Schlagwort: Post-Hardcore

Mojo Fury – The Difference Between

Es sind seltene Momente wie diese, in denen man beobachten kann, wie die Summe der einzelnen Teile ein großes, überwältigendes Ganzes ergeben. Mojo Fury beißen sich seit geraumer Zeit durch die nordirische Musiklandschaft und benötigten ganze fünf Jahre, bevor sie 2011 ihr Debütalbum „Visiting Hours Of A Travelling Circus“ auf den Markt schmeißen wollten und konnten. Eine alte Weisheit besagt, dass man sich für das ach so schwierige zweite Album nicht zu viel Zeit lassen darf. Nun bringt das Quartett aus Lisburn „The Difference Between“ an den Start – ‚Difference‘ im Sinne eines Unterschieds zu anderen Bands der Region, denn die wahnwitzige Mischung aus Prog, Alternative Rock, Post-Hardcore und Wohlfühl-Pop kannte man in dieser Zusammensetzung zuvor nicht.

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Confide – All Is Calm

Was für manche wie Sand am Meer ist, ist für andere der New Wave of American Heavy Metal. Denn gerade im Schatten von Bands wie August Burns Red, Parkway Drive, Bring Me the Horizon oder Heaven Shall Burn für die etwas älteren Semester, hat sich seit Anbeginn dieses Jahrtausends eine ordentlich im Metalcore verwurzelte Szene ambitionierter Formationen gebildet. Dazu zählen Confide aus Kalifornien. Seit 2004 ist man mit zuletzt dreijähriger Unterbrechung und Personalwechseln dabei, nicht nur sich selbst zu finden, sondern auch pekuniären Zuspruch. Letzterer ermöglichte nun das Comeback – durch Crowdfunding.

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My Chemical Romance – Number One

Nicht nur die Red Hot Chili Peppers, auch My Chemical Romance geben sich nun dem klassischen Kleinformat und dem Release vermeintlicher Ausschussware hin. Unter dem Banner „Conventional Weapons“ veröffentlichen die US-Amerikaner über die nächsten fünf Monate zwei Songs pro Monat, die 2009 während den sogenannten „Conventional Weapons“-Sessions vor dem noch aktuellen Album „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ aufgenommen wurden. Der erste Teil dieser Serie, schlicht „Number One“ betitelt, ist ab sofort digital und als limitierte 7″ erhältlich.

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From Constant Visions – Tristeria

Scheinbar aus dem Nichts tauchten vor zwei Jahren From Constant Visions aus München mit ihrem Debütalbum „Feast With The Beast“ auf und wussten mit ihrem überaus internationalen Sound zwischen Billy Talent, Papa Roach, Metallica, Emil Bulls und 80s-Rock zu begeistern. Seither war man fleißig auf Tour und hat Erfahrung gesammelt – Erfahrung, die sich nun positiv niederschlägt. Ihr neues, durch Crowdfunding finanziertes Album „Tristeria“, für das man bei Bullet Records anheuerte, klingt noch einen Tacken mächtiger, eingängiger und wahnwitziger als sein Vorgänger.

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Billy Talent – Dead Silence

Eigentlich hätten Billy Talent im Vorfeld der Aufnahmen zu ihrem vierten Album beflügelt sein müssen: Auch wenn „Billy Talent III“ nicht ganz das Niveau seiner Vorgänger halten konnte und mit der verfeinerten Ausrichtung für ein wenig Verwirrung unter Fans und Kritikern sorgte, hielt man sich dennoch in der Erfolgsspur. Die Einnahmen wurden in ein eigenes Aufnahmestudio gesteckt, doch dann das: Sänger Ben Kowalewicz hatte mit einer fiesen Schreibblockade zu kämpfen, Gitarrist und Haupt-Songwriter Ian D’Sa erlebte ebenso eine kleine kreative Dürreperiode und zu allem Überfluss musste sich der ohnehin MS-kranke Drummer Aaron Solowoniuk einer Operation am offenen Herzen unterziehen, nachdem er die Schlagzeugspuren bereits eingespielt hatte. Erholt hat er sich erstaunlich schnell und fühlt sich aktuell in Topform. Dass diese schwierigen Umstände die Kanadier, persönlich wie musikalisch, reifen ließ, stellt „Dead Silence“ unter Beweis.

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Zen Zebra – awaystation

Seit Jahren touren Zen Zebra durch die Lande und reißen fleißig Konzertsäle ein. Spätestens seit der gemeinsamen Tour mit Blackmail Anfang 2012 hat man die Leipziger auf dem Notizzettel. Es verwundert kaum, dass Kurt Ebelhäuser, Mastermind der Live-Mitstreiter, das Debütalbum „awaystation“ mit dem obligatorischen Wumms veredelte. Auch die Labelsuche hat so ein Ende gefunden, denn Blackmail selbst nahmen Zen Zebra beim hauseigenen 45 Records, das eigentlich nur für eigene Releases gedacht war, unter Vertrag. Man kann ihnen für diesen noblen Schritt, der sich angesichts der Qualität des Zebra-Einstands wohl aufgedrängt haben muss, nicht oft genug danken.

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Billy Talent – Surprise Surprise

Billy Talent gehen nur zurück, um Anlauf zu nehmen: Während ihr erstes Album noch abseits des Mainstreams stattgefunden hatte, öffnete die #1 in den deutschen Albumcharts für „Billy Talent II“ den Kanadiern Tür und Tor. Ein Nachfolger mit stärkerem Rockanteil (und durchaus vorhandenem Erfolg) schloss die Albumtrilogie ab, überdies ist man nach wie vor auf Festivals gern gesehener Gast und sorgt regelmäßig für ausverkaufte Hallen. Nachschub gibt es am 7. September in Form von „Dead Silence“, der ersten unnummerierten Billy Talent-Platte. „Viking Death March“ machte vor wenigen Monaten bereits Dampf, mit „Surprise Surprise“ steht nun eine zweite Vorab-Single in den Startlöchern.

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Marathonmann – Die Stadt gehört den Besten

Ist die ‚New Wave of Hardcore‘ tatsächlich in Deutschland angekommen? Während die Kollegen von VISIONS potentielle Protagonisten zu Wort kommen lassen und damit weitaus mehr Fragen aufwerfen, als sie zu beantworten in der Lage sind (im Grunde genommen will niemand Teil eines neuen Sounds sein), manövrieren sich Marathonmann verdientermaßen in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Quartett aus München, zuletzt unter anderem mit Casper unterwegs, gehören zu den großen Hoffnungsträgern der deutschsprachigen Post-Hardcore-Landschaft. Ein Album ist aktuell in der Mache, die Anfang Februar bereits digital erschienene EP „Die Stadt gehört den Besten“ gibt es nun endlich auch auf CD.

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LaFaro – Easy Meat

Warum der legendäre Jazz-Bassist Scott LaFaro für vier Jungs aus Belfast so wichtig war, dass sie sich seinen Nachnamen für ihre Band ‚geliehen‘ haben, bleibt im Dunkeln. Davon abgesehen tauchen sich LaFaro in gleißend helles Schweinerock-Licht, das die Frage aufwirft, wo eigentlich die längst in die Bedeutungslosigkeit verschwundenen Helmet und LaFaros nordirischen Landsleute Therapy? abgeblieben sind. Auf ihrem zweiten Album „Easy Meat“ – das eponyme Debüt zerstörte im Herbst 2010 die bleierne Stormgitarren-Liga – geben sich Johnny Black und Konsorten noch härter, überdrehter und kaputter als zuvor.

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