Arliss Nancy – Wild American Runners

Arliss Nancy haben keine Zeit zu verlieren. Keine zwölf Monate nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Simple Machines“ steht bereits ein Nachfolger in den Startlöchern, wohl auch durch den steigenden Input von Bassist Kyle Oppold bedingt. Das Quintett aus Fort Collins, Colorado versteht sich auf klassischen, sehr amerikanischen Rock’n’Roll mit einer Prise Springsteen-Punk, wie man ihn unter anderem von The Gaslight Anthem kennt. Von der Popularität ihrer amerikanischen Landsleute mögen sie noch weit entfernt sein, „Wild American Runners“ ist jedoch ein mächtiger Schritt in die richtige Richtung.

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Dignity – Balance Of Power

Fünf Jahre Pause können einer Band schon mal das Genick brechen. An die österreichisch-skandinavische Kollaboration Dignity erinnern sich vermutlich nur noch eingefleischte Melodic Metal-Fans. Im Jahr 2008 konnte ihr Debütalbum „Project Dignity“ für Aufsehen in der Szene sorgen, für den Radiosender BCMF war es damals gar das Album des Jahres. Danach aber wurde es still um die Dignity, von der Ausstiegsmeldung des Sängers Jake E mal abgesehen. Umso überraschender mutete die Meldung an, dass sich die Band 2013 mit einem neuen Album zurückmeldet – neuer Sänger inklusive. Der Däne Sören Nico Adamsen ist auf „Balance Of Power“ bereits zu hören und macht seine Sache ebenso gut wie sein Vorgänger.

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Luis Laserpower – Koordinaten

Ein Name wie ein Superheld, eine Band wie eine Post-Rap-Urgewalt. Luis Laserpower war zunächst Luis, ein Rapper und Beatboxer, der jahrelang solo durch die Lande zog und mittlerweile drei Mitstreiter gefunden hat. Gerappt wird nach wie vor, allerdings im Pop/Rock-Umfeld, was man so in etwa von OK KID oder den aktuellen Singer/Songwriter-Bemühungen von Casper kennt. Nach zahlreichen Support-Gigs für so unterschiedliche Künstler wie Deichkind, Juli, MIA. und Turbostaat ist man bereit für die Veröffentlichung des Debütalbums „Futura“ am 11. Oktober. Zuvor erscheint die zweite Auskopplung „Koordinaten“.

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Running Wild – Resilient

Für viele alteingesessene Running Wild-Fans dürfte die letztjährige Comeback-Scheibe eine ziemliche Enttäuschung gewesen sein. Nicht etwa, weil „Shadowmaker“ ein schlechtes Album gewesen wäre, denn qualitativ konnte man der Band tatsächlich keinen Vorwurf machen. Vielmehr war es die Hard Rock-lastige, nur noch phasenweise metallische Ausrichtung des Materials, die die Anhänger der Band daran zweifeln ließ, es wirklich noch mit Rock ‚N‘ Rolfs Hauptband zu tun zu haben. Als Mr. Kasparek in diesem Jahr unter dem Banner Giant X auch noch eine reinrassige Rock-Platte aufgenommen hat, waren Running Wild zumindest für Die Hard-Metalfans endgültig abgeschrieben. Mit vorschnellen Urteilen sollte man jedoch vorsichtig sein, denn mit dem neuen Album „Resilient“ schippert der Piratenkahn auf einmal wieder in gewohnt stürmischen Gewässern.

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Claptone feat. Jaw – No Eyes

Claptone ist ein verrückter Vogel; wie sonst soll man diese Person beschreiben, die sich hinter einer mysteriösen, goldenen Maske mit einem zum Horn gebogenen Schnabel verbirgt? In der Deep House-Szene legte Claptone eine Punktlandung hin mit der EP „She Loves You“ und dem DCC-Hit „Cream“. Für die neue Single „No Eyes“ – nomen est omen – lud die Goldmaske sich Jaw von der französischen Gruppe dOP für einen kleinen aber feinen Herbst-Jam ein.

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Justin Timberlake – The 20/20 Experience (2 Of 2)

Wer es sich leisten kann, gleich zwei Alben innerhalb von sechs Monaten zu veröffentlichen, muss zwangsläufig zur elitären Kategorie der Superstars gehören. Auf Multitalent Justin Timberlake trifft diese Bezeichnung ohne Wenn und Aber zu. Nachdem er mit „The 20/20 Experience“ und seinen beiden Hitsingles „Suit & Tie“ sowie „Mirrors“ im März ein furioses Comeback hinlegte, kündigte er schnell Teil 2 seines Erfolgsalbums an, das nun Ende September unter dem Titel „The 20/20 Experience (2 Of 2)“ den Weg in die Läden findet. Ähnlich wie sein Vorgänger bietet es einen gelungenen Mix aus RnB, Pop und Dance, kann jedoch hier und da auch mit ungewohnten Beats überraschen.

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Ogris Debris – Something Good

Nach jahrelangem Experimentieren mit elektronischer Musik auf den heimischen Laptops traten Ogris Debris 2008 mit ihrem ersten Release in Erscheinung. Bis das österreichische Duo mit dem Nonsens-Namen um Gregor Ladenhauf und Daniel Kohlmeigner einen kleineren Durchbruch schaffen, dauerte es zwei Jahre. Dank „Miezekatze“, Gilles Peterson und FM4-Einsatz kannte man die beiden in Wien ansässigen Produzenten nunmehr rund um den Globus. National brachte dies immerhin eine Amadeus-Nominierung ein. Mittlerweile bei disko404 gelandet, erscheint nun mit „Something Good“ eine weitere Single.

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Gloria – Gloria

Während sich Wir sind Helden eine Auszeit auf unbestimmt nehmen, bleibt ihren Mitgliedern Zeit für andere Aktivitäten. Mark Tavassol räumt nun seinem langjährigen Hobby- und Spaßprojekt Gloria ein wenig Platz ein, bei dem er als Songschreiber, Multi-Instrumentalist und Produzent tätig ist. Sein Sänger und Mitstreiter: Moderator Klaas Heufer-Umlauf („Circus HalliGalli“). ‚Spaßprojekt‘ ist hier keineswegs als Comedy-Nebenschauplatz zu verstehen, denn das Duo macht gemeinsam ernsthafte Musik, und das mittlerweile seit 2008. „Gloria“ heißt das Debütalbum und weiß zu überraschen.

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In Extremo – Kunstraub

Im Oktober 2012 stahlen zwei Rumänen sieben Kunstwerke aus der Rotterdamer Kunsthalle, darunter Gemälde von Picasso, Matisse und Gauguin. Ein Zufallsdeal – sie wussten augenscheinlich nicht, was sie mitnahmen. Die beiden Männer wurden gefasst, die Gemälde sollen verbrannt worden sein, der Prozess wurde im August diesen Jahres erst einmal vertagt. Zumindest musikalisch hat dieser bizarre Coup nun ein Nachspiel. Dr. Pymonte kam diese Meldung unter die Augen, das Wort „Kunstraub“ wurde zum Titel des elften Albums seiner Band In Extremo.

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Within Temptation feat. Tarja – Paradise (What About Us?)

Die Arbeiten an einem neuen Album von Within Temptation laufen auf Hochtouren. Ursprünglich hätte der noch namenlose Nachfolger zu „The Unforgiving“ Ende 2013 erscheinen sollen, doch die Niederländer sind schlicht und ergreifend nicht fertig geworden. Nun soll es im Januar nächsten Jahres so weit sein, die Tour wurde entsprechend auf das kommende Frühjahr verschoben. Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, erscheint nun „Paradise (What About Us?)“ im EP-Format mit einem überaus prominenten, durchaus überraschenden Gast.

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