Schlagwort: Indie Pop/Rock

Albert Luxus – Diebe

Bis dato dürfte der Name Albert Luxus selbst der breiten Indie-Öffentlichkeit noch weitestgehend unbekannt sein. Matthias Albert Sänger und Andreas Kiwitt hatten 2009 und 2011 bereits zwei englischsprachige Platten in Eigenregie auf den Markt gebracht, widmeten sich dann jedoch anderen Projekten (u.a. Wellness und When People Had Computers). Im Frühjahr diesen Jahres durfte es endlich wieder luxuriös werden – nun auf Deutsch, leicht verspielt und mit einem Hauch von Nostalgie ausgestattet. Auf die EP folgt nun das Debütalbum „Diebe“.

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Tipps für Wilhelm – Put Your Head On My Shoulder

Guillermo Morales wollte immer schon eine eigene Band haben. Mit Tipps für Wilhelm erfüllte sich dieser Wunsch, vor vier Jahren erschien das Debütalbum „Hornissen“. In der Zwischenzeit tourte man, schrumpfte zum Trio und beobachtete, wie die Welt ein klein wenig dunkler wurde. Das reflektieren auch die Texte ihres Zweitlings. „Put Your Head On My Shoulder“ zeugt von einer im besten Sinne nachdenklichen Band, deren Indie Pop/Rock-Songs zwar eingängig und zugänglich sein möglich, die jedoch gerne etwas unübliche Wege gehen.

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Say Lou Lou – Immortelle

Nach einem kurzen Major-Label-Flirt war es für das australisch-schwedische Zwillingsschwester-Duo Say Lou Lou an der Zeit, sich neu zu orientieren. Die beiden jungen Frauen zogen sich zurück und widmeten sich ein volles Jahr lang einem kreativen Rhythmus, schotteten sich fast komplett von der Außenwelt ab. „Immortelle“ heißt das Ergebnis und bewegt sich geschickt zwischen poppigen TripHop-Sounds und dezenten Indie-Elementen.

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Mass Gothic – I’ve Tortured You Long Enough

Nach der Auflösung von Hooray For Earth fand Noel Heroux in Mass Gothic ein neues Betätigungsfeld und warf für das Debütalbum im Alleingang ein paar Ideen gegen die Wand. Der eponyme Auftakt gelang, doch nun bewegt sich das Projekt in eine ganz andere Richtung. Heroux holte seine Ehefrau Jessica Zambri an Bord und nannte die gemeinsame Platte „I’ve Tortured You Long Enough“. Das kann ja was werden.

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Cullen Omori – The Diet

Die letzten Jahre waren für Cullen Omori vor allem eine emotionale Prüfung. Beziehungen gingen in die Brüche, Autos verunglückten, Vans blieben liegen – es fühlte sich wie ein kosmischer Witz für den US-Amerikaner an. Seinen doppelbödigen, durchaus fatalistischen Texten hört man dies an, musikalisch bleibt der junge Sänger aus Chicago, Illinois allerdings schön sonnig und leidenschaftlich unterwegs. Omoris zweites Album „The Diet“ wirkt wie ein 70s-Kaleidoskop mit moderneren Indie- und Art-Untertönen.

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Kensington Road – Lumidor

Innehalten? Ein wenig verschnaufen? Kensington Road herzlich wenig davon. Neun Jahre nach dem Release ihres Debütalbums touren die Berliner weiterhin fast ununterbrochen durch die Lande und bringen ihren unverschämt eingängigen Pop/Rock-Sound mit Indie- und Alternative-Schlagseite unter die Leute. Echte Airplay-Liebkinder sind sie mittlerweile geworden, und das dürfte sich auch mit ihrer neuen Platte nicht ändern. „Lumidor“ besinnt sich auf die Stärken des Quintetts.

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The Town Heroes – Everything

Bereits im November 2016 erweiterten Mike Ryan und Bruce Gillis ihre Ur-Besetzung um Bassistin Tori Cameron und Bruce Gillis. Seither konnten sich The Town Heroes, so der Name des kanadischen Quartetts, ordentlich aufeinander einspielen. Sie klingen nun deutlich breiter aufgestellt, intensiver, ja sogar eine Spur unberechenbarer. An der Indie Pop/Rock-Basis mit dezentem Alternative-Einschlag hat sich allerdings nichts geändert. „Everything (Will Be Fine When We Got To Where We Think We’re Going)“ ist ihr viertes Studioalbum.

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The Love Language – Baby Grand

Nach mehreren ruhigen Jahren kramt Stuart McLamb mal wieder The Love Language hervor. Deren lässiger Indie-Sound mit Pop- und Rock-Stilblüten lag zuletzt – zumindest im Studio – fünf Jahre lang brach. In dieser Zeit holte sich die Band aus Raleigh, North Carolina abermals Inspiration aus dem Leben (natürlich mit den obligatorischen Trennungsmelodien ausgestattet) und kleidete diese in schillernde Arrangements. „Baby Grand“ wirkt abermals so, als wäre die Zeit stehen geblieben.

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Amanda Shires – To The Sunset

„Alles Rock’n’Roll“, meint Amanda Shires zu ihrem neuen Album und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Für ihre fünfte Platte konzetrierte sich die junge Mutter voll und ganz auf puristische Arrangierung, klassische Instrumente und pointierte Texte, während sich Eheman Jason Isbell um die kleine Tochter kümmerte – ein Musikerpaar, wie es im Buche steht. Herausgekommen ist dabei Shires‘ fünfte Platte „To The Sunset“, zugleich ihre bis dato beste.

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PR Newman – Turnout

Seine ehemaligen Bandkollegen bei Berkshire Hounds nannten ihn ‚Punk Rock Randy Newman‘. Musikalisch ist Spencer Garland davon zwar mittlerweile weit entfernt, als PR Newman steckt er diesen Spitznamen dafür nun in ein neues Venture. Solo bewegt er sich im stilvollen Austin-Sound, den man so am ehesten von Sweet Spirit oder Matthew Logan Vasquez kennt – tanzbar, einfühlsam, organisch und angenehm anders. Indie, Singer/Songwriter und noch viel mehr kollidieren auf Garlands Debütalbum „Turnout“.

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