Schlagwort: Indie Rock

The Domino State – Uneasy Lies The Crown

Viele musikalische Strömungen der 80er Jahre sind in den letzten Jahren wieder zunehmend populär geworden. In diesem Zusammenhang sind natürlich zuerst einmal die neueren New Wave-angehauchten Bands wie Hurts oder Mirrors zu nennen. Doch darüber hinaus bekommen langsam auch Musikrichtungen wie Post Punk oder Shoegaze, welche seit jeher eher eine Sache des Undergrounds sind und waren, zunehmend mehr mediale Aufmerksamkeit. The Domino State aus London bringen in ihrer Musik Elemente aller genannten Richtungen unter und sind damit – trotz oder gerade wegen aller Retrolastigkeit – voll im Trend.

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Wolf Gang – Lions In Cages

Auf der BBC Sound of 2011-Liste hat man einen Namen schmerzlich vermisst: Max McElligott hat bereits mit so illustren Musikern wie Florence And The Machine, Metric und Miike Snow gearbeitet, bevor er unter anderem mit The Naked And Famous auf Tour gegangen ist. Unter dem Pseudonym Wolf Gang veröffentlicht er im Juli sein von Dave Fridmann (MGMT, The Flaming Lips, Mercury Rev) produziertes Debütalbum „Suego Faults“, das unter dem ominösen Banner ‚Alternative Symphonic Pop/Rock‘ läuft. Was es damit auf sich hat, zeigt die Vorabsingle „Lions In Cages“.

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Retro Stefson – Kimbabwe

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti und einer kräftigen Dosis Prog Rock. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Mit ihrem zweiten Album „Kimbabwe“ debütieren sie nun auch in Deutschland überaus stark, Sommerhit und Retrospektive inklusive.

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Young Legionnaire – Numbers

Als Yourcodenameis:milo um Sänger Paul Mullen 2006 im Rahmen ihres Kollabo-Albums „Print Is Dead Vol. 1“ einen Track mit Gordon Moakes von Bloc Party aufnahmen, konnte wohl kaum jemand ahnen, was Jahre später kommen würde. Yourcodenameis:milo sind Weg vom Fenster, Bloc Party kehren gerade ihrerseits von einer längeren Pause zurück. Zeit genug für Moakes und Mullen (mittlerweile bei The Automatic) als Young Legionnaire ein Album einzuspielen. „Crisis Works“ heißt es, erscheint am 6. Mai und wird von der E-Single „Numbers“ entsprechend behypet.

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Kellermensch – Moribund Town

Deutsche Begriffe in Fremdsprachen wirken meist ein bisschen sperrig – siehe Kindergarten oder Sauerkraut. Mit Kellermensch wurde man bislang allerdings nicht konfrontiert. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Euphemismus für Josef Fritzl, sondern um eine der interessanten Rock-Newcomer-Bands dieses Jahres. Eigentlich hat das 2006 im dänischen Esbjerg gegründete Sextett – der Name entstammt der deutschen Übersetzung eines Werks Dostojewskis – das selbstbetitelte Debütalbum bereits vor zwei Jahren in Eigenregie veröffentlicht, doch hierzulande ist es erst Ende Juni soweit. Die Vorabsingle „Moribund Town“ verkürzt die Wartezeit erfolgreich und macht Lust auf mehr.

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Retro Stefson – Kimba

Wer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.

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Low – C’mon

Low wachsen seit 18 Jahren konstant und machen aus ihrer Nische eine Methode. Ihrem neunten Studioalbum „C’mon“ wird wohl besondere Aufmerksamkeit geschenkt, woran Led Zeppelin-Legende Robert Plant eine gewisse ‚Mitschuld‘ trägt: Seine Coverversionen von „Monkey“ und „Silver Rider“ auf dem Roots-lastigen „Band Of Joy“ sowie die mehrfach in Interviews gestreuten Rosen sprechen Bände. Nicht, dass Alan Sparhawk, Mimi Parker und der erstmals auf einem Low-Album zu hörende Steve Garrington sich davon beeindruckt zeigen würden – sie toppen sich schlicht und ergreifend einmal mehr selbst.

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Cargo City – Dance/Sleep

Was 2007 als Soloprojekt von Simon Konrad begonnen hat, ist mittlerweile zu einer fünfköpfigen Band angewachsen: Cargo City melden sich zurück. Dank zwei sympathischer Alben, diversen Soundtrack-Beiträgen und Live-Auftritten kennt man die Frankfurter in der Indie-Welt mittlerweile bestens. Das Streben nach Perfektion treibt sie auf ihrem dritten Album „Dance/Sleep“ zu Höchstleistungen an und – tatsächlich! – Konrad und Mitstreiter übertreffen sich auf ihrer bislang mit Abstand besten Platte ein weiteres Mal selbst.

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Ginger Ninja – Wicked Map

Eine Band wie Ginger Ninja kann eigentlich nur aus Dänemark kommen – ein Land, in dem sich elektro-poppiger Rock und Bands wie Veto, Dúné, Carpark North und Nephew großer Beliebtheit erfreuen. Leichtere Anlaufsschwierigkeiten haben die Ingwer-Partisanen mittlerweile hinter sich gelassen und veröffentlichen ihr Debüt „Wicked Map“, natürlich passend zur frisch ausgeklungenen Tour als Support der aktuell ebenfalls der elektronisch orientierten Juli. Passt ja quasi wie Faust aufs Auge. Oder Arsch auf… was auch immer.

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The Kills – Blood Pressures

The Kills melden sich zurück. Drei Jahre sind seit „Midnight Boom“ vergangen, in denen Sängerin und Gitarristin Alison „VV“ Mosshart unter anderem zwei Alben mit Rock-Supergroup The Dead Weather (u.a. Jack White) veröffentlicht hat. So verwundert es auch nicht wirklich, dass der neue Streich „Blood Pressures“ in einigen Momenten an das Nebenprojekt erinnert, wobei Mosshart und Jamie „Hotel“ Hince natürlich den klassisch verzerrten Kills-Sound in seiner vollen Garage-Blüte zelebrieren.

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