Schlagwort: Soul-Pop

Lilabungalow – Lilabungalow

Unglaublich aber wahr: Lilabungalow gibt es seit 2004 als Soloprojekt (vier Jahre später wurde eine dreiköpfige Band mit zusätzlichen Live-Gästen daraus), man war unter anderem mit Herbert Grönemeyer und Northern Lite auf Tour, eine Platte gab es aber bislang nicht. Zumindest prangert man bei analogsoul diesen Missstand an und behebt ihn gleichzeitig. Das nennt man wohl ‚guten Service‘. Die Erfurter um den studierten Musiklehrer Patrick Föllmer verstehen sich auf Popsongs, die mit herkömmlicher Radioware herzlich wenig zu tun haben und eine Vielzahl an Soul-, Electro- und Rock-Einflüssen mitnehmen. Wie das klingt, veranschaulicht das Debütalbum „Lilabungalow“.

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Stooshe – Black Heart

Zwei Singles in den britischen Top 5, dazu eine Erwähnung in der renommierten BBC-‚Sound of 2012‘-Liste  – da sollte sich anlässlich der Deutschland-Veröffentlichung ihrer zweiten Single „Black Heart“ ein genauerer Blick auf die laut der Sun „lebhafteste, aufregendste Girlband seit den Spice Girls“ durchaus lohnen. Hinter Stooshe stecken die Sängerinnen Karis Anderson, Alexandra Bugg und Courtney Rumbold, die ihre zwischen Pop und Soul hin und her pendelnden Songs gerne mit Texten voller sexueller Anspielungen garnieren. Ihr erster Song „Fuck Me“ war dann allerdings doch etwas zu direkt für die britische Musiklandschaft, so dass der Titel unter dem Namen „Love Me“ und unter Beteiligung des Gym Class Heroes-Rappers Travie McCoy noch einmal neu aufgenommen wurde. „Black Heart“ dagegen wurde von den Briten gleich ins Herz geschlossen und so stand einem längeren Chartsaufenthalt nichts mehr im Wege.

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Lukas Graham – Ordinary Things

Es wurde an ähnlicher Stelle bereits mehrfach gesagt, darf aber gerne wiederholt werden: Für so ein kleines Land ist Dänemarks Reichtum an großartigen Musikern beeindruckend. Neuestes Beispiel: Lukas Graham Forchhammer, ein 23jähriger aus der Freistadt Christiania in Kopenhagen, der als „Luke The Duke“ gemeinsam mit seinen Freunden Lovestock, Magnúm und The Captain als Soul- / Funk-Act aktiv ist. Der Erfolg in der Heimat gibt ihm Recht: „Lukas Graham“ eroberte die Spitze der Albumcharts, dazu kommen drei Singles in den Top 4. Mit „Ordinary Things“ soll es nun auch in Deutschland klappen.

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Astrid North – North

Als Sängerin der Cultured Pearls hatte Astrid North in Form von „Tic Toc“, „Sugar Sugar Honey“ und „Kissing The Sheets“ kleinere Radiohit, überdies war sie Teil von Soullounge und arbeitete mit Little Red Riding Hood und Basic Jazz Lounge. Seitdem sich ihre Hauptband aufgelöst hat, ist sie ebenso solo unterwegs, unterstützte unter anderem vor zwei Jahren Miss Platnum als Opening Act. Mit der Veröffentlichung ihres ersten, in Eigenregie erscheinenden Soloalbums „North“ geht für Astrid North nun eine lange Reise zu Ende, auf der sie sich musikalisch gefunden hat und zeigt, dass sie mehr als eine der „Leading Ladys der hiesigen Soulszene“ (‚Der Spiegel‘) ist.

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Kimbra – Vows

Im vergangenen Winter hörte man wohl kaum ein anderes Lied so oft im Radio wie „Somebody That I Used To Know“ von Gotye, welcher durch den weltweiten Erfolg außerhalb von Down Under bekannt wurde. Dessen Gastsängerin Kimbra Johnson ist im ozeanischen Bereich ebenfalls keine Unbekannte und konnte mit ihrem Debütalbum „Vows“ Platinum-Status in ihrer Heimat Neuseeland und in Australien erreichen. Um nun auch der deutschen Fangemeinde zu beweisen, dass Kimbra nicht einfach jemand ist, den man mal gekannt hat, wird nun besagtes Album in einer Deluxe-Edition samt sechs neuer Titel erstveröffentlicht.

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Lianne La Havas – Is Your Love Big Enough?

Seit ihrem Auftritt in der legendären britischen Live-Musik-Show „Later… With Jools Holland“ im Oktober 2011 liegt die Insel der 22jährigen Londonerin Lianne La Havas zu Füßen. Vier Stunden nachdem sie ihre zwei Songs performt hatte, war ihre monatliche Show im Londoner Club ‚The Social‘ ausverkauft, auch für ihre Januar-Tour waren binnen kürzester Zeit keine Tickets mehr zu haben. Die BBC setzte sie auf ihre „Sound of 2012“-Longlist, MTV und Zeit Online halten sie für eine der größten musikalischen Hoffnungsträgerinnen des Jahres. In Justin Vernon von Bon Iver hat La Havas einen prominenten Fan, als Background-Sängerin von Paloma Faith lernte sie einst, aus ihrem privat gehaltenen Gesang eine Darbietung für die Öffentlichkeit zu machen. Das von ihrem Mentor Matt Hales (Aqualung) co-produzierte Debütalbum „Is Your Love Big Enough?“ verspricht Großes.

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Chima – Stille

Mit seinen 39 Jahren ist der Deutsch-Nigerianer Chima bereits ein Veteran im Musikgeschäft. Seine ersten Gehversuche wagte er Mitte der 90er Jahre, gemeinsam mit den Geschwistern Aisha und Ismael Abdallah, als Teil der Rapgruppe Otropic T(h)ree, was sich jedoch als kommerzielle Bauchlandung erwies. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Chima als Teil der Brothers Keepers bekannt, die 2000 mit „Adriano“ die Top 4 erreichten. Sämtliche Soloversuche in den nächsten Jahren, darunter die hervorragende Single „Wundervoll“, ein Soul-Electro-Pop-Hybrid, und das dazugehörige Album „Im Rahmen der Möglichkeiten“, floppten. Nach sechs Jahre Release-Auszeit geht es nun mit einem neuen Major-Vertrag und dem Album „Stille“ einer rosigen Zukunft entgegen.

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Paloma Faith – Fall To Grace

Als etwas andere Vertreterin der unverschämt eingängigen, bewegenden Soul- und Jazz-Pop-Armada ist die schräge Paloma Faith – gerade in Mode-Dingen ein echtes Unikat – in ihrer britischen Heimat bereits ein Star. Ihr Debütalbum „Do You Want The Truth Or Something Beautiful?“ stieg in die Top 10 ein und hat mittlerweile Platinstatus erreicht. Mit den Singles „New York“ und „Stone Cold Sober“ hat sie es auch in die deutschen Charts geschafft. Auf dem direkten Nachfolger „Fall To Grace“, in UK auf der #2 gelandet, setzt sie ihren eingängig-kauzigen Weg unbeirrt fort.

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Lianne La Havas – Is Your Love Big Enough?

Seit ihrem Auftritt in der legendären britischen Live-Musik-Show „Later… With Jools Holland“ im Oktober 2011 liegt die Insel der 22jährigen Londonerin Lianne La Havas zu Füßen. Vier Stunden nachdem sie ihre zwei Songs performt hatte, war ihre monatliche Show im Londoner Club ‚The Social‘ ausverkauft, auch für ihre Januar-Tour waren binnen kürzester Zeit keine Tickets mehr zu haben. Die BBC setzte sie auf ihre „Sound of 2012“-Longlist, MTV und Zeit Online halten sie für eine der größten musikalischen Hoffnungsträgerinnen des Jahres. Ob La Havas, halb Jamaikanerin, halb Griechin, die hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich am 13. Juli zeigen, wenn ihr Debütalbum „Is Your Love Big Enough?“ auch in Deutschland erscheint. Die gleichnamige Single gibt es bereits jetzt digital zu kaufen.

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Nabiha – Never Played The Bass

Während der Sommer langsam aber sicher auf Touren kommt, mehren sich die potentiellen Hits für die heiße Jahreszeit. Im erweiterten Favoritenkreis sollte auch Nabiha den ihr zustehenden Platz finden. Die 23jährige Dänin mit nordwestafrikanischen Wurzeln (Gambia, Mali, Marokko) schaffte es mit ihren ersten vier Singles in die Top 10 der nationalen Charts, platzierte das dazugehörige Album „Cracks“ auf Platz 2 und konnte als Stimme von Hampenberg & Alexander Browns „Raise The Roof“ sogar ihre erste Pole Position verbuchen. Hierzulande mahlen die Mühlen deutlich langsamer. Ein Longplayer ist noch nicht in Sicht, die Single „Never Played The Bass“ erscheint digital.

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