Kategorie: Alben

Monster Magnet – Mastermind

Es klingt ein wenig drastisch, doch offensichtlich war Dave Wyndorfs Überdosis im Februar 2006 entscheidend für die geistige wie musikalische Gesundheit des Godfathers of Space Rock. Was sich auf „4-Way Diablo“ bereits zaghaft angedeutet hat, wird nun auf „Mastermind“ deutlich: Monster Magnet sind vollends zurück in der Spur und finden mehr und mehr zu alter Stärke zurück.

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Helloween – 7 Sinners

Das letzte Helloween-Album „Gambling With The Devil“ vor drei Jahren war gelinde gesagt eine Enttäuschung auf hohem Niveau. Gewiss, alles andere als ein schlechtes Album, aber wenn man bedenkt, dass eine Band wie Helloween in den 80ern Klassiker wie die beiden ersten „Keeper“-Alben aufgenommen und auch in den 90ern, nach einer etwas kommerzielleren Zwischenphase, überaus geniale Platten wie „The Time Of The Oath“ veröffentlicht hat, dann konnte man schon mehr erwarten. Heute stehen die Zeichen auf Sturm. Das neue Album trägt den Namen „7 Sinners“ und ist nicht nur eine der härtesten und schnellsten, sondern auch eine der besten Platten der Band.

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War From A Harlots Mouth – MMX

Mehr Ordnung, mehr Struktur, mehr Wumms – all das trifft auf das dritte Album von War From A Harlots Mouth zu, ist allerdings zu relativieren. Irgendwo zwischen Mathcore, Jazz und Todesstahl war man auf dem Debüt „Transmetropolitan“ ein Leckerbissen für Chaos-Fetischisten und hatte auf „In Shoals“ bereits einen Hauch von linearem Denken eingebettet. „MMX“ ist immer noch wirr, wütend und schwer verdaulich, dennoch eine Offenbarung auf der Songebene.

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Shakira – Sale El Sol

Mit „Waka Waka (This Time For Africa)“ feierte Shakira im Sommer dieses Jahres einen ihrer größten Erfolge. Dass die 33-jährige Kolumbianerin nach der „Shewolf“ Dance-Pop Ära nun wieder auf vertrautere Klänge setzt, zeigt auch die aktuelle Single „Loca“. Statt satten Beats und blechernen Sounds, liefert Shakira nun wieder Latin-Pop mit viel Rhythmus und Leidenschaft ab.  Eine gute Voraussetzung für ihr mittlerweile siebtes Studio Album „Sale El Sol“, das wie schon die Leadsingle teilweise zweisprachig eingesungen wurde.

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Swedish House Mafia – Until One

Der Begriff „Mafia“ steht seit dem 19ten Jahrhundert für den Zusammenschluss mehrerer Personen zu einem Geheimbund, der mit gemeinsamen Kräften seine Macht und seinen Einfluss zu festigen und auszubauen versucht. Vor einiger Zeit ernteten einige skandinavische DJs scherzhaft den Namen „schwedische House-Mafia“, da sie gemeinsam die Charts eroberten, sich untereinander supporteten und so zu weltweiten Ruhm kamen. 2010 schlossen sich mit Steve Angello, Sebastian Ingrosso und Axwell drei der größten Strippenzieher zusammen, machten sich den Kosenamen zu Eigen und landeten mit „One (Your Name)“ einen der Dance-Hits des Jahres. Doch das soll noch lange nicht alles gewesen sein, denn nun stehen ein Album und sogar ein Film der musikalischen Mafia ins House.

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Neaera – Forging The Eclipse

Nach ihrem kometenhaften Aufstieg an die Speerspitze der deutschen Melodic Death Metal-Szene mussten Neaera letztes Jahr einen ersten Dämpfer hinnehmen. „Omnicide – Creation Unleashed“ mit seinem deutlich trockeneren Sound und dem deutlich höheren Härtegrad wurde sehr gemischt aufgenommen, nicht zuletzt wegen der verstärkten Einbettung von Black Metal-Elementen. „Forging The Eclipse“ löst sich davon zwar nicht komplett, kehrt aber gleichzeitig die etwas vernachlässigte melodische Seite der fünf Münsteraner hervor.

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Martin Eyerer – Tiny Little Widgets

Martin Eyerer hat sich einen Namen gemacht. Nicht nur mit Tracks wie „Haunting“ mit Chopstick und Philippe Zdar, Sänger von Cassius, oder den zahlreichen Remixen für Acts wie Simply Red, Snap oder Kosheen. Martin moderiert auch auf Radio Sunshine Live eine Techno-Sendung die den Namen seines Labels „Kling Klong“ trägt. Für jede Menge dieser „Klings“ und „Klongs“ sorgt Martin Eyerer auch auf seinem zweiten Album „Tiny Little Widgets“, denn in den letzten Monaten hat sich Martin immer mehr den minimalen Sounds verschrieben.

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All That Remains – …For We Are Many

Metalcore liegt mittlerweile fernab jeder Trends. Gut so, denn während sich eine Armada an Trittbrettfahrern nun anderen Klängen zuwendet, liefern die Veteranen des Genres Klassiker um Klassiker ab. Dazu zählen auch All That Remains aus Springfield, Massachusetts, deren mittlerweile fünftes Album „…For We Are Many“ sämtliche Metalcore-Vorzüge kompakt und auf Perfektion getrimmt präsentiert.

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