Schlagwort: Folk

Holmes – Burning Bridges

Ob Holmes den traditionell US-amerikanischen Americana-Sound nach Skandinavien getragen haben, wie es der Rolling Stone vermutet, lässt sich freilich anzweifeln. Fest steht jedoch, dass die sechs Schweden mit ihrer grandios fragilen Mischung aus Folk und melancholischem Indie Pop den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf getroffen haben. „Burning Bridges“, ihr viertes Album seit 2007, steht dem viel umjubelten „Have I Told You Lately That I Loathe You“ in nichts nach und deutet dabei gleichzeitig an, dass mehr Instrumente nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem volleren, gar überladenen Klangbild sind.

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Nigel Wright – Millfoil

Direkt aus den Blue Ridge Mountains landet Nigel Wright nun auch auf dem europäischen Festland mit seinem erdigen Singer/Songwriter-Sound. Das klingt nun alles andere als speziell – bis man sich vergegenwärtigt, dass der US-Amerikaner gerade mal 18 Jahre alt ist und bei den Homerecordings zu seinem Debütalbum „Millfoil“ gerade einmal 16 war. Mit Butterfly Collectors als patentem Partner erfährt die Platte mit zweijähriger Verzögerung den längst überfälligen Deutschland-Release, wobei sich alleine schon beim Blick auf die zarten Lenze des Musikers eine Frage aufdrängt: Ist das hier der potentielle Boy-Wonder-Nachfolger von Conor Oberst?

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Hello Piedpiper – Birdsongs = Warsounds

Neben seiner Tätigkeit als einer von zwei Frontmännern der Kölner Indie-Pop-Formation Stereo Inn versucht sich Fabio Bacchet im breiten Singer/Songwriter-Feld. Als Hello Piedpiper begleitete er im vergangenen Jahr Justin Sane von Anti-Flag auf dessen Solotour und präsentiert nun sein Solo-Debüt. Wie der Titel „Birdsongs = Warsounds“ bereits besagt, behandelt er auf 14 Songs Freiheit und Idyll auf der einen, sowie Krieg, Protest und Aufbruch auf der anderen Seite im Spannungsfeld zwischen Folk, Country und Indie Pop.

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The Cranberries – Roses

Vorhang auf, die Comeback-Parade 2012 ist hiermit offiziell eröffnet. Den Anfang macht die irische Rockband The Cranberries, die besonders durch ihren Nr. 1-Hit „Zombie“ aus dem Jahr 1994 weltberühmt wurde. Das dazugehörige Album „No Need To Argue“ sowie die beiden Nachfolger „To The Faithful Departed“ (1996)  und „Bury The Hatchet“ (1999) konnten ebenfalls Spitzenpositionen einfahren. Anfang des neuen Jahrtausends wurde es jedoch ruhig um die Gruppe und im September 2003 folgte die vorläufige Trennung. Nun, fast zehn Jahre später wagt man mit dem Longplayer „Roses“ einen Neubeginn und setzt auf die bewährte Mischung aus Pop, Rock und Irish Folk, wobei großartige Überraschungen ausbleiben.

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Interview mit Astronautalis

Als Kritikerliebling und legitimer Nachfolger von Beck hat sich Charles Andrew Bothwell unter seinem Künstlernamen Astronautalis bereits weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Minneapolis, Minnesota einen Namen gemacht. Irgendwo zwischen HipHop, Folk und Singer/Songwriter sprengt er Genre-Grenzen zwischen scharfzüngigen Rhymes, authentischem Storytelling und dezentem Pop-Appeal. Was im März 2009 auf „Pomegranate“ bereits hervorragend funktioniert hat, wird nun auf seinem vierten Album „This Is Our Science“ vertieft. Im Interview verrät Astronautalis, was es mit der wissenschaftlichen Ebene seiner neuen Platte auf sich hat, und wie er versucht, das Innenleben eines Künstlers seinen Hörern zugänglich zu machen.

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Astronautalis – This Is Our Science

Als Kritikerliebling und legitimer Nachfolger von Beck hat sich Charles Andrew Bothwell unter seinem Künstlernamen Astronautalis bereits weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Minneapolis, Minnesota einen Namen gemacht. Irgendwo zwischen HipHop, Folk und Singer/Songwriter sprengt er Genre-Grenzen zwischen scharfzüngigen Rhymes, authentischem Storytelling und dezentem Pop-Appeal. Was im März 2009 auf „Pomegranate“ bereits hervorragend funktioniert hat, wird nun auf seinem vierten Album „This Is Our Science“ vertieft, das es mit vier Monaten Verspätung endlich über den Atlantik geschafft hat.

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Oliveray – Wonders

Nils Oliver Frahm und Peter Ray Broderick sind nicht nur Label-Kollegen, sondern schon seit Jahren befreundet. Musikalisch kam man sich über eine Coverversion für Efterklang näher, für die Frahm Piano spielte und Broderick Gesang und Gitarre übernahm. Die Idee eines gemeinsamen Projekts – der Name Oliveray ergibt sich aus den zweiten Vornamen der beiden Musiker – kam auf Anregung des japanischen Labels Cote Labo anlässlich einer gemeinsamen Tour. Ein paar Tage Songwriting und weitere Improvisationen später war „Wonders“ im Kasten – halb Gesang, halb instrumental, voll und ganz fragiler, experimenteller Pop mit Klassik-Schlagseite.

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Katzenjammer – Rock-Paper-Scissors

Würde Musik die neue Politik sein und nicht nur als Benefizbühne dienen, die Diskussion um Frauenquoten wäre mit Norwegens Katzenjammer schon längst aufgrund überzeugender Kompetenzgründe beendet. Wo man sich hierzulande noch windet, hat man dort im Übrigen seit acht Jahren eine feste Regelung. Denn das feminine Quartett ist keine Girlgroup sondern eine Girlband, das über zehn verschiedene Instrumente spielt. Im Mainstream-Folk zuhause, erfreuen sich die Damen seit ihrem 2008er Debüt in Europa und den USA wachsender Beliebtheit. Aus dem Top-10-Album „A Kiss Before You Go“ erscheint nun ‚Schnick-Schnack-Schnuck‘, oder halt „Rock-Paper-Scissors“.

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Ed Sheeran – The A Team

Mit seinen gerade einmal 20 Jahren kann Ed Sheeran aus dem britischen Halifax nicht nur auf eine durchaus ansehnliche Karriere zurückblicken – seine erste EP veröffentliche er in Eigenregie bereits 2005 – er gehört momentan auch zu den angesagtesten Künstlern in UK. Sein Debütalbum „+“ verkaufte sich innerhalb einer Woche über 100.000mal und ging von Null auf Eins, dazu hat der bereits zwei Top 5-Hits und Kollaborationen mit Grime-Künstlern wie Wiley oder Wretch 32 im Lebenslauf stehen. Besagte Soloplatte veröffentlicht der Singer/Songwriter am 13. Januar 2012 auch hierzulande, die Hitsingle „The A Team“ gibt es bereits jetzt.

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Aura Dione – Geronimo

Würde man ein Ranking der nervigsten Radio-Hits der letzten Jahre erstellen, hätte Aura Diones Nr. 1-Single “I Will Love You Monday (365)” gute Chancen weit oben mitzumischen. Grundsätzlich ist die Dänin mit den extravaganten Outfits natürlich nicht uninteressant, wie sie auf ihrem Debütalbum “Columbine” beweisen konnte. Anfang November kommt der Nachfolger “Before The Dinosaurs” in die Läden – natürlich nicht, ohne vorab einen neuen Ohrwurm auf die Musikwelt loszulassen.

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