielten, ringt Respekt ab. Darauf will natürlich aufgebaut werden, und so ließ man sich erstmals ein wenig Zeit fürs Songwriting, dazu hält ein echter Bass Einzug ins Geschehen – eingespielt von J.Robbins, dem einen oder anderen von Jawbox bekannt. „Ancients“ behält die Düsternis der letzten Platten bei, wirkt zugleich aber musikalisch offener.

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