Kategorie: Alben

Dennis Sheperd – A Tribute To Life

Dennis Sheperd darf man wohl guten Gewissens als den deutschen Shootingstar der Trance-Szene bezeichnen. Zwar ist der 26-jährige Essener schon seit einigen Jahren als Produzent und DJ erfolgreich, doch erst seine Single „Fallen Angel“ (zusammen mit Cold Blue und Ana Criado) brachte im Sommer den ganz großen Durchbruch. Beste Voraussetzungen also für Dennis’ Debütalbum „A Tribute To Life“, auf dem er mit einer regelrechten Armada an gefragten Songwritern und Vokalisten auffährt.

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Jason Derulo – Future History

David Guetta feat. Taio Cruz, David Guetta feat. Flo Rida, David Guetta feat. Akon… diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Viele RnB-Künstler setzen mittlerweile als Feature bekannter DJs auf hohe Chartplatzierungen und werden auch meistens nicht enttäuscht. Die Eigenständigkeit bleibt dabei jedoch für geraume Zeit auf der Strecke. Der 22-jährige US-Superstar Jason Derulo hingegen zieht sein eigenes Ding durch: Mit „Whatcha Say“ und „In My Head“ konnte er in Deutschland bereits zwei Top-Ten-Erfolge verbuchen; sein Heimatland hat er sowieso bereits im Sturm erobert. 2011 folgt nun der nächste Streich: Mit seinem zweiten Studioalbum „Future History“ tritt er endgültig den Beweis an, dass großes Talent auch ohne Schützenhilfe auskommt.

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Axel Rudi Pell – The Ballads IV

Sollte mal die Frage aufkommen, welcher deutsche Musiker seit über 30 Jahren ein Garant für erdige Rockmusik in der Schnittmenge aus Hard Rock und Heavy Metal ist und darüber hinaus auch noch als der deutsche Ritchie Blackmore durchgeht, dann kann die Antwort darauf nur ‚Axel Rudi Pell‘ lauten. Nachdem der aus dem Bochumer Stadtteil Wattenscheid stammende Saitenhexer schon in den 80ern bei der Band Steeler mit seinem expressiven Gitarrenspiel für Aufsehen sorgte, gründete er 1989 seine eigene, nach ihm benannte Band, mit der er inzwischen schon 14 Studioalben, zwei Best Of-Scheiben, zwei Live-Alben und drei Balladen-Sampler veröffentlicht hat. Und anno 2011 erscheint mit „The Ballads IV“ nun die vierte Zusammenstellung ausschließlich ruhiger und melancholischer Songs der Band.

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The Subways – Money And Celebrity

„Girls & Boys“, „Oh Yeah“, „Rock & Roll Queen“ – die Hits der Subways kann man immer noch mitsingen, zumal sie in jedem Rockschuppen und auf sämtlichen Festivals zu hören sind. Abgenutzt hat sich das gemischte britische Trio (zwei Brüder und eine Ex-Freundin) immer noch nicht, das schwierige zweite Album bravourös gemeistert und eine dritte Platte mit dem Titel „Money And Celebrity“ aufgenommen, die nahtlos an seine Vorgänger anknüpft, weiteren Nachschub für diverse Live-Auftritte bereithält und in einem kleinen aber feinen Moment gerade den deutschen Fans ein kleines Geschenk bereitet.

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Alice Cooper – Welcome 2 My Nightmare

Auch mit stattlichen 63 Jahren gehört Alice Cooper längst noch nicht zum alten Eisen. Zwar ist vom Schockeffekt seiner Anfangszeit kaum etwas übrig geblieben, aber nach über drei Dekaden mit regelmäßigen Releases und sich ändernden soziokulturellen Parametern dürfte dies kaum verwunden. Ursprünglich wollte Cooper eine Fortsetzung seines letzten Albums „Along Comes A Spider“ schreiben, worauf sein langjähriger Mitstreiter Bob Ezrin jedoch herzlich wenig Bock hatte. Stattdessen gibt es in Form von „Welcome 2 My Nightmare“ ein Sequel zum Platin prämierten Klassiker „Welcome To My Nightmare“ aus dem Jahr 1975, damals mit ellenlanger Tour, TV-Special und einer möglichen Broadway-Umsetzung in ferner Zukunft.

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Opeth – Heritage

Einfach haben es Opeth ihren Fans noch nie gemacht. Stets haben sich die Mannen um Mikael Åkerfeldt – Mastermind und einzig verbliebenes Gründungsmitglied – musikalisch verändert, ohne ihren progressiven Charme zu verlieren. Death Metal ist längst passé, auch Folk-Elemente sucht man auf dem mittlerweile zehnten Studioalbum über weite Strecken vergeblich. „Heritage“ bietet psychedelischen, authentischen 70s Prog Rock mit deutlichen Referenzen zu King Crimson, Cream und sogar Led Zeppelin. Zum erst zweiten Mal in der Bandgeschichte wurde auch auf Growls verzichtet.

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Ben Westbeech – There’s More To Life Than This

Der Sommer mag zwar bereits vorbei sein, doch eines der besten Alben für die heiße Jahreszeit erscheint erst jetzt: Ben Westbeech – Sänger, Songwriter, DJ und Produzent – debütierte 2007 mit seinem hervorragenden Album „Welcome To The Best Years Of Your Life“ auf Gilles Petersons renommierten Label Brownswood Recordings. Seither war er auf Songs von Jazzanova und Kraak & Smaak zu hören, produzierte das neue Professor Green-Album und widmete sich dem Auflegen. Mittlerweile bei Strictly Rhythm gelandet, erscheint nun „There’s More To Life Than This“ mit entspannt housigen Untertönen und einer Fülle an Kollaborationen, die zwischen Schweden, Holland, Deutschland und Großbritannien aufgenommen wurden.

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Catherine MacLellan – Silhouette

Catherine MacLellan ist ein Kritikerliebling, deren Stern hierzulande nur sehr, sehr langsam aufgeht, aktuell eher Connaisseuren ein Begriff ist. Dabei liefert die junge Kanadierin seit sieben Jahren immer wieder hervorragende Alben zwischen Country, Folk und Singer/Songwriter ab, zuletzt das überaus sympathische „Water In The Ground“, das hierzulande mit ihrem in Eigenregie veröffentlichten „Dark Dream Midnight“ im Bundle erhältlich. „Silhouette“ ist ihr mittlerweile viertes Werk, auf dem sich eine der besten Genre-Stimmen Nordamerikas erneut selbst übertrifft und Vergleiche mit einer der Größten des Country-Songwriter-Mikrokosmos zulässt.

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Helgi Jónsson – Big Spring

Acht Monate ist es mittlerweile her, dass Helgi Jónsson mit der EP „Blindfolded“ einen Nachfolger für das charmante 2009er-Album „For The Rest Of My Childhood“ ankündigen wollte. Fast spannender ist jedoch, was sich rundherum zugetragen hat. Nicht nur, dass der Isländer mit Tina Dico („Head Shop“, „Sacre Coeur“) auf Tour war, er war zuletzt an einem Nummer-Eins-Hit der Dänin in deren Heimat beteiligt. Kein Wunder, dass sie sich auf „Big Spring“ revanchiert und ein musikalisch überaus breitgefächertes Album veredelt hat.

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Marlon Roudette – Matter Fixed

Marlon Roudette hat es schon wieder geschafft. Was 2005 zusammen mit Preteesh Hirjo im Mattafix Duo und „Big City Life“ gelang, funktioniert nun auch Solo. Mit „New Age“ schaffte es der 30-jährige Brite dank Schweighöfer Film-Promo und enormer Airplay-Präsenz direkt an die Spitze der Charts. Nun wird das Debutalbum mit dem vielsagenden Namen „Matter Fixed“ zeigen, ob sich Roudette diesmal auch längerfristig erfolgreich in den Charts halten kann.

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