Schlagwort: Math Rock

Scams – Add And Subtract

So bitter das auch ist, es ist nun mal passiert: „Rewrite Fiction“, das Debütalbum von Scams, ging unter. An der musikalischen Qualität kann es zumindest nicht gelegen haben, denn der Einstand der vier Nordengländer entpuppte sich als kurzweilige Indie Rock-Platte mit einem Faible zu Math-Klängen und einer Prise Pop. Potentielle Nachfolger für Songperlen wie „Youngblood“ und „Lost For Words“ stehen 17 Monate nach dem Erstling aber bereits in den Startlöchern. Auf „Add And Subtract“, das gemeinsam mit Johann Scheerer (1000Robota, Krakow Loves Adana) abermals im Hamburger Clouds Hill Recordings eingespielt wurde, setzen Scams ihren Weg unbeirrt und mindestens ebenso hitverdächtig fort.

Weiterlesen

The Cast Of Cheers – Animals

‚Neu‘ ist Math Rock längst nicht mehr, popularisiert wurde er von Mutemath, 65daysofstic und Foals bereits zur Genüge. Ob man in diesem Genre dennoch neue Akzente setzen kann? Wenn man The Cast Of Cheers heißt, lautet die Antwort ‚Ja‘. Die vier Iren stellten ihr Debütalbum „Chariot“ gratis auf Bandcamp und wurden mit 150.000 Downloads belohnt. Mit einem Plattenvertrag in der Tasche, steht das neue Album „Family“ bereits in den Startlöchern und verspricht eine Fülle an potentiellen Genrehits. Was man von den Mannen aus Dublin erwarten kann, verrät die zweite Vorabsingle „Animals“.

Weiterlesen

The Audience – Hearts

Nach einer kleinen Schaffenspause melden sich The Audience mit neuer Musik zurück; eine Pause, in der man sich ein wenig Zeit für persönliche Dinge nahm, in der man den Doppelschlag der innerhalb von 18 Monaten erschienenen Alben „Celluloid“ und „Dancers And Architects“ ein wenig verdaute. Frisch ausgeruht stellen die fünf Nürnberger, die seit 2003 in unveränderter Besetzung spielen, nun ihre neue Platte „Hearts“ vor, die diese nach außen hin ruhige, für die Bandmitglieder jedoch bewegte Zeit in zwölf gleichermaßen tanzbare und sehnsüchtige Songs packt.

Weiterlesen

Battles feat. Gary Numan – My Machines

Mit ihrem 2007 erschienenen Debütalbum „Mirrored“ haben Battles aus New York mal so eben dem experimentellen Math-Rock dringend notwendige neue Impulse gegeben. Seither sind vier Jahre gegangen, in denen Tyondai Braxton – Gitarrist und Leadsänger mit Trademark-Effektpedal-Heliumgesang – die Band verlassen hat. Zu dritt hat man nun „Gloss Drop“ auf den Markt geworfen, das nicht nur musikalisch kompakter und eine Spur düsterer wirkt, sondern denen einen oder anderen Gastmusiker prominent präsentiert. Einer davon ist Electro- und Darkwave-Legende Gary Numan, der der zweiten Auskopplung „My Machines“ seine Stimme leiht.

Weiterlesen

I Like Trains – Sirens

Als I Like Trains (damals noch iLiKETRAiNS) 2007 ihr Debütalbum „Elegies To Lessons Learnt“ veröffentlichten, wollten sie dem Post Rock jene Zielgerichtetheit mitgeben, die ihrer meiner Meinung nach Genre-Größen wie Godspeed You! Black Emperor und Sigur Rós fehlte. Entsprechend runder und direkter wirken die Songs des Quartetts aus Leeds, das die eigentlich sehr weit gesteckten Genregrenzen durch Einengung ausdreht. Klingt paradox, funktioniert auf dem aktuellen Album „He Who Saw The Deep“ aber hervorragend. Mit der aktuellen Auskopplung „Sirens“ hat man sogar einen echten Rohdiamanten am Start.

Weiterlesen

Alarma Man – Love Forever

Ein instrumentaler Nackenschlag reichte, um fünf Schweden in den erweiterten Dunstkreis des immer frischen Mathpunk-Universums zu katapultieren. Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum haben Alarma Man einen Volltreffer gelandet. Auf „Love Forever“ konzentrieren sie ihre einst ungestümen Angriffe und lassen die Vocals zu einem neuen Instrument aufsteigen. Tanzwütige Studenten mit Taschenrechner in der Hand wissen es ihnen zu danken.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?