Schlagwort: Indie Pop/Rock

The Love Language – Baby Grand

Nach mehreren ruhigen Jahren kramt Stuart McLamb mal wieder The Love Language hervor. Deren lässiger Indie-Sound mit Pop- und Rock-Stilblüten lag zuletzt – zumindest im Studio – fünf Jahre lang brach. In dieser Zeit holte sich die Band aus Raleigh, North Carolina abermals Inspiration aus dem Leben (natürlich mit den obligatorischen Trennungsmelodien ausgestattet) und kleidete diese in schillernde Arrangements. „Baby Grand“ wirkt abermals so, als wäre die Zeit stehen geblieben.

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Amanda Shires – To The Sunset

„Alles Rock’n’Roll“, meint Amanda Shires zu ihrem neuen Album und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Für ihre fünfte Platte konzetrierte sich die junge Mutter voll und ganz auf puristische Arrangierung, klassische Instrumente und pointierte Texte, während sich Eheman Jason Isbell um die kleine Tochter kümmerte – ein Musikerpaar, wie es im Buche steht. Herausgekommen ist dabei Shires‘ fünfte Platte „To The Sunset“, zugleich ihre bis dato beste.

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PR Newman – Turnout

Seine ehemaligen Bandkollegen bei Berkshire Hounds nannten ihn ‚Punk Rock Randy Newman‘. Musikalisch ist Spencer Garland davon zwar mittlerweile weit entfernt, als PR Newman steckt er diesen Spitznamen dafür nun in ein neues Venture. Solo bewegt er sich im stilvollen Austin-Sound, den man so am ehesten von Sweet Spirit oder Matthew Logan Vasquez kennt – tanzbar, einfühlsam, organisch und angenehm anders. Indie, Singer/Songwriter und noch viel mehr kollidieren auf Garlands Debütalbum „Turnout“.

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Dirty Projectors – Lamp Lit Prose

Nach zwischenzeitlich sehr langen Pausen ging es bei Dirty Projectors nun recht schnell: Ein gutes Jahr nach dem schlicht „Dirty Projectors“ betitelten Album steht bereits ein neues Werk vor der Tür. Die Vorzeichen sind gut, denn David Longstreth hat endlich wieder eine Live-Band um sich geschart. „Lamp Lit Prose“ rückt zugleich ein wenig von den konzeptuelleren letzten Platten ab und konzentriert sich wieder auf den Song an sich.

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The Boys You Know – Two Lines That Never Touch

„Elephant Terrible“ war ein interessantes Album für The Boys You Know. Einige richtig gute Songs, aber auch ordentlich Mittelmaß ließen das dritte Album der Österreicher zu einer recht zwiespältigen Angelegenheit reifen. Im Laufe der letzten Jahre schrieb man zehn neue Tracks auf der griechischen Insel Santorin und in Barcelona – ein Tapetenwechsel, der sich hörbar lohnt. „Two Lines That Never Touch“ unterhält von der ersten bis zur letzten Sekunde.

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Yukon Blonde – Critical Hit

Der Sommer kommt und mit ihm – fast unweigerlich – ein neues Album von Yukon Blonde. Die Kanadier veröffentlichen in schöner Regelmäßigkeit charmante Platten, welche die Brücke zwischen Garage Rock, Indie Pop und Electronica schlagen. „On Blonde“ war vor drei Jahren herrlich sympathisch, das abermals von Tony Hoffer (u.a. The Kooks, Beck, Air) produzierte „Critical Hit“ knüpft nun nahtlos daran an.

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ABAY – Love And Distortion

Nach der gelungenen Generalprobe „Blank Sheets“ und der erfolgreichen Premiere „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy“ rollt der ABAY-Zug nun wieder durch die Lande. Die Band um Aydo Abay (Ken, ex-Blackmail) und Jonas Pfetzing (Juli) konzentriert sich weiterhin auf hymnischen Rock – irgendwo zwischen Indie und Alternative gefangen – mit feiner Pop-Schlagseite. „Love And Distortion“ kracht, wummert und schwelgt nun gleichermaßen.

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Jo Passed – Their Prime

Seit Jahren schwirrt Jo Hirabayashi durch die DIY-Szene seiner kanadischen Heimat, kämpfte zwischenzeitlich mit Schulfreund Elliot Langford gegen den Rest der Welt. Viel Kampf scheint nun, da Jo Passed zur Band geworden ist, nicht geblieben zu sein, aber das macht nichts. Der gemächliche Indie-Sound mit deutlichem Psychedelic-Einschlag weiß auch so zu unterhalten. „Their Prime“ ist Debütalbum des Quartetts aus Vancouver.

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Shakey Graves – Can’t Wake Up

Als Alejandro Rose-Garcia, der Mann hinter Shakey Graves, vergangenen Dezember einen neuen Sound für sein Projekt ankündigte, klang das durchaus augenzwinkernd. Und doch wagt der Texaner eine kleine Neuausrichtung auf seinem zweiten regulären Studioalbum. Einst als Americana-Nachwuchstalent ausgezeichnet, ging Rose-Garcia zurück an einem Punkt, an dem er Neues erschaffen konnte. „Can’t Wake Up“ steht nun stellvertretend für seine neue Liebe zu den Beatles.

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Spielbergs – Distant Star EP

Was? Schon wieder eine Band, die Gevatter Rock rettet? Spielbergs schaffen tatsächlich genau das, vielleicht weil man sie nicht auf der Rechnung hatte. Das Power-Trio aus der norwegischen Hauptstadt Oslo vermischt Indie und Alternative mit Pop/Rock und einem Hauch Prog – als hätte jemand Trail Of Dead einen Power-Pop-Arschtritt verpasst. Auf dem neuen britischen Label By The Time It Gets Dark erscheint nun ihre Debüt-EP „Distant Star“.

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