Schlagwort: Electro-Pop

Conner Youngblood – The Generation Of Lift

Ohne Musik wäre Conner Youngbloods Leben nur halb so schön. Seine ersten Songs schrieb der US-Amerikaner im College, inspiriert durch so komplexe wie vielschichtige Künstler wie Gorillaz, Sufjan Stevens und Elliott Smith. Bereits im vergangenen Jahr sorgte er mit seiner in Eigenregie veröffentlichten EP „The Generation Of Lift“ für Aufsehen, nun folgt endlich ein weltweiter Release via Counter Records – digital sowie als 12″ Special Edition.

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Pet Shop Boys – Super

Wenn ein neues Album an einem 1.April erscheint, kann das den einen oder anderen Rezensenten schnell zu lustigen Wortspielen rund um das Thema Aprilscherze verleiten. Auch ein Albumtitel wie „Super“ ist geradezu prädestiniert für Kalauer wie „Super ist super“. Derlei abgegriffene Spielereien würden dem neuen Album der Pet Shop Boys jedoch nicht gerecht werden – nicht nur, weil man es hier mit einer Pop-Legende zu tun hat, die sich auf ihren nun 13 Alben immer wieder neu erfunden haben, sondern auch, weil die beiden Briten mit „Super“ trotz deutlicher Früh-90er-Referenzen eine weitere überaus kreative Facette ihres Schaffens präsentieren.

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Poliça – United Crushers

Wenn Channy Leaneagh durch das urbane Kargland ihrer Heimatstadt Minneapolis fährt, stößt sie immer wieder auf denSlogan „United Crushers“, aufgesprüht auf Brücken, Wänden und Fassaden. Er steht für zerstörte Träume und eine Metropole, die sich durch Verbrechen und Gewalt längst zerfleischt hat. Aus diesem Slogan wurde der Titel des dritten Poliça-Albums, das nun nach der ersten kleineren Auszeit, in der die Sängerin zum zweiten Mal Mutter wurde, erscheint.

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School Of Seven Bells – SVIIB

Im kreativen Sommer 2012 legten Alejandra Deheza und Benjamin Curtis den Grundstein für ein neues School Of Seven Bells-Album. Nur eineinhalb Jahre später war Curtis im Alter von 35 Jahren an einer seltenen Form von Leukämie verstorben. Deheza entschloss sich das gemeinsame Material dieses besonderen Sommers mit Produzent und Multi-Instrumentalist Justin Meldal-Johnson fertigzustellen. „SVIIB“ schließt das Kapitel School Of Seven Bells endgültig.

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Jeanne Added – Be Sensational

Nach knapp 38 Minuten Musik ist von den klassischen Wurzeln der Französin Jeanne Added gar nichts zu hören. Jazz-Untertöne? Vielleicht mit ein wenig Bauchweh, doch tatsächlich regiert auf „Be Sensational“ elektronisch befeuerte Populärmusik mit avantgardistischem Touch. Irgendwo zwischen Portishead und Lykke Li präsentiert sich ein selbstbewusstes Gesamtkunstwerk, das gar nicht erst um den heißen Brei herumtanzt und mit voller Energie in ein wildes Sammelsurium hineinkracht. Wohl bekomm’s.

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Hanne Kolstø – While We Still Have Light

Mit eindrucksvoller Beharrlichkeit und Hang zu experimentellem Eskapismus veröffentlicht Hanne Kolstø ihr nunmehr fünftes Studioalbum in ebenso vielen Jahren. Die durch Thelma & Clyde und Lo:Fi bekanntgewordene Musikerin setzt auf Popmusik, die weit über gängige Genre-Definitionen hinausgeht. Auf das gleichermaßen eigentümliche wie eingängige „Stillness And Panic“ folgt mit „While We Still Have Light“ eine weitere grundsympathische Gratwanderung.

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NZCA Lines – Infinite Summer

Nach dem Debüt im Alleingang ist aus Michael Lovetts Soloprojekt NZCA Lines nunmehr ein Trio geworden, und das mit doppelter, prominenter weiblicher Begleitung. Der Londoner wird mittlerweile von Sarah Jones (Hot Chip) und Charlotte Hatherley (Bat For Lashes, Ash) unterstützt. Am blubbernden Electro-Pop-Sound mit pointierter Melancholie und Sci-Fi-Konzept hat sich jedoch wenig geändert. „Infinite Summer“ transportiert Lovetts persönliches Leben in eine ferne Zukunft, in der die Auslöschung der Erde kurz bevor steht.

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Kytes – On The Run

Aktuell befinden sich Kytes im letzten Drittel ihrer ersten Headlinertour. Erst im Mai 2015 gegründet, hatte das Quartett zu Beginn der großen Konzertreise bloß zwei Songs veröffentlicht, die sich aber bereits über Platzierungen in den Airplay- und Hochschulcharts freuen durften. Die Münchener vermischen ungemein eingängigen Electro-Pop mit Indie Rock und einem Händchen für smoothe Ohrwürmer. „On The Run“ ist ihre erste EP.

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Kitsuné Maison 17 – World Wild Issue

Die Kitsuné-Sampler-Reihe geht bereits in ihre 17. Newcomer-Runde. Ein Blick auf die Liste jener Künstler und Bands, die zu Beginn ihrer Karriere von dieser französischen Institution gefördert wurden, zeugt von Qualität und Gespür: Bloc Party, Foals, Crystal Castles, Hurts, Digitalism und Citizens! sind nur einige von ihnen. 15 (plus zwei) neue Pop-Talente aus aller Welt wollen nun auf der sogenannten „World Wild Issue“ auf sich aufmerksam machen. Die Sterne dieser Newcomer zwischen Indie, Electro, Dance, Soul und Alternative stehen gut.

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Eivør – Slør

Eivør ist 2015 besonders fleißig. Vor knapp acht Monaten erschien erst ihr englischsprachiges Album „Bridges“, nun macht sich die bezaubernde Sängerin von den Färöer Inseln ihre Landessprache musikalisch zu eigen. Was genau „Slør“ oder irgendeiner der Songtitel übersetzt genau heißt, ist im Prinzip unerheblich. Die Universalsprache ist Musik, und das in diesem Fall deutlich rauer, sich der Fernsucht hingebend.

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