Schlagwort: Indie Pop/Rock

Dirty Projectors – Lamp Lit Prose

Nach zwischenzeitlich sehr langen Pausen ging es bei Dirty Projectors nun recht schnell: Ein gutes Jahr nach dem schlicht „Dirty Projectors“ betitelten Album steht bereits ein neues Werk vor der Tür. Die Vorzeichen sind gut, denn David Longstreth hat endlich wieder eine Live-Band um sich geschart. „Lamp Lit Prose“ rückt zugleich ein wenig von den konzeptuelleren letzten Platten ab und konzentriert sich wieder auf den Song an sich.

Weiterlesen

The Boys You Know – Two Lines That Never Touch

„Elephant Terrible“ war ein interessantes Album für The Boys You Know. Einige richtig gute Songs, aber auch ordentlich Mittelmaß ließen das dritte Album der Österreicher zu einer recht zwiespältigen Angelegenheit reifen. Im Laufe der letzten Jahre schrieb man zehn neue Tracks auf der griechischen Insel Santorin und in Barcelona – ein Tapetenwechsel, der sich hörbar lohnt. „Two Lines That Never Touch“ unterhält von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Weiterlesen

Yukon Blonde – Critical Hit

Der Sommer kommt und mit ihm – fast unweigerlich – ein neues Album von Yukon Blonde. Die Kanadier veröffentlichen in schöner Regelmäßigkeit charmante Platten, welche die Brücke zwischen Garage Rock, Indie Pop und Electronica schlagen. „On Blonde“ war vor drei Jahren herrlich sympathisch, das abermals von Tony Hoffer (u.a. The Kooks, Beck, Air) produzierte „Critical Hit“ knüpft nun nahtlos daran an.

Weiterlesen

ABAY – Love And Distortion

Nach der gelungenen Generalprobe „Blank Sheets“ und der erfolgreichen Premiere „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy“ rollt der ABAY-Zug nun wieder durch die Lande. Die Band um Aydo Abay (Ken, ex-Blackmail) und Jonas Pfetzing (Juli) konzentriert sich weiterhin auf hymnischen Rock – irgendwo zwischen Indie und Alternative gefangen – mit feiner Pop-Schlagseite. „Love And Distortion“ kracht, wummert und schwelgt nun gleichermaßen.

Weiterlesen

Jo Passed – Their Prime

Seit Jahren schwirrt Jo Hirabayashi durch die DIY-Szene seiner kanadischen Heimat, kämpfte zwischenzeitlich mit Schulfreund Elliot Langford gegen den Rest der Welt. Viel Kampf scheint nun, da Jo Passed zur Band geworden ist, nicht geblieben zu sein, aber das macht nichts. Der gemächliche Indie-Sound mit deutlichem Psychedelic-Einschlag weiß auch so zu unterhalten. „Their Prime“ ist Debütalbum des Quartetts aus Vancouver.

Weiterlesen

Shakey Graves – Can’t Wake Up

Als Alejandro Rose-Garcia, der Mann hinter Shakey Graves, vergangenen Dezember einen neuen Sound für sein Projekt ankündigte, klang das durchaus augenzwinkernd. Und doch wagt der Texaner eine kleine Neuausrichtung auf seinem zweiten regulären Studioalbum. Einst als Americana-Nachwuchstalent ausgezeichnet, ging Rose-Garcia zurück an einem Punkt, an dem er Neues erschaffen konnte. „Can’t Wake Up“ steht nun stellvertretend für seine neue Liebe zu den Beatles.

Weiterlesen

Spielbergs – Distant Star EP

Was? Schon wieder eine Band, die Gevatter Rock rettet? Spielbergs schaffen tatsächlich genau das, vielleicht weil man sie nicht auf der Rechnung hatte. Das Power-Trio aus der norwegischen Hauptstadt Oslo vermischt Indie und Alternative mit Pop/Rock und einem Hauch Prog – als hätte jemand Trail Of Dead einen Power-Pop-Arschtritt verpasst. Auf dem neuen britischen Label By The Time It Gets Dark erscheint nun ihre Debüt-EP „Distant Star“.

Weiterlesen

Island – Feels Like Air

Nach zwei starken EPs wagen sich die Briten Island endlich an ihr Debütalbum. Was einst als Akustik-Projekt in Rollo Dohertys Schlafzimmer begann, ist mittlerweile zum Indie- und Alternative-Hoffnungsträger in voller Belegschaft mutiert. Ihr DIY-Ethos trug das Quartett in immer größere Venues und auf diverse Festivals, ja sogar bis aufs europäische Festland. Nun bei Frenchkiss Records unter Vertrag, behält sich der Full-Length-Einstand „Feels Like Air“ den vertrauten, tiefenentspannten Charme bei.

Weiterlesen

City Calm Down – Echoes In Blue

Während sich etablierte Acts wie Editors aktuell ein wenig gen musikalische Bedeutungslosigkeit zurückziehen, wirkt das Aufleben frischer, energischer Kräfte umso willkommener. Bestes Beispiel dafür sind City Calm Down aus dem australischen Melbourne. Das Quartett legt zwei Jahre nach seinem Debüt mit „Echoes In Blue“ stilvoll nach. Indie Pop/Rock trifft auf Wave-Klänge, trifft auf weite Keyboard-Flächen, trifft auf unverschämt eingängige Emotionalität. So etwas vermisste man zuletzt.

Weiterlesen

Loma – Loma

Loma lernten sich auf Tour kennen, als das Ehepaar Emily Cross und Dan Duszynski aka Cross Record 2016 Shearwater supportete. Deren Sänger Jonathan Meiburg war ungemein angetan vom Sound der beiden, eine Session in einem Haus in Austin sollte folgen. Über die nächsten Monate setzten sich die Arbeiten fort, obwohl Cross‘ und Duszynskis Ehe zwischenzeitlich zerbrach. Beflügelt von dieser ungewissen Atmosphäre, entstand das schlicht „Loma“ betitelte Debüt.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?