Schlagwort: Pop

Kate Ryan – French Connection

Die französischsprachigen Coverversionen – für Kate Ryan waren sie von Beginn an Fluch und Segen zugleich. Einerseits bescherten ihr die Dance-Interpretationen von „Désenchantée” und „Ella Elle L’a” europaweite Erfolge, andererseits wurde Kate seit jeher auf eben diesen Stil reduziert, eigene Titel floppten. Nichtsdestotrotz widmet die sympathische Belgierin ihrem charakteristischen, frankophonen Dance-Pop ein ganzes Konzeptalbum, das den bezeichnenden Titel „French Connection” trägt.

Weiterlesen

Julian Casablancas – Phrazes For The Young

Bis zur letzten Sekunde hat er gewartet, die Kollegen brav vorgelassen. Während Albert Hammond, Jr. sogar zwei Soloplatten veröffentlicht hat, kommt Julian Casablancas erst jetzt aus den Puschen. Der Frontmann der Strokes präsentiert auf seinem Debütalbum „Phrazes For The Young“ acht mächtige Songs zwischen Verbundenheit zur Hauptband und dem erforschten Scheideweg zwischen Pop, Rock und Elektronik.

Weiterlesen

Ich + Ich – Pflaster

Am Beginn war die Erinnerung an Liebe. Es folgte der Traum, dass alle vom selben Stern seien und letztlich stand der Wunsch, alles solle so bleiben, wie ist. So könnte man die „Chronik“ von Ich + Ich beschreiben, die sich in den letzten Jahren als feste Größe im deutschsprachigen Musikgeschäft etablieren konnten. Das 2007 veröffentlichte Album „Vom selben Stern“ und die davon ausgekoppelten Singles avancierten zu Dauerbrennern in den Charts, der Longplayer konnte sich sogar über zwei Jahre in den Albumcharts behaupten.

Weiterlesen

Editors – In This Light And On This Evening

Jetzt auch die Editors? Nachdem sich Bloc Party mehr und mehr synthetischeren Klängen zugewendet haben, überrascht das Joy-Division-Gedächtnis-Quartett mit seinem neuen Album „In This Light And On This Evening“ gewaltig. Statt Post Punk wummert es vermehrt elektronisch, dennoch nach wie vor unterkühlt und stoisch durch emotionale Abgründe wandelnd.

Weiterlesen

Down Below – Unter Eis

Der Bundesvision Song Contest kann durchaus ein Karrieresprungbrett sein. Aber nicht wenige der ehemaligen Teilnehmer verschwinden schnell wieder in der Versenkung. Anders Down Below, vergangenes Jahr Drittplatzierte für Sachsen-Anhalt, die ihr „Sand in meiner Hand“ zugleich auf einen neuen Geschmack brachte – das aktuell dritte Album „Wildes Herz“ komplett deutschsprachig zu gestalten. Musikalisch zwischen Dark Rock und Pop gehalten, empfiehlt sich „Unter Eis“ als Hörprobe.

Weiterlesen

Interview mit Culcha Candela

Die siebenköpfige Band aus Berlin konnte mit dem aktuellen Album „Schöne neue Welt“ problemlos an die alten Hamma-Erfolge anknüpfen. Bevor sich die Band demnächst auf den zweiten Teil der aktuellen Tour macht, konnten wir Rapper Itchyban um Rede und Antworten bitten und ihn über die Entwicklung der Band, ihre Produktionen und die Tour befragen.

Weiterlesen

Lenka – Trouble Is A Friend

Die Melodie zeitloser Popmusik verhält sich ähnlich, wie eben jene und Lenka: Sie lassen sich nicht voneinander trennen. Die australische Newcomerin hat’s mit ihrem Debütalbum „Lenka“ in kürzester Zeit geschafft, jenseits des Atlantiks groß rauszukommen. Diesseits behauptet sich immerhin „The Show“ hartnäckig als Airplay-Hit. Mit „Trouble Is A Friend“ folgt nun die zweite Auskopplung.

Weiterlesen

Helgi Hrafn Jónsson – For The Rest Of My Childhood

Island ist ein Mekka musikalischer Schönheit, egal ob man Björk, Minus oder Sigur Rós Minus heißt. Helgi Hrafn Jónsson kennt letztere Post-Rock-Größe besonders gut, hat er neben Teitur und Tina Dico doch auch das Quartett mit dem Geigenbogen bereits live unterstützt. Billiges Namedropping, um einer Obskurität nahe dem Polarkreis Gehör zu schenken? Mitnichten, denn mit Jónssons zweitem Soloalbum „For The Rest Of My Childhood“ halt die Natur belassene Schönheit wieder Einzug in das Singer / Songwritertum.

Weiterlesen

Matisyahu – Light

Zu Zeiten seines ersten Mini-Hits „King Without A Crown“ war Matisyahu eine Sensation, eine ungewöhnliche wie erfrischende Erscheinung der gleichförmig wirkenden Musiklandschaft. Ein Mann, der keine Tora trüben könnte, wagt den Crossover zwischen Reggae, Religion und vielen weiteren populärmusikalischen Genres. Für Experimente ist sich der chassidisch-jüdische Musiker aus New York auch auf seinem zweiten Album „Light“ nicht zu schade.

Weiterlesen

Jochen Distelmeyer – Heavy

Das traurige und viel zu frühe Ende von Blumfeld ist ein neuer Anfang für Sänger Jochen Distelmeyer, dem auf „Heavy“ scheinbar eine zentnerschwere Last von den Schultern fällt. Wann genau hat man ihn mit seinen ehemaligen Kollegen zuletzt so befreit auspielen hören. Das Soloalbum wurde allerdings auch mit Bandunterstützung (nicht durch Blumfeld, versteht sich) eingespielt und klingt entsprechend druckvoll.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?