Schlagwort: Metallica

Machine Head – Unto The Locust

Die illustre Karriere der US-Thrasher Machine Head wird vor allem an zwei epischen Alben festgemacht: ihr Debüt „Burn My Eyes“ und ihr bislang letztes, 2007 erschienenes Werk „The Blackening“ mit epischen, überlangen Songs und dem Beweis, das man auch nach 15 Jahren on the road immer noch überlebensgroße Songs schreiben kann. „Unto The Locust“ kommt nun die unbequeme Aufgabe des Follow-Ups auf eines der besten Metal-Alben des vergangenen Jahrzehnts zu. Aber aufgepasst: Wo man im Normalfall eigentlich nur verlieren kann, basteln Machine Head ein weiteres Überalbum mit sieben packenden, abwechslungsreichen Songs und kleineren, durchaus überraschenden Experimenten.

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Anthrax – Fight ‚Em ‚Till You Can’t

Was sich bei den Thrash Metal-Legenden Anthrax in den letzten Jahren abgespielt hat, spottet jeder Beschreibung. Für eine Reunion mit Joey Belladonna, Sänger in den 80ern, wurde John Bush mehr oder minder aus der Band komplimentiert. Für das neue Album „Worship Music“ sollte der bislang unbekannte Dan Nelson am Mikro stehen, der vor einem Konzert unter dubiosen Gründen gefeuert wurde. Bush war kurze Zeit mit an Bord, man konnte sich jedoch nicht auf eine längere Zusammenarbeit einigen. Der aktuelle Sänger? Joey Belladonna. Hätte man auch viel einfacher können. Besagtes „Worship Music“ erscheint mit ordentlicher Verzögerung am 13. September – das erste reguläre Studioalbum seit acht Jahren. Der Teaser „Fight ‚Em ‚Till You Can’t“ lässt hoffen.

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Trivium – In Waves

Wenn man von Bands spricht, die über die nächsten Jahre im Metalbereich den Status von Top-Draws einnehmen könnten, der mit Metallica, Slayer und Iron Maiden auch nur annähernd vergleichbar ist, fällt mittlerweile auch der Name Trivium immer häufiger. Das Quartett um das einzige verbliebene Gründungsmitglied Matt Heafy – Drummer Travis Smith wurde im vergangenen Jahr gegangen hat sich über vier Alben hinweg in die Modern Metal-Speerspitze gespielt. „In Waves“ setzt nun den auf dem Vorgänger „Shogun“ eingeschlagenen Weg konsequent fort.

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Lazarus A.D. – Black Rivers Flow

Seit Jahrzehnten dreht sich Thrash Metal um sich selbst, lässt Traditionalisten gegen die moderne Schule antreten. Lazarus A.D. platzieren sich auch auf ihrem zweiten Album „Black Rivers Flow“ zwischen den Stühlen. Die vier Amerikaner lassen sich gerne mit Testament und den frühen Metallica vergleichen, zeigen sich auf dem Nachfolger zu „The Onslaught“ aber deutlich agiler und ‚jugendlicher‘.

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Lemmy – 49% Motherf**ker, 51% Son Of A Bitch

Er ist wohl der letzte Held, der letzte Outlaw des Rock’n’Roll – Lemmy Kilmister. Am 25. Dezember 2010 feierte der Brite seinen 65. Geburtstag, seine legendäre Band Motörhead das 35jährige Jubiläum und in Form von „The Wörld Is Yours“ das 20. Studioalbum. Nun finden die größten Warzen der Rockgeschichte auch den Weg ins (Heim-)Kino. Die Doku mit dem charmanten Untertitel „49% Motherf““ker“, 51% Son Of A Bitch“ ist ein erfrischendes, angenehm authentisches und vor allem greifbares Portrait einer lebenden Legende.

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Ray Davies – See My Friends

Wenn Kinks-Mastermind Ray Davies ins Studio einlädt, folgen ihm die Großen der Musikwelt. Gemeinsam mit so illustren Gästen wie Bruce Springsteen, Metallica, Mando Diao und Amy Macdonald hat er 15 Kinks-Klassiker neu aufgenommen. Das Resultat: „See My Friends“, ein vorhersehbar unvorsehbares Album mit massig Reizmaterial und zeitlosen Songs.

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The Big Four – The Big Four Live From Sofia

Revolutionäre Riffs, Platin-Alben und über die Öffentlichkeit ausgetragene Privatfehden – die Geschichte von Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax (als Erfinder und Wegbereiter des Thrash Metal auch gemeinhin als ‚The Big Four‘ bekannt) könnte kurioser und spektakulärer kaum sein. Entsprechend ungläubig und begeistert fielen im Dezember 2009 die Reaktionen auf die Bekanntgabe von gemeinsamen Shows im Rahmen der ‚Sonisphere Festivals‘ aus. Die gemeinsame Show aus der bulgarischen Hauptstadt von Sofia vom 22. Juni 2010 wurde nicht nur in Kinosääle weltweit übertragen, sondern nun auch auf ein eindrucksvolle DVD-Paket in bester Soundqualität und mit zahlreichen Gänsehautmomenten gepackt. Centerpiece: vier Bands, vier Shows, ein gemeinsames Highlight.

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The Sword – Warp Riders

Als eine von vielen talentierten Metal-Bands schienen The Sword aus Austin, Texas durch kleine Clubs zu touren, bis sie von Metallica entdeckt und zum Quasi-Dauersupport-Act der letzten Jahre auserkoren wurden. Das dritte Album „Warp Riders“ wirkt entsprechend routinierter und breiter, packt sämtliche Erlebnisse der letzten Jahre in zehn knackige Stoner-Metal-Tracks.

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Bullet For My Valentine – Fever

Versierte Leidenschaft als Grundlage der kommerziellen Eigendynamik, Tränen umhagelt, gewaltig inszeniert und dazu dieser dämonische Blick unter jedem Riff – Bullet For My Valentines erste fünf wirklichen Jahre waren viel mehr als nur zwei Alben, die sie schnurstracks in die Top-Liga des Metalcore katapultierten: „The Poison“ und „Scream Aim Fire“. Der Erfolg beflügelte das walisische Quartett. Inklusive dessen musikalischen Zielen. Denn diese hinterfragt es auf seinem dritten Album „Fever“ prompt selbst.

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Metallica – Broken, Beat & Scarred

Die aktuelle Metallica-Tour ist ein Selbstläufer. Nach ausverkauften US-Shows ist momentan gemeinsam mit Machine Head in Europa unterwegs. Das aktuelle Album „Death Magnetic“ verkauft sich gut, wurde mittlerweile zu großen Teilen auch schon live gespielt. Überdies haben sich die Singles „The Day That Never Comes“ und „All Nightmare Long“ gut geschlagen. Pünktlich zur Tour wird nun „Broken, Beat & Scarred“ ausgekoppelt.

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