Schlagwort: Stoner Rock

Nightstalker – As Above, So Below

Seit fast einem Vierteljahrzehnt veröffentlichen die Griechen Nightstalker regelmäßig neue Alben und bedienen sich Retro-Riffs, die sich bis auf die 60s und 70s zurückverfolgen lassen. Von musikalischen Schubladen hält das Quartett jedoch nichts, gerade mit dem in jüngerer Vergangenheit bemühten Stoner-Vergleich kann man nichts anfangen. Und doch lassen die zwischen Black Sabbath und Kyuss verorteten Riffs auf „As Above, So Below“ kaum anderweitig zuordnen.

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King Of The North – Get Out Of Your World

Auch wenn man es ihnen nicht anhört, so stecken hinter King Of The North gerade einmal zwei Musiker. In punkto Intensität und Hingabe führen sie die Power-Duo-Tradition von Johnossi, Death From Above 1979 und The Black Keys fort, erinnern musikalisch aber eher an den wuchtigen Hard Rock von Wolfmother, ergänzt durch Stoner- und Punk-Elemente. Auf ihrem zweiten Album „Get Out Of Your World“ packen die beiden Australier Andrew Higgs und Steve Tyssen einmal mehr den Groove-Hammer aus.

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Black Lung – See The Enemy

Ein ellenlanger Mammutwinter mit Eiseskälte in Baltimore wurde zur Geburtststunde von Black Lung, einem Nebenschauplatz der Flying Eyes. Pulsierender Blues Rock aus der Garage, live eingespielt, machte den eponymen Erstling zum unterhaltsamen Zeitvertreib. Auf „See The Enemy“ will es das Trio nun wissen. Doom, Psych und Stoner halten Einzug und sorgen für einen abgedrehten Trip mit hohem – pardon – Suchtfaktor.

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White Miles – The Duel

Schweißtreibender Blues, feiste Stoner-Grooves und die wuchtige Dynamik eines echten Power-Duos: Die gelebte Leidenschaft zur Musik brachte das gemischte Tiroler Doppel White Miles in den Support-Slot der letzten Eagles Of Death Metal-Tour. Den unvorstellbaren Terroranschlag auf das Pariser Bataclan überstanden sie unverletzt und standen nur ein Monat später wieder auf der Bühne. Weiter, immer weiter: White Miles lassen ihr Leben nicht von der Tragödie diktieren und melden sich mit „The Duel“ kämpferisch zurück.

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Monoski – Pool Party

Längst ist es kein Geheimnis mehr: Power-Duos können mindestens so viel Lärm machen wie überdimensionierte Riesenbands. Ähnliches lässt sich auch von Monoski aus Fribourg berichten, die sich kurioserweise einst in New York trafen und gemeinsam Pläne schmiedeten. Folgerichtig wurde ihr Debüt „No More Revelations“, ein gar betörender Bastard zwischen Garage, Blues und Stoner, auf Platte wie auch live sehr positiv aufgenommen. Mit „Pool Party“, ein betont irreführender Titel, setzen Lionel und Floriane ihre Reise zwischen Wüste und Apokalypse nun fort.

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RoToR – Fünf

Wort- und sprachlos stürzen sich vier Berliner auf ihr fünftes Album. Was mediale Präsenz betrifft, üben sich RoToR in vornehmer Zurückhaltung und lassen stattdessen die Musik für sich sprechen; und das dafür umso besser. Beinahe fünf Jahre hat es letztlich gedauert, um „Fünf“ – die Nummerierung der eigenen Releases wird nun in ausgeschriebener Form fortgesetzt – einzuspielen und zu veröffentlichen. An der rein instrumentalen, mitreißenden Präsentation hat sich allerdings nichts geändert.

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Daily Thompson – Daily Thompson

Proberaum, Aufnahmestudio, Liveshow – in diesem unspektakulären aber effektiven Zyklus agieren Daily Thompson seit Bandgründung vor zwei Jahren. Das Trio aus Dortmund hat sich dem großen Fuzz-Wahnsinn verschrieben, kombiniert Stoner-, Grunge- und Hardrock-Elemente auf unwiderstehliche Art und Weise. Nach einem Demotape erscheint nun das eponyme Debütalbum via 141records. Rad und Riff werden nicht neu erfunden, dafür hagelt es links und recht bauchgesteuerte Arschtritte.

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LSD on CIA – LSD on CIA

Ja, die heißen so. Ja, die klingen auch so. Nein, die wollen nicht bloß ’nur spielen‘. LSD on CIA sind gekommen, um ähnlichen Eindruck zu hinterlassen wie The Dillinger Escape Plan vor 17 Jahren. Ob die Dänen mit ihrem Debütalbum – natürlich eponym, denn welchem Namen will man diesem Baby schon geben? – ebenfalls ein neues Genre definieren, wird sich zeigen. Klar ist jedoch: Noch nie hat eine Band derart kompromisslos Schweinerock mit Math, Prog, Hedonismus, Funk, Crossover, Pomp, Indie und Porngrind kombiniert. Kids these days…

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The Flying Eyes – Lowlands

Nächster Anlauf, nächster Arschtritt. Als The Flying Eyes aus Baltimore 2007 ihre Karriere begannen, waren die vier Musiker gerade einmal volljährig geworden. Zwei Alben folgten seither, in denen man sich von Doors-Jubilaren zu einer vielschichtigen Rock-Band mit 60s- und 70s-Flair entwickelte. Damit nicht genug: Für die dritte Platte „Lowlands“, das Debüt bei den Feinschmeckern von Noisolution, erweiterten die US-Amerikaner ihren Sound ein weiteres Mal und wagen einen Kurzbesuch in der Wüste.

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Sideburn – Bring Down The Rain

Zeit für guten, alten Hardrock: Über Sideburn aus Schweden weiß man herzlich wenig. Seit 1997 hält das Quartett aus Stockholm die Fahne der Gitarren-Klassiker hoch, zuletzt vor zwei Jahren auf „The Demon Dance“. Mit „IV Monument“ ist bereits ein Nachfolger in Planung, der vorerst nur digital bzw. via Import erscheinen soll. Warum man das vierte Studioalbum der Skandinavier dennoch antesten muss, beweist die digital veröffentlichte Single „Bring Down The Rain“ mit, nun ja, klassischer Ausrichtung.

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