Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

War Child – Heroes Vol. 1

Man kann die Hilfsorganisation War Child gar nicht oft genug hervorheben für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder in Kriegsschauplätzen. Dank beeindruckender Sampler hat man sich auch einem breitenwirksamen Musikpublikum vorgestellt – zuletzt 2005 mit „Help!: A Day In The Life“, für das alle auf der CD vertretenen Songs binnen 24 Stunden aufgenommen wurden. Auch das Konzept hinter „War Child – Heroes Vol. 1“ lässt den Feinschmecker mit der Zunge schnalzen. Hierfür haben sich 15 Musiklegenden junge Künstler ausgesucht, die ihre Songs covern sollten. Aufgenommen wurde diese Compilation in den legendären Abbey Road Studios.

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Sensor – Naked

Hier kommt eine absolute Neuentdeckung aus dem Hause Intuition Records. Sensor  sind eine russische Pop/Rock-Band, die über nationale Bekanntschaft bislang nicht herausgekommen sind. Das 2005 gegründete Quartett versucht die musikalischen Trends und Sounds der letzten 30 Jahre in einen hitverdächtigen Mix zu packen, sozusagen kommunistische Globalisierung. Was ambitioniert klingt, entpuppt sich auf „Naked“ als durchaus spannende Erscheinung.

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Moke – Shorland

Niederländische Rockbands haben stets mit Anlaufschwierigkeiten in Deutschland zu kämpfen. Schon Kane sind trotz zahlreicher guter Songs hierzulande gescheitert. Vielleicht bringen Moke das mit, was man für den großen Durchbruch braucht. Die Amsterdamer haben mit ihrem bereits 2007 erschienenem Debütalbum „Shorland“ ein starkes Britpop-Album geschrieben, das sogar Mod-Legende Paul Weller auf den Plan gerufen hat – Moke durften den Altstar auf dessen Europatour im Herbst 2008 begeleiten. Nun steht „Shorland“ auch hier in den Läden.

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Polarkreis 18 – The Colour Of Snow

Top 10 für „Allein allein“, eine Riesenüberraschung. Kaum haben sich die Dresdner von ihrem Indie-Release „Polarkreis 18“ erholt, stehen sie auch schon bei einem Major unter Vertrag und gelten als große deutsche Pop-Hoffnung, ohne sich den Gesetzen klassischer Popmusik zu unterwerfen. Polarkreis 18 waren immer schon ein wenig anders, sind klassische Klang-Ästheten der isländischen Schule, scheinbar auch Britpop- und Avantgarde-Freunde. Für Sachsen gehen sie nun beim Bundesvision Song Contest mit „The Colour Of Snow“, dem Titelsong ihres aktuellen Albums, ins Rennen.

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Empire Of The Sun – Walking On A Dream

Spacy Outfits sind nicht alles für Empire Of The Sun. Hinter dem australischen Pop-Duo stecken zwei gar nicht so unbekannte Gesichter. Sänger Luke Steele ist Frontmann von The Sleepy Jackson, Soundtüftler Nick Littlemore hat bereits mit Elton John und The Killers gearbeitet. Die Viertplatzierten des „BBC Sound of 2009“-Polls veröffentlichen am 13. März ihr Debütalbum „Walking On A Dream“ auch in Deutschland. Bereits vorab gibt es den Titeltrack als Download-Single.

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Coldplay – Life In Technicolor II

Natürlich war es nur ein Scherz, Coldplay werden nicht in zwei Jahren in Salzsäure eingetaucht, auch wenn sich das der eine oder andere (ab)geneigte Radiohörer wünschen dürfte. Ganz im Gegenteil, die Briten befinden sich bereits im Studio, um ein neues Album aufzunehmen. Rar machen sich Chris Martin und Konsorten deswegen aber nicht, denn die neue Single „Life In Technicolor II“ steht bereits in den Startlöchern.

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Danko Jones – B-Sides

Der Fundus des Danko Jones scheint unerschöpflich sein. Gemeinsam mit seinen zwei Mitstreitern schüttelt der Kanadier für seine gleichnamige Band Song um Song aus dem Ärmel. Leider war das letzte Album „Never Too Loud“ ein erster kleiner Dämpfer für Fans von verschwitztem Rock’n’Roll. Um die Zeit bis zum nächsten Album zu überbrücken, gibt es nun die Sammlung „B-Sides“ – 27 Songs auf einer CD, macht 70 Minuten Danko Jones in Reinkultur.

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Interview mit Deathstars-Sänger Andreas „Whiplasher Bernadotte“ Bergh

Während Kiss alt und fett werden, treten die Deathstars ihr Erbe auf Raten an. Die Schweden um den ehemaligen Dissection Drummer Ole Öhman konnte mit den bisherigen Alben „Synthetic Generation“ und „Termination Bliss“ eine ordentliche Gefolgschaft für ihren glammigen Industrial Metal begeistern. Hinter dem Make-Up und all der Ironie stehen aber fünf erste Menschen, die auf „Night Electric Night“ neben musikalischer Weiterentwicklung über die Schattenseiten des Lebens philosophieren. Frontmann Andreas „Whiplasher Bernadotte“ Bergh erklärt, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist.

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