Schlagwort: Electro-Pop

Robyn – Call Your Girlfriend

2010 war das Jahr der schwedischen Pop-Retterin Robyn. Mit ihrer „Body Talk“-Serie – drei Mini-Alben und eine Full-Length-Platte mit den besten Songs dieser Releases – war sie in aller Munde, mit den Singles „Hang With Me“ und „Dancing On My Own“ sogar in den Charts. Auch 2011 macht sie stark weiter, hat es mit „Indestructible“ bis auf die #56 geschafft. Die Suche nach einem legitimen Nachfolger zu „With Every Heartbeat“ geht jedoch weiter. Als vierte „Body Talk“-Auskopplung schickt sich „Call Your Girlfriend“ keineswegs an, die überdimensionalen Fußstapfen zu füllen, sondern zeigt viel mehr die bittersüße, augenzwinkernde Seite der Schwedin.

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Oh Land – Sun Of A Gun

Was macht eigentlich skandinavische Popmusik so spezielle? Woher kommt diese Armada an Sängerinnen mit angenehmen Stimmen und cleveren, zumeist elektronisch angehauchten Songs? Während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, setzt die Dänin Øland Fabricius (besser bekannt unter ihrem Pseudonym Oh Land, das sich wohl auf ihren Vornamen und nicht auf die finno-schwedische Provinz Åland bezieht) zum Landeanflug an. In ihrer US-amerikanischen Wahlheimat war sie bereits in den Charts, hierzulande erscheint nun erst einmal die Download-Single „Sun Of A Gun“, die das für den 5. August geplante, schlicht „Oh Land“ betitelte Album ankündigt.

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Dan Black – ((un))

Anfang 2009 wurde über den ehemaligen The Servant-Frontmann Dan Black im Rahmen des BBC Sound of 2009 berichtet, bevor zumindest hierzulande die große Funkstille einsetzte. Mit ganzen zwei Jahren Verspätung erscheint sein Debütalbum „((un))“ nun auch in Deutschland – in der heutigen, schnelllebigen Zeit eine halbe Ewigkeit. Dennoch: Das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn Blacks Wonky-Pop-Vision – im weitesten Sinne schräg, instabil und doch am Puls der Zeit – funktioniert auch 2011 immer noch perfekt.

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autoKratz feat. Peter Hook – Becoming The Wraith

Klingt wie ein Werkzeug gegen vereiste Windschutzscheiben, ist aber wesentlich musikalischer – autoKratz haben ihr zweites Album am Start. Das Duo aus London debütierte vor zwei Jahren weitestgehend mit „Animal“ in einer Grauzone zwischen Joy Division, Underworld, The Fall und Kraftwerk – Electro-Sounds mit Wave-Elementen und Rock-Attitüden, sozusagen. „Self Help For Beginners“ steht als Nachfolger bereits in den Läden, ist über das eigene Label erschienen. Darauf geben sich David Cox und Russell Crank eine Spur forscher und dringlicher, ohne jedoch ihr Händchen für gute Melodien zu verlieren. Für die zweite Auskopplung „Becoming The Wraith“ konnte sogar ein persönliches Vorbild gewonnen werden.

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Melanie C – Rock Me

So gut wie jedes der fünf Spice Girls versuchte sich nach der Trennung der Band im Jahr 2000 an einer Solo-Karriere. Langfristig erfolgreich war allerdings nur eine: Melanie Chisholm, besser bekannt unter der Kurzform Melanie C oder ihrem ehemaligen Pseudonym ‚Sporty Spice‘. Seit 1999 veröffentlicht das Ex-Gewürzmädel in schöner Regelmäßigkeit Singles wie Alben und konnte besonders in den Anfangsjahren mit Songs wie „Never Be The Same Again“ oder „I Turn To You“ veritable Hits einfahren. 2011 soll das erneut gelingen: „Rock Me“ heißt der schwungvolle Titel, der gleichzeitig den offiziellen ZDF-Song zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland darstellt.

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Compact Space – Nameless

80er-lastiger Elektropop ist zur Zeit wieder mächtig angesagt. Dementsprechend nimmt die Anzahl der Veröffentlichungen in diesem Bereich dieser Tage beständig zu. Mit Bands wie Hurts und Mirrors, oder auch Insidertips wie Zynic und The Domino State haben einige Newcomer auf sich aufmerksam machen und sich in eine Liga mit Veteranen wie Mesh platzieren können. Compact Space gehören quasi zu beiden Kategorien, denn einerseits existiert die Band erst wenigen Jahren, doch zwei der Bandmitglieder des Trios bewegen sich schon seit Jahren in der Szene – Christian Eigner, welcher seit Ende der 90er Jahre als Tour-Schlagzeuger für Depeche Mode fungiert, und Daryl Bamonte, der schon für The Cure tätig. Sänger Florian Kraemmer ist dagegen ein zur Zeit noch unbeschriebenes Blatt.

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Kylie Minogue – Put Your Hands Up (If You Feel Love)

Mit ihrem aktuellen Album „Aphrodite“ konnte Kylie Minogue endlich wieder an alte Erfolge anschließen. Sowohl das Album als auch die erste Single „All The Lovers“ konnten sich in vielen Ländern in den Top 10 platzieren, was Kylie in diesem Umfang zuletzt 2001 gelang. Anschließend brachte sie sich auch noch durch den Gastgesang bei Taio Cruz‘ Hit „Higher“ ins Gespräch. Jetzt, nach mehr als einem halben Jahr Single-Pause, wird mit dem Midtemposong „Put Your Hands Up (If You Feel Love)“ tatsächlich noch ein weiterer Titel ausgekoppelt – allerdings ausschließlich als Download-Single.

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Wolf Gang – Lions In Cages

Auf der BBC Sound of 2011-Liste hat man einen Namen schmerzlich vermisst: Max McElligott hat bereits mit so illustren Musikern wie Florence And The Machine, Metric und Miike Snow gearbeitet, bevor er unter anderem mit The Naked And Famous auf Tour gegangen ist. Unter dem Pseudonym Wolf Gang veröffentlicht er im Juli sein von Dave Fridmann (MGMT, The Flaming Lips, Mercury Rev) produziertes Debütalbum „Suego Faults“, das unter dem ominösen Banner ‚Alternative Symphonic Pop/Rock‘ läuft. Was es damit auf sich hat, zeigt die Vorabsingle „Lions In Cages“.

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Bag Raiders – Way Back Home

Das Phänomen, dass Titel durch den permanenten Einsatz in der Werbung zu Riesenhits werden, gab es schon in den 80ern. Damals waren es insbesondere Jeans-Werbespots, die Songs zum Erfolg verhalfen. Ganz aktuell scheint dagegen der Einsatz in Werbespots eines großen Mobilfunkunternehmens recht erfolgsversprechend zu sein. Nachdem schon „We Are The People“ von Empire Of The Sun, welches bei der Erstveröffentlichung zwei Jahre vorher in den Charts unterging, durch einen derartigen Werbeeinsatz zum Riesenhit wurde, könnte sich Ähnliches auch für die Bag Raiders anbahnen.

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Ginger Ninja – Wicked Map

Eine Band wie Ginger Ninja kann eigentlich nur aus Dänemark kommen – ein Land, in dem sich elektro-poppiger Rock und Bands wie Veto, Dúné, Carpark North und Nephew großer Beliebtheit erfreuen. Leichtere Anlaufsschwierigkeiten haben die Ingwer-Partisanen mittlerweile hinter sich gelassen und veröffentlichen ihr Debüt „Wicked Map“, natürlich passend zur frisch ausgeklungenen Tour als Support der aktuell ebenfalls der elektronisch orientierten Juli. Passt ja quasi wie Faust aufs Auge. Oder Arsch auf… was auch immer.

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