Schlagwort: RnB

Chris Brown – Turn Up The Music

Der Name Chris Brown ist bei vielen Musikfans nach wie vor negativ mit dem Prügelskandal um seine Ex-Freundin Rihanna im Februar 2009 behaftet. Doch auch musikalisch sorgte der 22-Jährige bereits für einige Schlagzeilen: Nachdem er 2005 mit dem RnB-Hit „Run It!“ seinen weltweiten Durchbruch feierte, konnte er besonders in seiner Heimat USA weitere Top 10-Hits sowie mit „F.A.M.E.“ kürzlich ein Nr. 1-Album abliefern. Hierzulande lief es eher mäßig, ehe er 2010 mit „Yeah 3x“ ebenfalls an seine frühen Erfolge anknüpfen konnte. 2012 soll nun wieder sein Jahr werden: Mit „Fortune“ steht ein brandneuer Longplayer in den Startlöchern, und der Vorbote „Turn Up The Music“ lässt es bereits heftigst auf den Dancefloors dieser Welt krachen.

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Y’akoto – Babyblues

Vor mittlerweile sieben Monaten stelle sich Jennifer Yaa Akoto Kieck, Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen, auf ihrer EP „Tamba“ musikalisch vor und sorgte mit ihrem smoothen, souligen Sound für (noch) verhaltene Begeisterung. Jegliche Zweifel, ob das dazugehörige Debütalbum daran anknüpfen können würde, erweisen sich nunmehr glücklicherweise als unbegründet: „Babyblues“ macht Joy Denalane und Nneka nicht nur Konkurrenz, es überflügelt die beiden Damen sogar mit beeindruckender Leichtigkeit und schielt an die internationale Genre-Spitze. Dabei macht es sich die 23jährige Hamburgerin alles andere als einfach, setzt auf reduzierte Sounds und etappenweise schwer verdauliche Inhalte, unter anderem in Co-Produktion mit Mocky und Max Herre entstanden.

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Olly Murs – In Case You Didn’t Know

Zu den Aufsteigern des Jahres 2012 darf man nach gerade einmal drei Monaten bereits den britischen Singer-Songwriter Olly Murs zählen. Der 27-Jährige, der sich im X Factor-Finale 2009 noch Konkurrent Joe McElderry geschlagen geben musste, trumpfte im Anschluss mit seinem selbstbetitelten Debütalbum in seiner Heimat so richtig auf. Anfang dieses Jahres war dann auch der Rest Europas fällig: Mit dem eingängigen Retro-Popsong „Heart Skips A Beat“ zusammen mit den Herren von Rizzle Kicks sicherte er sich in einigen Ländern die vordersten Chartpositionen. Dass seine soulige Stimme vielseitig einsetzbar ist, beweist er auf seinem neuen Longplayer „In Case You Didn’t Know“, der dank frischen Sounds und Mitsumm-Faktor den Frühling musikalisch einläutet.

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Michael Kiwanuka – Home Again

2012 soll ein beseeltes Jahr werden, wenn es nach der BBC-Jury geht. Michael Kiwanuka aus London, Sohn ugandischer Eltern, startete seine Karriere als Session-Gitarrist, arbeitete mit Tinie Tempah-Produzent Labrinth und wurde schließlich ein Teil von Communion Records, das Label von Mumford & Sons‘ Ben Lovett. Seine gemeinsame Tour mit Adele brachte ihn schließlich zu einem Majorlabel, verglichen wird seine Stimme mit jener von Legenden wie Bill Withers und Otis Redding. Der 24jährige Brite ist tief in klassischen Soul-, RnB und Blues-Klängen verwurzelt, wie man auf nun auf seinem Debütalbum „Home Again“, dessen Release angesichts des großen UK-Hypes um zwei Wochen vorverlegt wurde, nachhören kann.

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Jason Derulo – Breathing

Die Karriere des 22-jährigen US-amerikanischen RnB-Sängers Jason Derulo kann man durchaus als kurios bezeichnen: Nicht in seinem Heimatland, sondern im fernen Großbritannien konnte er bislang mit zwei Nr. 1- und drei weiteren Top 10-Hits die meisten Erfolge verbuchen. Und während sich vor allem seine Singles mit jeweils bis zu fünf Millionen Exemplaren wie geschnitten Brot verkaufen, laufen seine Alben dagegen eher mäßig. Aufgrund dessen tut der aus Florida stammende Künstler gut daran, mit dem Song „Breathing“ aus seinem zweiten Longplayer „Future History“ erneut einen krachenden Floorfiller auszukoppeln, der wohlbekannt und überraschend anders zugleich klingt.

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Pitbull feat. Chris Brown – International Love

Wer mittlerweile beim Namen Pitbull sofort an die Kreuzung von Bulldogge und Terrier denkt, hat im aktuellen Musikbusiness wohl einige Zeit verpennt. Denn der amerikanische Rapper Armando Christian Pérez mit dem tierischen Künstlernamen konnte seine Karriere im vergangenen Jahr dank Top 10-Hits wie „Give Me Everything“ oder „Rain Over Me“ massiv nach oben schrauben. Dabei scheint es ihm allein ziemlich schnell langweilig zu werden, tritt er doch bei sämtlichen Kollegen als Feature-Act auf oder holt sich diese für seine eigenen Songs gleich selbst ins Boot. Im Falle seiner neuen Single „International Love“ steht ihm RnB-Superstar Chris Brown mit Rat und Tat zur Seite.

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Emeli Sandé – Next To Me

Als britische Soul- und RnB-Hoffnung bewegt sich Emeli Sandé nun auch auf den deutschen Musikmarkt zu. Die 24jährige aus dem schottischen Alford schrieb bereits mit elf Jahren ihren ersten Song, studierte zwischenzeitlich einige Semester Medizin und hat sich seither als Songwriterin für Leona Lewis, Cheryl Cole, Susan Boyle, Cher Lloyd und Tinie Tempah einen Namen gemacht. Gemeinsam mit Professor Green schaffte sie es an die Spitze der britischen Charts, war zusammen mit Wiley und Chipmunk in den UK-Top 10 und kurbelt seither ihre Solokarriere an. Als bereits dritte Vorab-Single aus ihrem am 9. März erscheinenden Debütalbum „Our Version Of Events“ setzt es nun „Next To Me“.

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Jason Derulo – It Girl

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die im Vergleich zu anderen langjährigen Superstars verhältnismäßig spät begann: Mit erst 18 Jahren machte Jason Derulo 2007 seine ersten Schritte im Musikgeschäft und arbeitete mit Rappern wie Pitbull, Birdman und will.i.am zusammen. Dort sammelte er wertvolle Erfahrungen als Singer/Songwriter und knüpfte nebenbei noch Kontakte zum Major-Label Warner Music, wo 2009 sein erstes selbstbetiteltes Solo-Album erschien. Seitdem feiert der mittlerweile 22-Jährige mit den haitianischen Wurzeln Erfolge am Fließband. Nach dem Club-Smasher „Don’t Wanna Go Home“ erscheint nun mit „It Girl“ aus seinem zweiten Longplayer „Future History“ passend zur Weihnachtszeit eine astreine RnB-Midtempo-Ballade mit jeder Menge Gefühl.

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Stereo MCs – Sunny Day

Ihre große Revolution haben die Stereo MCs bereits in den 90ern angezettelt und sind dabei trotz langen Jahren in der Quasi-Anonymität einigermaßen relevant geblieben. Von ihren Post-Durchbruchs-Alben ist die aktuelle Platte „Emperor’s Nightingale“ sicherlich das große Highlight, auch wenn es damit leider nicht für die Charts gereicht hat. In Form der ersten Single „Boy“, Teil einer Video-Trilogie, wurde mit souligen Klängen und smarten Retro-Piano-Sounds von Jamie Cullum überrascht. „Sunny Day“ hingegen setzt wieder auf deutlich elektronischere Elemente.

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Nneka – My Home

Dreieinhalb Jahre ist es mittlerweile her, dass Nnekas bislang letztes Album „No Longer At Ease“ erschienen ist – eine bewegte Zeit für die 30jährige Nigerianerin, die mittlerweile seit über einer Dekade in Hamburg lebt. Während sie sich in Deutschland rar machte, eroberte sie die britischen Charts und hatte zahlreiche Auftritte in den USA, unter anderem in der David Letterman Show. Nun ist das Soul- und Reggae-Wunder wieder zurück mit „Soul Is Heavy“, das am 7. Oktober erscheinen soll. Vorab gibt es als bereits zweite Single „My Home“, leider erneut nur als rein digitalen Release.

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