Schlagwort: Electro-Pop

M83 – Midnight City

Seit mittlerweile zehn Jahren verzaubert der Franzose Anthony Gonzalez als M83 mit seiner Electro- / Dream-Pop-Melange Musikfans und Musiker gleichermaßen. So betourte er sein letztes Album „Saturdays = Youth“ (2008) unter anderem im Vorprogramm der Killers, Kings Of Leon und Depeche Mode, dazu hat er sich einen Namen als Remixer für Daft Punk, Bloc Party und Placebo gemacht. Am 14. Oktober erscheint mit „Hurry Up, We’re Dreaming“ gleich ein Doppelalbum, dessen Titel programmatischer kaum sein könnte. „Midnight City“ als erste Vorabsingle verspricht bereits einiges.

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Medina – The One

Wer hätte gedacht, dass sich Dänemarks Dance-Diva Medina auch bei uns als echter Chart-Act etablieren würde? Mit ihrem englischsprachigen Debütalbum “Welcome To Medina” und “You And I” gelang ihr sogar der Sprung in die Top 10. Die Follow-Ups liefen zwar eher mittelprächtig, aber offenbar gut genug um eine fünfte Auskopplung zu rechtfertigen. Und wenn es sich dabei auch noch um die bislang erfolgreichste Single ihrer Heimat handelt – ja, was spricht dann überhaupt noch dagegen?

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Klee – Willst du bei mir bleiben

Drei Jahre vergingen, seitdem Klee mit ihrem letzten Album Berge versetzten. Die Band um Suzie Kerstgens schaffte es damit sogar über den Ural bis nach China, füllte aber auch in der deutschen Heimat tüchtig die Hallen. Sehnsüchtig werden Fans und Liebhaber der Pop-Poetik nun das neue Werk erwarten, das auf den vielversprechenden Namen „Aus lauter Liebe“ hört. Der romantische Vorbote „Willst du bei mir bleiben“ übertrifft wohl so manche Erwartungen.

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Gypsy & The Cat – Jona Vark

Mit Zigeunern und Katzen haben Gypsy & The Cat nichts zu tun. Ihren Namen haben Xavier Bacash und Lionel Towers von einem Kinderbuch mit dem Titel ‚Gypsy The Cat‘, das ersterer auf einem Flohmarkt entdeckte. In ihrer australischen Heimat hat das Duo bereits den einen oder anderen Hit gelandet und war mit Kylie Minogue auf Tour. Am 12. August wird das Debütalbum „Gilgamesh“ auch hierzulande aufschlagen. Die Vorabsingle „Jona Vark“ wird wohl nicht nur Fans von entspanntem Electro-Pop Marke The Naked And Famous oder Empire Of The Sun begeistern.

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Linda Teodosiu – Alive

Vom Castingshow-Zirkus rund um DSDS und seinen mitunter ziemlich fragwürdigen Akteuren wie Menowin Fröhlich oder jüngst Pietro Lombardi kann man halten, was man will. Dass hier und da jedoch tatsächlich auch ernstzunehmende Talente gefunden werden, wird allerdings gerne mal übersehen, zumal diese meist auch unverdientermaßen relativ früh ausscheiden – unter anderem Francisca Urio, Sebastian Wurth und die mittlerweile 19-jährige Linda Teodosiu. Die Kölnerin konnte bereits im Jahr 2009 mit ihren beiden Singles „Love Sux“ und „Reprogram My Heart“ in die Top 30 der deutschen Singlecharts vordringen und versucht nun mit dem neuen Song „Alive“ diesen Erfolg zu wiederholen.

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Wolf Gang – Suego Faults

Auf der BBC Sound of 2011-Liste hat man einen Namen schmerzlich vermisst: Max McElligott hat bereits mit so illustren Musikern wie Florence And The Machine, Metric und Miike Snow gearbeitet, bevor er unter anderem mit The Naked And Famous auf Tour gegangen ist. Unter dem Pseudonym Wolf Gang veröffentlicht er nun sein von Dave Fridmann (MGMT, The Flaming Lips, Mercury Rev) produziertes Debütalbum „Suego Faults“, das unter dem ominösen Banner ‚Alternative Symphonic Pop/Rock‘ läuft. Klingt komisch, erinnert aber – im positiven Sinne – an Bands wie die von Fridmann produzierten Bands sowie die klassisch glimmernde Riege um Gypsy & The Cat und – nun ja – The Naked And Famous.

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Firefox AK – Boom Boom Boom

Was in beeindruckender Regelmäßigkeit aus Schweden an Electro-Pop-Magie ertönt, begeistert absolut. Nach der Veteranin Robyn, der aktuell etwas düsteren Lykke Li und der hierzulande frisch durchstartenden Oh Land versucht sich nun auch Firefox AK am deutschen Musikmarkt. Ihr drittes Album „Color The Trees“ steht bereits in den Startlöchern und wird als wahres Melodie- und Melancholie-Feuerwerk angekündigt. Kommt es nur annähernd an die Vorabsingle „Boom Boom Boom“ heran, darf man sich wohl auf ein kleines Meisterwerk freuen.

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I Blame Coco – In Spirit Golden

I Blame Coco – hinter diesem Interpreten-Namen verbirgt sich niemand Geringeres als Stings Tochter Eliot Paulina „Coco“ Sumner. Musikalisch ist sie schon seit rund fünf Jahren aktiv, doch erst seit Beginn diesen Jahres hat sich für sie auch hierzulande der Erfolg eingestellt. Während die Debütsingle „Caesar“ (mit Robyn) und der Nachfolger „Splash“ (mit Sub Focus), welcher ihr in ihrer britischen Heimat den Durchbruch verschaffte, bei uns gar nicht erst veröffentlicht wurden, schaffte es die letzte Single „Selfmachine“ immerhin auf Platz 56 der deutschen Charts. Mit „In Spirit Golden“ wird nun noch eine weitere Auskopplung aus dem Top 40-Album „The Constant“ nachgeschoben – wenn auch leider ausschließlich als Download.

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Robyn – Call Your Girlfriend

2010 war das Jahr der schwedischen Pop-Retterin Robyn. Mit ihrer „Body Talk“-Serie – drei Mini-Alben und eine Full-Length-Platte mit den besten Songs dieser Releases – war sie in aller Munde, mit den Singles „Hang With Me“ und „Dancing On My Own“ sogar in den Charts. Auch 2011 macht sie stark weiter, hat es mit „Indestructible“ bis auf die #56 geschafft. Die Suche nach einem legitimen Nachfolger zu „With Every Heartbeat“ geht jedoch weiter. Als vierte „Body Talk“-Auskopplung schickt sich „Call Your Girlfriend“ keineswegs an, die überdimensionalen Fußstapfen zu füllen, sondern zeigt viel mehr die bittersüße, augenzwinkernde Seite der Schwedin.

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Oh Land – Sun Of A Gun

Was macht eigentlich skandinavische Popmusik so spezielle? Woher kommt diese Armada an Sängerinnen mit angenehmen Stimmen und cleveren, zumeist elektronisch angehauchten Songs? Während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, setzt die Dänin Øland Fabricius (besser bekannt unter ihrem Pseudonym Oh Land, das sich wohl auf ihren Vornamen und nicht auf die finno-schwedische Provinz Åland bezieht) zum Landeanflug an. In ihrer US-amerikanischen Wahlheimat war sie bereits in den Charts, hierzulande erscheint nun erst einmal die Download-Single „Sun Of A Gun“, die das für den 5. August geplante, schlicht „Oh Land“ betitelte Album ankündigt.

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