Schlagwort: Pop

Cargo City – Dance/Sleep

Was 2007 als Soloprojekt von Simon Konrad begonnen hat, ist mittlerweile zu einer fünfköpfigen Band angewachsen: Cargo City melden sich zurück. Dank zwei sympathischer Alben, diversen Soundtrack-Beiträgen und Live-Auftritten kennt man die Frankfurter in der Indie-Welt mittlerweile bestens. Das Streben nach Perfektion treibt sie auf ihrem dritten Album „Dance/Sleep“ zu Höchstleistungen an und – tatsächlich! – Konrad und Mitstreiter übertreffen sich auf ihrer bislang mit Abstand besten Platte ein weiteres Mal selbst.

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Milow – North And South

Eigentlich ist es schon unglaublich, was mit Milow passiert. Da ackert sich der belgische Singer/Songwriter in seiner Heimat krumm und schief, nur um mit einer Coverversion von 50 Cent hierzulande den Durchbruch zu schaffen. Der Erfolg von „You Don’t Know“ beweist jedoch, dass der polierte Chanteur auch mit eigenem Material durchaus erfolgreich sein kann. Auch auf Albumlänge, wie sein neuestes Werk „North And South“ sicherlich einmal mehr beweisen wird. Schließlich ist mal wieder eine Top 3-Single enthalten.

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Interview mit Alison Xayalith von The Naked And Famous

The Naked And Famous hätten kaum zu einer besseren Zeit kommen können. Während sich die Genre-Vorreiter MGMT in anspruchsvolle, mit Hit-Obskurität behaftete Prog-Landschaften zurückziehen, Passion Pit nach wie vor um Anerkennung kämpfen und Empire Of The Sun mit ordentlich Verzögerung Deutschland erobern, erscheint „Passive Me, Aggressive You“, das Debüt der fünf Neuseeländer, auch hierzulande. Fans besagter Bands dürfen jubilieren wie Sängerin Alison Xayalith, die sich vom Charteinstieg der Single „Young Blood“ begeistert zeigt.

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Cassandra Steen – Gebt alles

Wenn es um handgemachten, deutschen Soul geht, kommt man neben Joy Denalane besonders an einer kaum vorbei: Ex-Glashaus-Sängerin Cassandra Steen, die ihren Durchbruch als Solokünstlerin erst 2009 mit der Duettsingle „Stadt“ zusammen mit Adel Tawil von Ich + Ich und dem dazugehörigen Album „Darum leben wir“ feierte. Nun meldet sich die umtriebige Chanteuse, die bereits unter anderem mit Xavier Naidoo, Freundeskreis und Curse zusammengearbeitet hat, mit ihrem neuen Song „Gebt alles“  aus dem kommenden Longplayer „Mir so nah“ zurück und trifft dank appellierendem Songtext den Zahn der Zeit.

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Scams – Rewrite Fiction

Während aktuell in Austin, Texas das SXSW stattfindet, sorgt ein Blick auf das Festival von 2009 für zusätzliche Gegenwarts-Perspektivenwirkung. Damals wurden Scams aus dem Norden Großbritanniens zu den besten UK-Bands on stage gewählt. In der Zwischenzeit sorgten sie mit dem Video zu „Lost For Words“ (ein sympathischer Zusammenschnitt alter Folgen der ‚Sesamstraße‘) für ein wenig Aufsehen, fanden bei DevilDuck Records eine musikalische Heimat und haben nun ihr Debütalbum „Rewrite Fiction“ am Start.

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The Naked And Famous – Passive Me, Aggressive You

The Naked And Famous hätten kaum zu einer besseren Zeit kommen können. Während sich die Genre-Vorreiter MGMT in anspruchsvolle, mit Hit-Obskurität behaftete Prog-Landschaften zurückziehen, Passion Pit nach wie vor um Anerkennung kämpfen und Empire Of The Sun mit ordentlich Verzögerung Deutschland erobern, erscheint „Passive Me, Aggressive You“, das Debüt der fünf Neuseeländer, auch hierzulande. Fans besagter Bands dürfen jubilieren.

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Fenech-Soler – Fenech-Soler

Groove Armada sind Schuld. Wer auch sonst? Zwar haben sie dieses Mal keinen wackelnden Hinterschinken entdeckt, wohl aber Fenech-Soler, die sie letztes Jahr mit auf Tour genommen und Sänger Ben Duffy die Vocals für ihre Single „Paper Romance“ einsingen haben lassen. Die britische Hypepresse schlägt zu, der Plattenvertrag ist unter Dach und Fach, das Debütalbum „Fenech-Soler“ steht bereit und erscheint mit beträchtlicher Verzögerung nun auch hierzulande.

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Lykke Li – Wounded Rhymes

In eine Schublade lässt sich die 24jährige Schwedin Lykke Li schon gar nicht zwängen. War ihr Debüt „Youth Novels“ ein Pop-Leckerbissen zwischen Robyn und Róisín Murphy, so rückt nun der Song an sich in den Fokus. „Wounded Rhymes“ beschreibt sie selbst als düsterer und schwermütiger, geradezu launisch. Lykke Li hat einiges zu sagen, was sie in Form von sympathisch reduzierten Hits zu tun pflegt.

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Beth Ditto – EP

Eigentlich war es ja eine einfache Rechnung: Nachdem Gossip mit dem Chart-Dauerbrenner „Heavy Cross“ den Durchbruch in Deutschland geschafft hatten, sollte die Kollaboration „Cruel Intentions“ von Sängerin Beth Ditto und dem britischen Electro-Duo Simian Mobile Disco durch die Decke gehen. Tat sie aus unerfindlichen Gründen aber nicht. Dennoch haben die beiden Parteien für Beth Dittos ersten Solo-Output erneut zusammengearbeitet. Vier dezent angehouste Songs für den (Pop-)Dancefloor gibt es unter dem schlichten Banner „EP“.

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Angelzoom – Everyone Cares

Es ist dies Vertraute einer Heimkehr nach Hause, schöne Erinnerungen rufen sich ins Bewusstsein und dürfen die Liebe des Moments ihr Eigen nennen. So verhält es sich auch mit der Stimme von Angelzoom, Claudia Uhle, einst als X-Perience Frontfrau erfolgreich, steht sie seit sieben Solo-Jahren für wirkungsvolle Dark Ambient Electronic – mit diesem vertrauten Gesang. Den holt nun die Erinnerung ein, zu hören in „Everyone Cares“ vom aktuellen Album „Nothing Is Infinite“.

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