Schlagwort: Dance

Paul Oakenfold & Disfunktion feat. Spitfire – Beautiful World

Als treibende Kraft elektronischer Tanzmusik ist Paul Oakenfold seit über zwanzig Jahren ein Gigant. Soundtrack-Beiträge und die Zusammenarbeit mit Genre-fremden Größen wie Madonna, Nelly Furtado und Cher zeichnen ihn aus. Vor allem jenseits des Atlantiks, insbesondere in Las Vegas klebt dem Londoner DJ und Produzenten das Publikum an den Plattentellern. Trotz seines Fokus‘ auf Remixes sowie Mix-Compilations, erscheint alle paar Jahre ein eigenes Studioalbum. Vier Jahre nach der Ankündigung von Werk III wird es nun ernst. „Pop Killer“ ist dem Vernehmen nach ganz nah. Eine vielversprechende Hörprobe hat uns bereits erreicht: „Beautiful World“.

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Interview mit Lindsey Stirling

Das klassische Violinenspiel hat sie von Kindesbeinen an erlernt. Heute lässt sie es eine elektronische Transformation erfahren. Lindsey Stirlings innovative Violinenkunst erobert gerade die Welt. Die dynamischen Töne ihrer Saiten erklingen zur ungewöhnlichen Orchestrierung von Dubstep Rhythmen. Eine fruchtbare Mischung, wie knapp 300 Millionen Aufrufe des YouTube-Kanals der 26-jährigen Kalifornierin und „America’s Got Talent“-Viertelfinalistin unterstreichen. Choreographie und Charme katapultierten Stirlings Debütalbum im Frühjahr bereits auf Platz vier der deutschen Albumcharts. Im lockeren Interview spricht das Energiebündel über Aufstieg, Selbstzweifel, Ausdauer und ihre Musik.

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Retro Stefson – Retro Stefson

Island, so denkt man, sei aufgrund seines Klimas und Künstlern wie Björk und Sigur Rós eine magische Eislandschaft. Natürlich ist das Quark, wie man spätestens seit „Kimbabwe“, dem internationalen Debüt und gleichzeitig insgesamt zweiten Album von Retro Stefson weiß. Das blutjunge Septett vermischte Afrobeat und World Music mit Rock, Pop und Electro auf schwer zu kategorisierende, dafür überaus tanzbare Art und Weise. Mittlerweile haben sich die Isländer nicht nur einen Ruf als gute Liveband erspielt, ein neues Album haben sie ebenfalls im Gepäck. Wer „Kimbabwe“ mochte, muss sich auf „Retro Stefson“ erst einmal zurecht finden.

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Lindsey Stirling – s/t

Sie ist die Erste im Sinfonieorchester, das Größte aller melodiösen Gefühle, zwischen Barock, Kammermusik und feinstem Fiddle Folk: die Violine. Dass man mit ihr auch dramatischen Dubstep kreieren kann, ist neu. Lindsey Stirlings Geigenkunst überrascht und zeigt zudem, dass es der jungen US-Amerikanerin weder an Persönlichkeit noch an Ideenreichtum mangelt. Erst dank der Videoplattform YouTube erfuhr die 26-Jährige den nötigen Zuspruch für ihre Intonierungen – und den basslastigen Saitentanz.

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Nelly Furtado – Waiting For The Night

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Auch wenn diese Formulierung ein wenig krass gewählt ist, so beschreibt sie doch recht treffend den Weg, den Nelly Furtados Karriere in der letzten Zeit eingeschlagen hat. Die Tage der „Loose“-Ära 2006/2007 sind lange gezählt, auch mit ihrem rein spanischen Album „Mi Plan“ konnte sie 2009 keine Bäume ausreißen. Nach der böse gefloppten Single „Night Is Young“ wollte die Kanadierin dieses Jahr mit ihrem neuen Album „The Spirit Indestructible“ wieder so richtig durchstarten. Nach einem guten Einstieg auf Platz 3 in Deutschland donnerte die Platte in der Folgewoche jedoch aus den Top 20. Mit dem tanzbaren Song „Waiting For The Night“ versucht die 34-Jährige nun zu retten, was noch zu retten ist, und geht dabei hörbar auf Nummer Sicher.

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Zedd – Clarity

Zedd, das steht für das englische Wort für den Buchstaben „Z“, mit dem wiederum der Nachname von Anton Zaslavski beginnt. Ebendieser in Kaiserslautern aufgewachsene junge Mann kam 2011 in den Genuss erst Remixe für Lady Gagas „Born This Way“ und „Marry The Night“ produzieren zu dürfen, und danach mit ihr höchstpersönlich auf Asien-Tour gehen zu können. Im selben Jahr erblickte der erste Vorbote „Shave It Up“ des im November erscheinenden Erstlingswerk „Clarity“ das Licht der Welt. Was sich auf diesen innovativen Produktionen bereits ankündigte, findet nun auf Albumlänge seine Fortsetzung.

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Calvin Harris – 18 Months

Eineinhalb Jahre oder, anders gesagt, 18 Monate dürfte es etwa gedauert haben, bis Calvin Harris alle Zutaten für sein drittes Album „18 Months“ zusammen hatte: die selbstgeschriebenen Lyrics, die passenden Kompositionen und natürlich Stimmen, die die Texte gut vermitteln und mit dem Sound harmonieren. An sich ist das nichts Ungewöhnliches, doch begann der schottische DJ und Produzent auch bereits im Juni 2011 die erste Single aus eben diesem Album zu veröffentlichen. Einem „Bounce“ mit Kelis folgten Songs mit Rihanna, Ne-Yo, Example und nicht zuletzt die aktuelle Single „Sweet Nothing“, der Florence Welch (ohne ihre Machines) ihre Stimme leiht. So bleibt es beim Hören der CD nicht aus, dass man einerseits meint, ein Calvin-Harris-Best-Of-Album in Händen zu halten, und andererseits das Gefühl nicht loswird, auf einen Dance-Sampler mit den aktuell einflussreichsten Musikgrößen der Welt gestoßen zu sein.

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Chris Brown – Turn Up The Music

Der Name Chris Brown ist bei vielen Musikfans nach wie vor negativ mit dem Prügelskandal um seine Ex-Freundin Rihanna im Februar 2009 behaftet. Doch auch musikalisch sorgte der 22-Jährige bereits für einige Schlagzeilen: Nachdem er 2005 mit dem RnB-Hit „Run It!“ seinen weltweiten Durchbruch feierte, konnte er besonders in seiner Heimat USA weitere Top 10-Hits sowie mit „F.A.M.E.“ kürzlich ein Nr. 1-Album abliefern. Hierzulande lief es eher mäßig, ehe er 2010 mit „Yeah 3x“ ebenfalls an seine frühen Erfolge anknüpfen konnte. 2012 soll nun wieder sein Jahr werden: Mit „Fortune“ steht ein brandneuer Longplayer in den Startlöchern, und der Vorbote „Turn Up The Music“ lässt es bereits heftigst auf den Dancefloors dieser Welt krachen.

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Ben Westbeech – Same Thing

Neben zahlreichen Produzenten-Credits und Kollaborationen widmet sich Ben Westbeech hin und wieder seiner eigenen Musik. „There’s More To Life Than This“, sein aktuelles Album, entpuppte sich als Leckerbissen zwischen Soul-Gesang und clubbigen Arrangements. Nach den hymnischen Singles „Falling“ und und „Something For The Weekend“ steht nun das von Chocolate Puma produzierte „Same Thing“ in den Startlöchern, das einen Hauch von Jamiroquai mit einem Gilles Peterson-Set vermischt.

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