Schlagwort: Electro-Pop

When Saints Go Machine – Fail Forever

Dänemark, Land des elektronischen Wahnsinns. Was hier an Electro-Pop-, Dance- und Alternative-Varietäten die Runde macht, beeindruckt. Neben Ginger Ninja versuchen aktuell auch When Saints Go Machine über das Feinschmecker-Label !K7 Fuß zu fassen. Das Quartett aus Kopenhangen zeigt sich deutlich avantgardistischer und unzugänglicher, vergisst dabei aber nicht auf gute Melodien und hypnotisierende Vocals. Entsprechend klingt das Material der EP „Fail Forever“ wie ein Hybrid aus Empire Of The Sun und Crystal Castles.

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Ke$ha – We R Who We R

Neben Lady Gaga zählt vor allem Ke$ha zu DEN Newcomern der letzten Jahre im Bereich Electro-Pop. Anfang des Jahres konnte sie mit ihrer ersten Solo-Single „Tik Tok“ die Aufmerksamkeit weltweit auf sich ziehen. Ihr Debütalbum „Animal“ schoss in mehreren Ländern in die Top 10 der Charts und im November dieses Jahres wurde sie zudem mit einem MTV Europe Music Award als bester neuer Act ausgezeichnet. Nun ist die Disco-Queen zurück – ungewöhnlicherweise mit einer EP („Cannibal“) und der dazugehörigen ersten Auskopplung „We R Who We R“, die sogar eine fast schon politische Botschaft beinhaltet.

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The Naked And Famous – Young Blood

Den Pop-Feinschmeckern kann es momentan offensichtlich kaum elektronisch genug sein. Nach MGMT (die mittlerweile den großen Hits abgeschworen haben), Empire Of The Sun (Werbeträger #1 in Deutschland) und den sträflich vernachlässigten Passion Pit drängen nun The Naked And Famous aus Neuseeland nach Europa. Auf der Longlist für den „Sound of 2011“ der britischen BBC turnen sie bereits euphorisch herum, jetzt kommt – pünktlich zum Jahreswechsel – auch ihre erste Single „Young Blood“ digital in unsere Breitengraden.

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Valentine – Love Like Gold

Vier Jahre nach ihrem letzten musikalischen Lebenszeichen meldet sich Valentine endlich zurück. Als 16-Jährige gelang ihr mit der Ballade „Feel So Bad“ der Sprung in die Charts – doch es blieb bei dem einen Achtungserfolg. Die als deutsche Pop-Hoffnung gefeierte Sängerin verlor ihren Vertrag bei der EMI und verschwand in der Versenkung. Bis jetzt: Mit neuer Plattenfirma und frischem Sound soll Valentines Reise weitergehen. Ihr drittes Album „Love Like Gold“ steht ab sofort in den Läden.

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Diana Vickers – Songs From The Tainted Cherry Tree

Mit einer Mischung aus Talent und liebenswert-schrulligem Charme hat Diana Vickers das britische „The X Factor“-Publikum im Sturm erobert. Am Ende setzte sich zwar Alexandra Burke durch, doch auch als Viertplatzierte landete Diana mit Single und Album gleich zweimal an der Chartspitze. Bei uns hat die 19-Jährige dagegen deutlich schlechtere Startbedingungen. Sony wagt trotzdem einen Versuch und veröffentlicht nahezu unbemerkt ihr Erstlingswerk „Songs From The Tainted Cherry Tree“.

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Medina – Welcome To Medina

In ihrer Heimat Dänemark ist Medina längst ein Superstar. Ihr Nr. 1-Hit „Kun for mig“ hielt sich unglaubliche 25 Wochen in den Top 10 der nationalen Single-Charts, das dazugehörige Album ist ebenfalls auf dem besten Wege, diesen Erfolg zu wiederholen. Auch hierzulande kletterte Medina mit der englischsprachigen Version „You And I“ bereits bis auf Platz 10 der Single-Charts – dem massiven ProSieben-Support sei Dank. Jetzt folgt ihr internationales Longplay-Debüt: „Welcome To Medina“.

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Monrose – Ladylike

Wenn eine „Popstars“-Formation ihr viertes Album veröffentlicht, sagt das eigentlich schon alles aus. Monrose zählen zum kleinen Kreis der Langzeitüberlebenden von Castingshows und sind in der nationalen Popszene gut etabliert. Für die Arbeiten an „Ladylike“ nahmen sich Bahar, Mandy und Senna daher auch erstmals knappe zwei Jahre Zeit. Gefährlich lange für das schnelllebige Geschäft, doch ein international produzierter und noch reiferer Sound war ihnen das Risiko offenbar wert.

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Ellie Goulding – Lights

Im Hypen von Newcomern sind die Briten wohl kaum zu übertreffen. Wer von der Fachpresse des Königreichs gefeiert wird, darf in der Regel mit einer europaweiten Karriere rechnen. Ellie Goulding führte zuletzt nicht nur das BBC-Ranking „Sound of 2010“ an, sondern räumte auch den „Critics’ Choice Award“ bei den Brit Awards ab. Das steigert sowohl das Medieninteresse als auch den Erwartungsdruck, der nun auf Ellies Debütalbum „Lights“ lastet. Kann es dem Hype überhaupt gerecht werden?

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Bunny Lake – The Beautiful Fall

Aus einem auf österreichs Clubszene beschränkten Phänomen könnten die neuen Helden der deutschsprachigen Electropop-Welt werden. Bunny Lake zeigten sich auf ihren beiden bisherigen Alben sehr direkt und unverblümt, doch mittlerweile haben Christian Fuchs und Suzy On The Rocks ihre Mitte gefunden, was sich wohl auch auf ihr Major-Debüt „The Beautiful Fall“ niederschlägt.

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De/Vision – Popgefahr

Es sollte nach drei Top-Alben und einer Werkschau ihr persönliches Highlight werden, doch tatsächlich waren De/Vision auf „NOOB“ ein wenig stagniert, haben sich im Nachhinein als etwas zu brav erwiesen. Wie passend, dass das neue Album – wie auch das eigens geschaffene Label – den Titel „Popgefahr“ trägt.

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