Schlagwort: TripHop

UNKLE

UNKLE – The Road: Part II / Lost Highway

Nach mehreren vergleichsweise ruhigen Jahren meldete sich James Lavelle im Sommer 2017 wieder mit neuem Studio-Output zurück. Nicht nur das, „The Road, Pt. 1“ lieferte zugleich den Auftakt zu einer Trilogie. Laut UNKLE-Mastermind beschreibt diese eine Reise vom Aufbruch (besagtes erstes Album) über die Reise an sich bis zum Nachhausekommen. Nun geht es also um den Weg in Richtung Ziel: „The Road: Part II / Lost Highway“ ist ohne Frage die vielschichtigste UNKLE-Platte bis dato und zugleich so elektronisch und eklektisch wie schon lange nicht mehr.

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Lingby

Lingby – Silver Lining

Die Bewältigung von Trauer und der Umgang mit Verlust zählen zu den schwierigsten emotionalen Aufgaben des Lebens. Seit Jahrhunderten inspirieren diese Themen alle Arten von Kunst, natürlich auch die Musik. Hier treten nun Lingby auf den Plan. Die Kölner Band befasst sich auf „Silver Lining“ mit eben jenen Facetten auf einem umfassenden Konzeptalbum. Elektronischer und mitreißender klangen sie noch nie.

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Alpines – Full Bloom

Seit Jahren schweben sie durch die Pop-, Electro- und Indie-Landschaft, ohne sich irgendwo fix niederlassen zu wollen: Alpines, das Duo um Sängerin und Pianistin Catherine Pockson sowie Gitarrist und Produzent Bob Matthews, bewegt sich bevorzugt zwischen den Stühlen. Ein wenig Soul hier, deeper TripHop da, dazu schwebende Leichtigkeit und all das jeweils rund um eine minimalistische Piano-Idee aufgebaut: „Full Bloom“, das mittlerweile dritte Album, geht auf große Klangreise.

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Say Lou Lou – Immortelle

Nach einem kurzen Major-Label-Flirt war es für das australisch-schwedische Zwillingsschwester-Duo Say Lou Lou an der Zeit, sich neu zu orientieren. Die beiden jungen Frauen zogen sich zurück und widmeten sich ein volles Jahr lang einem kreativen Rhythmus, schotteten sich fast komplett von der Außenwelt ab. „Immortelle“ heißt das Ergebnis und bewegt sich geschickt zwischen poppigen TripHop-Sounds und dezenten Indie-Elementen.

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Morcheeba – Blaze Away

Die ewigen Morcheeba geben sich mit ihrem mittlerweile neunten Studioalbum die Ehre. Dabei sah es nach dem Release von „Head Up High“ erst einmal nicht so toll aus. Paul Godfrey verließ die Band aufgrund von musikalischen und persönlichen Differenzen, ein finanzieller Streit um die Namensrechte ließ Skye Edwards und Ross Godfrey ein Album unter dem Namen Skye & Ross veröffentlichen. Offensichtlich gehört der Name Morcheeba nun dem Duo, das sich mit „Blaze Away“ sogleich zurückmeldet.

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Paul White – Rejuvenate

Mit seiner gekonnten Sample- und Schnippsel-Arbeit konnte sich Paul White in den letzten zehn Jahren den Beinamen ‚DJ Shadow des 21. Jahrhunderts‘ redlich verdienen, Kollaborationen mit Jamie Woon und Charli XCX waren die Folge. Auf „Rejuvenate“ verschreibt er sich nun, wie der Album-Titel bereits andeutet, einer kleinen Verjüngungskur und bemüht sich um einen Neustart. Erstmals kommt der Brite komplett ohne Samples aus, produzierte und spielte alles selbst ein.

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Nightmares On Wax – Shape The Future

George Evelyn ist unkaputtbar. 30 Jahre nach seinem Debüt als DJ und Breakdancer revolutioniert er als Nightmares On Wax nach wie vor die Electro-Szene. Mit seinem Mix aus Club, Dub, HipHop und Soul setzt die britische Legende einmal mehr Maßstäbe. Für „Shape The Future“, das mittlerweile achte Studioalbum, lud Evelyn allerlei Nachwuchshoffnungen zu einer gewaltigen Jam-Session ein.

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King Krule – The Ooz

Gute Musik braucht manchmal ein wenig Zeit, um sich zu behaupten, gerade wenn sie sich hinter schwierigen Klang-Fassaden versteckt. Aktuell gilt das für keinen zweiten Künstler so sehr wie für King Krule. Archy Marshall, der junge Rotschopf mit der unwahrscheinlich tiefen Stimme, hat sein erstes Pseudonym für ein zweites Album wiederbelebt. Auf „The Ooz“ stolpert der Brite 66 Minuten lang durch Jazz, TripHop, Indie und unzählige weitere Klangcollagen.

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Eleonora – The Ghost

Im zarten Alter von fünf Jahren entdeckte Eleonora Zaripova ihre Liebe zur Musik und schlug einen entsprechenden Bildungsweg ein. Zehn Jahre später verschlug sie eine schwere, fast tödliche Leukämie-Erkrankung nach Berlin. Die gebürtige Russin überlebte, machte die deutsche Hauptstadt fortan zu ihrer neuen Heimat und widmete sich neuen musikalischen Pfaden. Als Eleonora spielt sie mit TripHop und elektronischen Alternative-Sounds. Klingt sperrig, weiß aber zu faszinieren: „The Ghost“ ist ihr eindrucksvolles Debüt.

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UNKLE – The Road, Pt. 1

Knapp 20 Jahre nach dem Debütalbum melden sich UNKLE mit einem neuen Studioalbum zurück. Aktuell kümmert sich James Lavelle weitestgehend alleine um das Projekt, natürlich abermals von allerlei Prominenz unterstützt. Diverse Gastsänger sowie Musiker von Primal Scream, Marilyn Manson, Beck und Queens Of The Stone Age stecken hinter „The Road, Pt. 1“. Drei Jahre nach der Idee steht die Platte nun endlich in den Läden – die erste seit dem 2010 erschienenen „Where Did The Night Fall“.

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