Schlagwort: Pop

Years & Years – Communion

50 Cent, Keane, Adele, Ellie Goulding, Jessie J und Sam Smith. Sie alle waren einmal Platz 1 der berühmt berüchtigten „BBC Sound of…“-Liste und sie alle erfüllten, was die vielen britischen Kritiker, Blogger und Musikkenner von ihnen erwarteten – den Ton angeben im Musikbusiness. Und auch diesmal scheinen die Briten ihren Kaffeesatz bzw. ihre Teeblätter richtig gelesen zu haben, denn das Elektro-Soul-Trio Years & Years schickt sich an, auch in Realität „the Sound of 2015“ zu werden. Mit „King“ konnten Sänger Olly Alexander und seine Soundbastler Emre Turkmen und Michael Goldsworthy im UK bereits ihren ersten Nummer-1-Hit feiern. Der Erfolg schwappte auch nach Deutschland. Nun soll das Debütalbum „Communion“ genauso durch die Decke gehen wie die Lead-Single.

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Jason Derulo – Everything Is 4

Er ist Dauergast in den Charts, bekannt für Clubhits und Balladen gleichermaßen und seit nunmehr sechs Jahren dick im Geschäft. Die Rede ist vom 25-jährigen RnB-Singer/Songwriter Jason Derulo. Allein in Deutschland konnte der US-Amerikaner mit haitianischen Wurzeln bereits sechs Singles in den Top 10 platzieren und mit „Talk Dirty“ im Jahr 2013 sogar seinen ersten Nr. 1-Hit verbuchen. Seit Ende Mai gibt es nun sein mittlerweile viertes Studioalbum namens „Everything Is 4“ zu erstehen, für das er sich prominente Unterstützung in Form von namhaften Gastmusikern ins Boot geholt hat.

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Inner Tongue – Tz, Ka EP

Eine komplizierte Stimmbandoperation drohte die Karriere des Wiener Mittzwanzigers Inner Tongue aus den Angeln zu heben, noch bevor sie begonnen hatte. Nach geglücktem Eingriff machte sich Unsicherheit breit, ob er das Schweigen je wieder durchbrechen können werde. In dieser Zeit entstanden die drei Songs der EP „Tz, Ka“, die Inner Tongue mit eigenem Gesang begleitet. Die Stimme kehrte zurück, das Happy End war da und findet nun eine musikalische Fortsetzung.

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Stefanie Heinzmann – Chance Of Rain

Drei Jahre scheint ihr neuer Rhythmus zu sein: So viel Zeit nahm sich die Schweizerin Stefanie Heinzmann bereits für ihr grandioses drittes Album und so viele Jahre liegen seit dem bereits zurück. Anfang des Jahres gab es mit einem Musikvideo zu „Stranger In This World“ bereits einen etwas ruhigeren Vorgeschmack auf das neue Album „Chance Of Rain“. Mit „In The End“, der eigentlichen Lead-Single, wirft Heinzmann jedoch wieder alles nach vorne und erklomm bereits die Top 25 der deutschen Singlecharts.

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Fyfe – Control

Das Musikgeschäft schien den 25jährigen Briten Paul Dixon nie sonderlich zu faszinieren. Stattdessen konzentrierte sich das Multitalent auf sein Wirtschaftswissenschaftsstudium und wurde quasi im Vorbeigehen unter dem Pseudonym David’s Lyre gesignt. Dixon löste den Vertrag, enttäuscht durch mangelnde Kommunikation und fehlendes Vertrauen, später auf, durfte aber unter anderem Marina And The Diamonds und Everything Everything remixen. Als Fyfe hingegen schwirrt er seit Jahren durch die Blogosphäre und hat nun doch sein Studium aufgegeben, um sich der Musik zu widmen. Sein Debütalbum „Control“ setzt angenehme Pop-Impulse.

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Woods Of Birnam – Woods Of Birnam

Musizierende Schauspieler sind an sich eine schwierige Sache. Manchen begegnet man im besten Fall mit ausreichend schützender Distanz, andere heißt man wiederum herzlich im Plattenregal willkommen. Zu zweiterer Gattung zählt Christian Friedel, bekannt durch seine Rollen im vielfach prämierten sowie Oscar-nomierten Haneke-Streifen „Das weiße Band“ und in der Verfilmung von Kaminers Roman „Russendisko“. Im Rahmen einer „Hamlet“-Inszenierung traf er die Instrumentalisten der immer noch – pardon! – auf Eis liegenden Polarkreis 18. Aus der Kollaboration als Woods Of Birnam – der Bandname ist eine Referenz an Shakespeares „Macbeth“ – wurde eine Serie an Auftritten und, nunmehr, das eponyme Debütalbum.

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Tokio Hotel – Kings Of Suburbia

Comeback, das. Rückkehr einer oder mehrerer Personen des öffentlichen Lebens, eines Stils oder einer Mode in den Mittelpunkt des medialen Interesses. Zumindest laut diesem Wikipediaeintrag legt die Magdeburger Band Tokio Hotel zurzeit mit großem Echo ein ebensolches hin (auch wenn sie selbst dies stets in Interviews verneint). Von den musikalischen Anfängen, als 2005 von Weltschmerz und Pubertätsproblemen durchtränkte Songs wie „Durch den Monsun“ und „Rette mich“ durch sämtliche Teeniezimmer dröhnten, ist anno 2014 nichts mehr übrig geblieben. Schon mit ihrer dritten Platte „Humanoid“ im Jahr 2009 bewiesen die vier Jungs rund um die Kaulitz-Brüder Bill und Tom, dass weitaus mehr in ihnen steckt als ein temporäres Jugendphänomen. Nach annähernd 1825 Tagen Funkstille und gefühlt mindestens genau so vielen modischen Veränderungen präsentiert sich die Combo auf „Kings Of Suburbia“ nun zeitgemäß elektronisch – und weiß damit durchaus positiv zu überraschen.

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Laing – Wechselt die Beleuchtung

Es ist schon erstaunlich, was das Quartett von Laing seit ihrer Teilnahme bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest erreicht hat. Zu diesem war das Gespann um Frontsängerin Nicola Rost im Jahr 2012 mit dem Trude Herr-Cover „Morgens immer müde“ angetreten. Nach Platz 2 im Wettbewerb, Edelmetall für die Single, dem Debüt-Album „Paradies Naiv„, ausverkauften Konzerten und einer Neubesetzung, präsentieren die Berliner Damen nun ihre zweite LP „Wechselt die Beleuchtung“. Anders als der Titel glauben lassen möchte, knüpfen Laing genau dort an, wo sie aufgehört haben.

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Marlon Roudette – Electric Soul

Sich von seiner erfolgreichen Band zu trennen und auf Solopfaden zu wandeln, stellt nicht nur für Ex-Boy- oder Girlgroup-Mitglieder ein oftmals risikoreiches Unterfangen dar. Auch Marlon Roudette, der 2005 als Mitbegründer des Duos Mattafix mit dem Hit „Big City Life“ die Musikwelt im Sturm eroberte, wagte im Jahr 2011 den Schritt in die Selbstständigkeit. Das Ergebnis ist bekannt: Platz 1 in Deutschland für die Debütsingle „New Age“ und ebenso hohe Chartplatzierungen in weiteren europäischen Ländern; auch das Album mit dem bezeichnenden Titel „Matter Fixed“ schaffte den Sprung in die Top 10. Fast exakt auf den Tag genau drei Jahre später versucht der Stiefsohn der schwedischen HipHop-Künstlerin Neneh Cherry, die ihrerseits zusammen mit Youssou N’Dour und „7 Seconds“ 1994 einen Welthit hatte, an ebenjenen Erfolg anzuknüpfen. Der Nachfolger „Electric Soul“ jedenfalls geht mit hohen Erwartungen ins Rennen.

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Chrissie Hynde – Stockholm

35 Jahre nach dem ersten Pretenders-Album bricht Chrissie Hynde mit der eigenen Regel, nie ein Soloalbum veröffentlichen zu wollen, wobei sich der Solo-Aspekt vornehmlich im Namen auf dem Plattencover äußert. Die 62jährige US-Amerikanerin arbeitet auf „Stockholm“ mit einer Reihe bekannter Künstler zusammen. Zu den Gästen zählen Neil Young und John McEnroe, an den Reglern saß Björn Yttling von Peter Björn And John. Auf große Experimente verzichtet Hynde – sie wollte schlicht und ergreifend ein kraftvolles Pop-Album aufnehmen.

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