Schlagwort: Folk

All The Luck In The World – All The Luck In The World

Mit einem Hauch von Werbe-Unterstützung begann in Deutschland die Karriere von drei 19jährigen Iren. All The Luck In The World um Neil Foot, Kevin Barr und Ben Connolly schreiben und spielen seit 2011 gemeinsam kleine Songperlen zwischen Folk und Alternative mit dezentem Pop-Appeal. „Never“ brachte sie durch die Trivago-Spots immerhin für eine Woche in die Top 100 der Single-Charts und ließ die Klicks für das dazugehörige Video auf mittlerweile über 900.000 anwachsen. Hinter den drei Teenagern mit dem sperrig-schmalzigen Bandnamen steckt allerdings wesentlich mehr, wie das eponyme Debütalbum nun unter Beweis stellt.

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Avicii – True

Von 0 auf 100 ging es in Lichtgeschwindigkeit für den schwedischen DJ Tim Bergling, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Avicii, als er 2011 völlig überraschend mit seinem Floorfiller „Levels“ die weltweiten Dance- und Singlecharts stürmte. Schon zu dieser Zeit flehten die Fans förmlich nach einem Longplayer, doch sie mussten sich noch ein gutes Stück gedulden. Nachdem in diesem Sommer dann „Wake Me Up“ zusammen mit Aloe Blacc durch die Decke ging und Nr. 1-Platzierungen zuhauf einheimste, erhörte der 24-Jährige die Bitten. Mit „True“ steht nun ein mehr als würdiges Debütalbum in den Startlöchern, das jedoch mit weitaus mehr als wummernden Bässen aufwartet: ein für eingefleischte Anhänger möglicherweise leicht gewöhnungsbedürftiger Mix aus Country, Folk, Pop, Elektro und House.

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Goldfrapp – Tales Of Us

Goldfrapp sind stets für eine Überraschung gut. Als sich das britische Duo um Alison Goldfrapp und Will Gregory nach ihrem entspannten, geradezu Ambient-haften Debüt mit „Black Cherry“ quasi aus dem Nichts tanzbaren Disco-Klängen zugewandt hatten, war die Verwunderung groß. Nachdem im vergangenen Jahr die Werkschau „The Singles“ erschien, entdeckten die Briten offensichtlich die butterweiche Anfangszeit um „Felt Mountain“ wieder. „Tales Of Us“ widmet sich wieder dem Sound des Erstlings und betont jene Schizophrenie, für die Goldfrapp seit Jahren stehen.

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Interview mit Nelly Furtado

Sie ist mittlerweile fast 14 Jahre im Geschäft, hat mehr als 40 Millionen Platten verkauft und in dieser Zeit sowohl musikalisch als auch charttechnisch schon so gut wie alles erlebt. Die Rede ist von der kanadischen Grammy-Preisträgerin Nelly Furtado, die sich aktuell mit ihrem fünften Album „The Spirit Indestructible“ auf großer Europatour befindet. beatblogger.de traf sie in Köln zum Interview und erfuhr, woher ihre Leidenschaft zur Musik kommt, in welcher Sprache sich die multilinguale Sängerin am Wohlsten fühlt und was sie an den Deutschen besonders mag.

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Mrs. Greenbird – Shooting Stars & Fairy Tales

Einer greisen Vogeldame verdanken Sarah Nücken und Steffen Brückner ihren Künstlernamen Mrs. Greenbird. Dass sie unter diesem Pseudonym die nunmehr dritte Staffel von „X Factor“ in Deutschland gewonnen haben, dürfte der Namensgeberin jedoch entgangen sein, schließlich weilt sie der Legende nach nicht mehr unter den Lebenden. Umso ehrenvoller halten die beiden Musiker den Namen der Verstorbenen mit ihrem folkigen Singer/Songwriter-Pop im Gespräch und ziehen mit der Eigenkomposition „Shooting Stars & Fairy Tales“ nun durch die Musikwelt.

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Everlast – Long Time

Streng genommen ist Everlast ein One-Hit-Wonder. Mit „What It’s Like“ schlug er Ende der Neunziger hohe Wellen – unter anderem Platz 17 in Deutschland – danach gab es maximal kleinere Lebenszeichen, während sich die Alben ganz solide schlugen. So auch das aktuelle Werk „Songs Of The Ungrateful Living“, das es in die Top 60 schaffte. Das Mitglied der mittlerweile wiedervereinten House Of Pain hat sich mittlerweile als Singer/Songwriter mit einem Faible für Folk, Blues und Country fest etabliert. „Long Time“, die zweite Auskopplung aus besagtem Album, zeigt Everlast in gewohnt guter Form.

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Jonathan Jeremiah – Gold Dust

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Jonathan Jeremiah schob Nachtschichten im Sicherheitsdienst der Londoner Wembley Arena, um sein Debütalbum zu schreiben und sich die Orchester-Aufnahmen dafür leisten zu können. In „A Solitary Man“ stecken viele Jahre an Arbeit, die sich hörbar ausgezahlt haben und dem Briten entsprechenden Zuspruch brachten. Singles wie „Heart Of Stone“ und das auf dem Soundtrack zu „What A Man“ enthaltene „Happiness“ summt man immer noch im Radio mit. Nur 14 Monate später erscheint der Nachfolger „Gold Dust“.

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Asaf Avidan – Different Pulses

Eine USA-Reise, ein Remix und Youtube- bzw. Soundcloud-Präsenz machten es möglich: Wochenlang stand der israelische Folkmusiker Asaf Avidan an der Spitze der deutschen Singlecharts. Die von Wankelmut überarbeitete Version von „One Day / Reckoning Song“ traf den Nerv des nationalen Publikums und bietet dem 32jährigen Singer/Songwriter nun die Möglichkeit, mit seinen eigenen, ’naturbelassenen‘ Songs nun auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen zu werden. Sein erstes Soloalbum „Different Pulses“ – die Kollaboration mit seiner Band The Mojos liegt aktuell auf Eis – erscheint am 23. November, der Titeltrack ist ab sofort digital erhältlich.

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Of Monsters And Men – Mountain Sound

Für Of Monsters And Men könnte es aktuell erfolgreicher kaum laufen. Im Februar erschien ihre erste Single „Little Talks“, die sich zum Dauerbrenner entwickelte und es sogar in die Top 5 der deutschen Charts schaffte. Ähnlich hoch hinaus ging es für das Debütalbum „My Head Is An Animal“; beide Releases konnten sich international gut platzieren, unter anderem in den schwierigen britischen und US-amerikanischen Musikmärkten. Zwar hat sich besagtes „Little Talks“ immer noch nicht aus den Top 30 verabschiedet, doch nach sieben Monaten muss wohl ein Nachfolger her. Dabei geht man bei „Mountain Sound“ recht vorsichtig vor und belässt es bei einem relativ blassen Download-Release.

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Asaf Avidan & The Mojos – One Day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)

Bei Modern Talking hieß es einst „TV Makes The Superstar“, heutzutage fördert vor allem das Internet am laufenden Band musikalische Perlen ans Tageslicht. Zu dessen Profiteuren zählt unter anderem der Berliner DJ Jacob Dilßner, besser bekannt unter seinem Pseudonym Wankelmut. Auf einer Reise durch die USA hörte er den Akustik-Song „Reckoning Song“ des israelischen Folk-Musikers Asaf Avidjan, schneiderte daraus sein „One Day“ und lud den Track auf Soundcloud und Youtube hoch. Mehrere Millionen Klicks und Plays später, erscheint „One Day / Reckoning Song“ via Four Music als 2-Track-Single.

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