Schlagwort: Stoner Rock

Royal Tusk – Tusk II

Kaum zu glauben, aber wahr: Was man im Kinder- und Jugendlichenalter tut, kann entscheidenden Einfluss auf den Rest des Lebens nehmen. Ob auch Höchstrichter davon gehört haben? Das Klopfen an der Tür des Nachbarhauses brachte den damals achtjährigen Daniel Carriere und Sandy MacKinnon zusammen. Aus einer Freundschaft wurde schließlich eine Band, die heute als Royal Tusk längst nicht nur die kanadische Heimat unsicher macht. Auf ihrem zweiten Studioalbum „Tusk II“ vereint das Quartett Hard Rock- und Alternative-Klänge.

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Rotor – Sechs

Gesang wird überbewertet – immer noch! – wenn Rotor die Bühne betreten. Und das seit mittlerweile 1998. 20 Jahre gibt es die Berliner Stoner- und Instrumental-Institution also schon, begleitet von spannendem Output, endlosen Jams und kreativer, leicht verschrobener Heavyness. „Sechs“ ist der Titel ihres mittlerweile sechsten regulären Studioalbums, und das packt abermals alle leicht proggigen, psychedelischen und krautigen Vorzüge der Band auf Vinyl-Ideallänge.

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King Buffalo – Longing To Be The Mountain

Wie ein Donnerschlag hallte „Orion“ vor zwei Jahren durch die Psychedelic-Rock-Szene. Das Full-Length-Debüt das US-Trios King Buffalo, geschickt mit Stoner- und Kraut-Elementen angereichert, entpuppte sich als kurzweiliges Kleinod, mit „Repeater“ sollte eine bärenstarke EP folgen. Stillstand ist für die Herren aus Rochester im Bundesstaat New York keine Option, und so steht mit „Longing To Be The Mountain“ bereits die nächste Platte in den Startlöchern.

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Lonely Kamel – Death’s-Head Hawkmoth

In schöner Regelmäßigkeit packen Lonely Kamel eine gesunde Portion Rock aus. Natürlich fiele es leicht, den Sound der Norweger in die Retro-Ecke zu verfrachten, doch der bluesige Mix aus Stoner-Riffs und psychedelisch-proggigen Exkursen ist viel mehr als das. Dreieinhalb Jahre nach „Shit City“ debütiert das Quintett nun für seine neue Heimat Stickman Records mit dem deutlich ausladender gestalteten „Death’s-Head Hawkmoth“.

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Beesus – Sgt. Beesus… And The Lonely Ass Gangbang!

Ein bisschen Wahnsinn kommt immer gut – dachten sich wohl auch Beesus, schnallten ihre Gitarren an und stürzten sich auf eines der wildesten und zugleich wirrsten Alben der letzten Monate. Die Herren aus der ewigen Stadt Rom halten herzlich wenig von Amore, das bleibt wohl Wanda vorbehalten. Stattdessen treffen sich Punk, Stoner, Doom, Garage Rock und Psychedelia zu einem ausgeflippten Mix mit starker 90s-Schlagseite. An „Sgt. Beesus… And The Lonely Ass Gangbang!“ ist nicht nur der Titel schräg.

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Ghostmaker – Buzz

Das Mini-Album nach dem Mini-Album ist zugleich das Mini-Album vor dem Mini-Album. Was nach einem Albtraum aus den Untiefen des Konfuzianismus klingt, umschreibt die Release-Politik von Ghostmaker. Als vergangenen Juni ihr erstes Halb-Album „Aloha From The Dark Shore“ erschien, wurde eine volle Platte, die eigentlich zuvor aufgenommen wurde, für die zweite Jahreshälfte ankündigt. Letztlich ist es Februar 2018 geworden, und dann ist „Buzz“ auch noch das zweite Kapitel einer Mini-Album-Serie. Klingt verwirrend? Eine bärenstarke halbe Stunde Rock mit Ecken und Kanten entschädigt für den Gehirnschwurbel.

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Weedpecker – III

Wenn man ehrlich ist, hört man Weedpecker ihre Heimatstadt Warschau so überhaupt nicht an. Das polnische Quartett spielt sich bevorzugt zwischen Fuzz und Psychedelic in einen Art Gitarrenrausch, geschickt auf ein Stoner-Korsett gespannt und auf ellenlange, jam-lastige Arrangements umgemünzt. „III“ konzentriert sich auf Atmosphäre und dicke Klanglandschaften. Der Gesang ist hier nur eines von vielen Instrumenten.

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Monkey Fist – Infinite Monkey

Wüstes Kargland, britischer Proto-Riffwahnsinn, proggige Sinnsuche und noch viel mehr: Hinter Monkey Fist steckt die eierlegende Wollmilchsau in Bandform. Bevor das Ende 2014 in Bremen gegründete Quintett allerdings seine heutige Form fand, wollten gewisse Komplikationen überwunden werden. Alles Schnee von gestern, denn pünktlich zu den Aufnahmen stand das heutige Line-up, das mit „Infinite Monkey“ nun ein mächtiges Debüt vom Stapel lässt.

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Kalamahara – Greener Fields

Drei Sänger, drei Instrumente, drei Persönlichkeiten – das Power-Trio Kalamahara aus Leipzig und Hamburg setzt zum erneuten Landeanflug an. Musikalisch hörbar gereift, unter anderem nach gemeinsamen Gigs mit RoToR, Coogans Bluff und The Flying Eyes, steht nun ein neues Album zwischen Psychedelic Rock, Stoner und einem Hauch Kraut an. „Greener Fields“ übt sich einmal mehr in ausladenden Songideen und durchweg hypnotisierenden Jams.

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The Flying Eyes – Burning Of The Season

Die „Leave It All Behind Sessions“ waren ja eine nette Sache, aber so ein richtiges reguläres Studioalbum, das kommt gleich noch viel besser. The Flying Eyes ließen sich ausnahmsweise ein wenig Zeit, waren aber keineswegs untätig. Unzählige Touren in Nord- und Südamerika sowie der eine oder andere Abstecher nach Europa standen auf dem Programm. Den nunmehrigen eigentlichen Nachfolger zu „Lowlands“ nahm das Quartett in Brasilien auf. Was auch immer in der Luft lag, „Burning Of The Season“ profitiert ungemein davon.

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