Monat: August 2010

Alarma Man – Love Forever

Ein instrumentaler Nackenschlag reichte, um fünf Schweden in den erweiterten Dunstkreis des immer frischen Mathpunk-Universums zu katapultieren. Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum haben Alarma Man einen Volltreffer gelandet. Auf „Love Forever“ konzentrieren sie ihre einst ungestümen Angriffe und lassen die Vocals zu einem neuen Instrument aufsteigen. Tanzwütige Studenten mit Taschenrechner in der Hand wissen es ihnen zu danken.

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Lissie – Catching A Tiger

Nach der Debüt-Single „When I’m Alone“ folgt nun kurze Zeit später der erste Longplayer von Lissie Maurus. „Catching A Tiger“ heißt das Werk, das mit jeder Menge Vorschusslorbeeren an den Start geht. Denn während sich die amerikanische Presse vor Lob geradezu überschlägt, muss Lissie hierzulande erst noch zeigen, ob sie mit ihrem Singer/Songwriter Sound die Menschen erreicht. Mit insgesamt 12 Tracks stellt sich die 28-jährige Newcomerin ihrem Publikum vor.

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The Baseballs – Chasing Cars

Um heutzutage mit Coverversionen Aufsehen zu erregen, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Zu oft hat man in den letzten Jahren 80er Jahre-Hits im Dance-Gewand oder deutschsprachige Klassiker im Aggro-Stil zu hören bekommen, als dass man damit noch einen Blumentopf gewinnen könnte. Sam, Digger und Basti von der Berliner Band The Baseballs covern zwar auch fleißig, das jedoch nach ihrem ureigenen Geheimrezept. Sie nehmen zumeist aktuelle Hits und drehen sie kräftig durch den Wolf, bis ein moderner Chartbreaker plötzlich total nach den 50er Jahren klingt. Hits von heute im Rockabilly-Gewand, so lautet ihre Erfolgsformel. Mit dieser Mischung konnten sie schon einige Top 10-Erfolge erzielen, ihre Version von Rihannas „Umbrella“ schaffte es in Finnland sogar auf Platz 1. Für weiteren Aufschwung sorgte der Echo-Gewinn in der Kategorie „Newcomer National“.

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Klaxons – Echoes

Dank ihrem fantastischen Debütalbum „Myths Of The Near Future“ und dem Nu-Rave-Wahnsinn sind die Klaxons weit über Grenzen ihrer britischen Heimt bekannt. Hits wie „Golden Skans“ und „It’s Not Over Yet“ hallen in sämtlichen Indie-Clubs noch nach. „Surfing The Void“ soll nun den Fluch des schwierigen zweiten Albums bezwingen. Orientiert man sich an der neuen Single „Echoes“, dürfte das kein gröberes Problem darstellen.

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Gisbert zu Knyphausen – Hurra! Hurra! So nicht.

Hoffnungsvoller Weltschmerz – so ungefähr könnte man die Stimmung bezeichnen, die Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen, kurz Gisbert zu Knyphausen, auf seinem aktuellen Album „Hurra! Hurra! So nicht.“ dem Hörer anbietet. Wer sich auf diese Platte einlässt, vergisst erst einmal alles um sich herum und taucht ein in die warm wabernde Melancholie.

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Diana Vickers – Songs From The Tainted Cherry Tree

Mit einer Mischung aus Talent und liebenswert-schrulligem Charme hat Diana Vickers das britische „The X Factor“-Publikum im Sturm erobert. Am Ende setzte sich zwar Alexandra Burke durch, doch auch als Viertplatzierte landete Diana mit Single und Album gleich zweimal an der Chartspitze. Bei uns hat die 19-Jährige dagegen deutlich schlechtere Startbedingungen. Sony wagt trotzdem einen Versuch und veröffentlicht nahezu unbemerkt ihr Erstlingswerk „Songs From The Tainted Cherry Tree“.

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Turbostaat – Urlaub auf Fuhferden

Zeit für Parolen, Zeit für zitierfreundliche Texthappen, Zeit für einen Hauch von Hardcore im Post-Deutschpunk-Universum. Turbostaat haben sich trotz Major-Deal nicht verbiegen lassen – ihr aktuelles Album „Das Island Manøver“ ist Zeuge dafür. Ihren potentiellen Crossover-Hit „Urlaub auf Fuhferden“ verschenken sie jedoch regelrecht als nicht promotete Download-Single ohne Video-Unterstützung.

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Broken Bells – The Ghost Inside

Brian Burton aka Danger Mouse braucht wohl keine Pausen. Kaum ist nach langem rechtlichen Hick-Hack endlich seine Kombination mit dem mittlerweile verstorbenen Sparklehorse „Dark Night Of The Soul“ auf den Markt gekommen, legt er gemeinsam mit The Shins-Sänger James Mercer als Broken Bells „The Ghost Inside“ nach, die zweite Single aus dem selbstbetitelten Album.

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Apocalyptica feat. Gavin Rossdale – End Of Me

Lange Zeit konnten sich Apocalyptica mit dem Gedanken eines Produzenten nicht anfreunden, scheinen jedoch mit Joe Barresi (Queens Of The Stone Age, Tool) endlich jemanden gefunden zu haben, der ihren einzigartigen Cello-Metal entsprechend in Szene setzen kann, wovon man sich ab dem 20. August auf „7th Symphony“ überzeugen können wird. Vorab gibt es die Rock-Radio-freundliche Single „End Of Me“ mit Gavin Rossdale von Bush am Mikrofon – einer von vier Gastsängern auf dem kommenden Album.

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