Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Death Cab For Cutie – No Sunlight

Echte Überraschungen sind selten. Arrivierte Bands tun sich meist schwer, aus gängigen Normen auszubrechen und von neuen Ufern aus vertraut zu winken. Hier kommen Death Cab For Cutie ins Spiel. Das Quartett aus Bellingham im US-Bundesstaat Washington kennt man vor allem durch seine Indie-Hymnen „The Sound Of Settling“ und „Crooked Teeth“. Das aktuelle Album „Plans“ hingegen überrascht mit progressiven Ausflügen über die Acht-Minuten-Marke. Allerdings geht die neue Single „No Sunlight“ zurück zum radiotauglichen Indie-Kleinod.

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In Extremo – Sängerkrieg: Akustik Radio-Show

Er ist noch nicht so recht verdaut, der „Sängerkrieg“. In Extremo konnten mit ihrem neuen Album punkten, auch wenn es dieses Mal mit hymnischen Singles ganz und gar nicht funktioniert hat. Also widmet man sich anderen Bereichen zu. Am 16.10. spielten die Mittelalter-Recken ein Radio-Konzert für Radio Fritz. Das Besondere daran: sämtliche Songs wurden akustisch dargeboten. Ein Mitschnitt ist nun unter dem Titel „Sängerkrieg: Akustik Radio-Show“ erschienen.

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Bundesvision Song Contest 2009: Die Teilnehmer

Potsdam tobt. Nachdem Subway To Sally mit Minimal-Vorsprung den Pott nach Brandenburg geholt haben, wird hier der Bundesvision Song Contest 2009 ausgetragen. Einmal mehr treffen Newcomer auf etablierte Acts. Anhand des letzten Jahres hat man gesehen, dass Überraschungen möglich sind. Hier findet ihr die hoffnungsvollen Teilnehmer am fünften Raab’schen Sänger-Wettstreit:

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Max Mutzke – Black Forest

Max Mutzke wendet sich wieder der englischen Sprache zu. Der Raab-Schützling und Songcontest-Teilnehmer von 2004 hat sich mit mittelmäßigem Erfolg an einem deutschsprachigen Album versucht. Soul-Pop funktioniert, gerade in Kombination mit seiner einzigartigen Stimme, eben in der internationalsten aller Sprachen am besten, was auch „Black Forest“ – hallo, Schwarzwald! – wieder beweist.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Festival Thyme

Abenteuer Major-Label beendet, „So Divided“ abgeschlossen. Die sensationell verkopften Rocker …And You Will Know Us By The Trail Of Dead sind nun bei Superball Music untergekommen und schreiben fleißig an ihrem neuen Studioalbum, das Mitte 2009 erscheinen soll. Bis es so weit ist, darf die EP „Festival Thyme“ gerne auch mehrfach genüsslich verzehrt werden.

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Guns N‘ Roses – Chinese Democracy

Der längste Treppenwitz der Musikgeschichte findet ein Ende. Worüber sollen Journalisten noch scherzen, wenn Axl Rose sein Egomanen-Unternehmen Guns N‘ Roses nun tatsächlich in die Läden bringt? Nach 14 Jahren Entstehungszeit, Aufnahmekosten im zweistelligen Millionen-Dollar-Bereich, sowie zahlreichen verschlissenen Studios und Musikern erscheint „Chinese Democracy“ doch. Dr. Pepper wird fluchen, die Musikwelt hingegen wird sich spalten.

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Coldplay – Prospekt’s March

Erst kürzlich schockte Chris Martin die Musikwelt. In zwei Jahren wolle er Coldplay aus Altersgründen einstampfen. Hoffentlich ein weiteres Beispiel für britischen Humor, denn gerade die Sessions zu „Viva La Vida Or Death And All His Friends“ zeigen die vier Herren produktiver denn eh und je. So erscheint nun, als Bestandteil einer Neuauflage des Albums, die EP „Prospekt’s March“ mit acht neuen und bislang unveröffentlichten Songs, die zwar besagter Session entstammen, aber erst nach Album-Release fertig gestellt wurden.

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Tenacious D – The Complete Masterworks 2

Tenacious D sind in Deutschland nie so richtig angekommen, haben unter ihren Fans aber absoluten Kultstatus. Kyle Gass und Jack Black („School Of Rock“, „High Fidelity“) mischen Comedy mit Acoustic-Rock, hatten eine eigene TV-Show, ein mit Platin ausgezeichnetes Studioalbum, eine Live-DVD und einen eigenen Film inklusive Soundtrack. Die Reise soll weiter gehen, erste neue Songs sind in der Mache. Wie man die Herren kennt, ist kaum mehr mit einem Release in diesem Jahrzehnt zu rechnen. Freilich darf das Power-Duo nun die Doppel-DVD „The Complete Masterworks 2“ veröffentlichen, um die Fans bei der Stange zu halten.

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Grace Jones – Hurricane

Bevor Hallowe’en nach Europa gekommen ist, durften wir uns über Grace Jones gruseln. Ihr Tomboy-haftes Auftreten, ihre maschinelle Stilistik und die tiefe, beinahe gutturale Stimme machten „Slave To The Rhythm“ und „Pull Up To The Bumper“ zwar zu Welthits, haben aber auch den Sexualtrieb so manchen Teenagers bis heute nachhaltig beeinflusst. Mit aktuellen Nacktfotos schindet die 60jährige auch heute noch „Eindruck“. Unbestritten ist jedoch die musikalische Finesse der Jamaikanerin, die mit „Hurricane“ nach 19 Jahren Abstinenz ein neues Album veröffentlicht.

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