Schlagwort: Dance

Myrath

Myrath – Shehili

Heavy Metal und Afrika, das bringen viele Europäer nach wie vor nicht zusammen. Tatsächlich hat die härtere Gitarrenmusik auf dem afrikanischen Kontinent immer noch einen gewissen Exotenbonus, doch seit einigen Jahren ändert sich daran gehörig etwas – nicht zuletzt aufgrund der stark zugenommenen Berichterstattung. Zu den aktuell bekanntesten Metalbands aus Afrika gehören Myrath aus Tunesien. Als reine Progressive Metal-Band gestartet, hat sich das Quintett auf „Tales Of The Sands“ (2011) und „Legacy“ (2016) schon früh dem leicht progressiv angehauchtem Folk Power-Metal zugewandt. Wobei die folkloristischen Einflüsse hauptsächlich orientalischer Natur sind bzw. sich aus der landestypischen Mezwed-Musik ableiten. Auf ihrem neuesten Album „Shehili“ perfektionieren die Tunesier nun ihren ohnehin absolut eigenständigen Sound.

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Graeme Park, Mike Pickering, Peter Hook & Manchester Camerata – Haçienda Classiçal

Können Dancefloor-Klassiker und ein Orchester miteinander harmonieren? Diese Frage stellen sich Graeme Park und Mike Pickering, Mitbegründer des Haçienda-Sounds. Das Team hinter der legendären Diskothek FAC 51 The Haçienda in Manchester brachte gemeinsam mit der Manchester Camerata, dem AMC Choir und diversen Gästen ein ganz besonderes Event, an dem Joy Division– und New Order-Mitbegründer Peter Hook mitkonzipierte, auf die Bühne. Nun erscheint „Haçienda Classiçal“ im Albumformat.

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Brolin – The Delta

Aktuell vornehmlich Insidern bekannt, hätte Brolin das Zeug zum Shooting Star. Der Brite schrieb sein Debütalbum „The Delta“ im eigenen Wohnzimmer, schafft es aber dennoch Fernweh und Reiselust gleichermaßen weitsichtig einzufangen. Zwischen feinsinniger Elektronik, butterweichem Gesang, einem Hauch Deep House und der mächtigen Produktion von Rafferti (Ninja Tune) könnte er sich ab sofort locker neben Maribou State und Konsorten einreihen.

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!!! (Chk Chk Chk) – As If

Protest gegen Tanzverbot, ein lautmalerisches Sammelsurium, Nate Dogg und eine Weihnachts-Single – es gibt nichts, das !!! noch nicht gemacht hätten. Das US-amerikanische Tanzkollektiv fand vor knapp zwei Jahrzehnten zueinander und hat sich längst von seinen Dance-Punk-Wurzeln emanzipiert. Dance, House, ein bisschen Indie-Flair und zig weitere Stile werden in den basslastigen Mixer geworfen. „As If“ ist ihr bereits sechtes Studioalbum, das die Berufswahnsinnigen abermals in Bestform zeigt.

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Justin Timberlake – The 20/20 Experience (2 Of 2)

Wer es sich leisten kann, gleich zwei Alben innerhalb von sechs Monaten zu veröffentlichen, muss zwangsläufig zur elitären Kategorie der Superstars gehören. Auf Multitalent Justin Timberlake trifft diese Bezeichnung ohne Wenn und Aber zu. Nachdem er mit „The 20/20 Experience“ und seinen beiden Hitsingles „Suit & Tie“ sowie „Mirrors“ im März ein furioses Comeback hinlegte, kündigte er schnell Teil 2 seines Erfolgsalbums an, das nun Ende September unter dem Titel „The 20/20 Experience (2 Of 2)“ den Weg in die Läden findet. Ähnlich wie sein Vorgänger bietet es einen gelungenen Mix aus RnB, Pop und Dance, kann jedoch hier und da auch mit ungewohnten Beats überraschen.

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Avicii – True

Von 0 auf 100 ging es in Lichtgeschwindigkeit für den schwedischen DJ Tim Bergling, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Avicii, als er 2011 völlig überraschend mit seinem Floorfiller „Levels“ die weltweiten Dance- und Singlecharts stürmte. Schon zu dieser Zeit flehten die Fans förmlich nach einem Longplayer, doch sie mussten sich noch ein gutes Stück gedulden. Nachdem in diesem Sommer dann „Wake Me Up“ zusammen mit Aloe Blacc durch die Decke ging und Nr. 1-Platzierungen zuhauf einheimste, erhörte der 24-Jährige die Bitten. Mit „True“ steht nun ein mehr als würdiges Debütalbum in den Startlöchern, das jedoch mit weitaus mehr als wummernden Bässen aufwartet: ein für eingefleischte Anhänger möglicherweise leicht gewöhnungsbedürftiger Mix aus Country, Folk, Pop, Elektro und House.

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Interview mit Loona

Sie ist die ungekrönte Königin der Sommerhits und der guten Laune: Marie-José van der Kolk, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Loona, dominiert seit ihrem Smash-Hit „Bailando“ im Jahre 1998 die Sparte der locker-leichten Partymusik. In einem ausführlichen Interview mit beatblogger.de spricht die sympathische Holländerin offen über ihre Karriereanfänge, wechselnden Erfolg und verrät einige Geheimnisse des oftmals harten Musikbusiness.

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Paul Oakenfold & Disfunktion feat. Spitfire – Beautiful World

Als treibende Kraft elektronischer Tanzmusik ist Paul Oakenfold seit über zwanzig Jahren ein Gigant. Soundtrack-Beiträge und die Zusammenarbeit mit Genre-fremden Größen wie Madonna, Nelly Furtado und Cher zeichnen ihn aus. Vor allem jenseits des Atlantiks, insbesondere in Las Vegas klebt dem Londoner DJ und Produzenten das Publikum an den Plattentellern. Trotz seines Fokus‘ auf Remixes sowie Mix-Compilations, erscheint alle paar Jahre ein eigenes Studioalbum. Vier Jahre nach der Ankündigung von Werk III wird es nun ernst. „Pop Killer“ ist dem Vernehmen nach ganz nah. Eine vielversprechende Hörprobe hat uns bereits erreicht: „Beautiful World“.

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Interview mit Lindsey Stirling

Das klassische Violinenspiel hat sie von Kindesbeinen an erlernt. Heute lässt sie es eine elektronische Transformation erfahren. Lindsey Stirlings innovative Violinenkunst erobert gerade die Welt. Die dynamischen Töne ihrer Saiten erklingen zur ungewöhnlichen Orchestrierung von Dubstep Rhythmen. Eine fruchtbare Mischung, wie knapp 300 Millionen Aufrufe des YouTube-Kanals der 26-jährigen Kalifornierin und „America’s Got Talent“-Viertelfinalistin unterstreichen. Choreographie und Charme katapultierten Stirlings Debütalbum im Frühjahr bereits auf Platz vier der deutschen Albumcharts. Im lockeren Interview spricht das Energiebündel über Aufstieg, Selbstzweifel, Ausdauer und ihre Musik.

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Retro Stefson – Retro Stefson

Island, so denkt man, sei aufgrund seines Klimas und Künstlern wie Björk und Sigur Rós eine magische Eislandschaft. Natürlich ist das Quark, wie man spätestens seit „Kimbabwe“, dem internationalen Debüt und gleichzeitig insgesamt zweiten Album von Retro Stefson weiß. Das blutjunge Septett vermischte Afrobeat und World Music mit Rock, Pop und Electro auf schwer zu kategorisierende, dafür überaus tanzbare Art und Weise. Mittlerweile haben sich die Isländer nicht nur einen Ruf als gute Liveband erspielt, ein neues Album haben sie ebenfalls im Gepäck. Wer „Kimbabwe“ mochte, muss sich auf „Retro Stefson“ erst einmal zurecht finden.

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