Kategorie: Reviews & Previews

The Very End – Mercy & Misery

Das Ende ist nah, verneigt euch in Demut! Nein, hier läuft kein Wahnsinniger über den Times Square – The Very End aus dem Ruhrpott haben ihr zweites Album am Start. „Vs. Life“ überraschte im Oktober 2008 und rechtfertigte durchaus die Auszeichnung „Demo des Monats“ vom deutschen Metal Hammer geraume Zeit zuvor. „Mercy & Misery“ ist nun der nächste logische Schritt – mehr Melodie, mehr Metal, mehr Groove.

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Kaizers Orchestra – Hjerteknuser

Die Maske ist ab, das elaborierte Storytelling zurück – Kaizers Orchestra bereiten ein überaus ambitioniertes Projekt vor. Über drei thematisch miteinander verwobene Alben stellen die Norweger ihr „Violeta Violeta“-Universum vor, ihr mit Sicherheit bislang ambitioniertestes Projekt. Der erste Teil erscheint am 28. Januar, der zweite im Januar 2012 und der dritte im November 2012. Bis es so weit ist, verkürzt die E-Single „Hjerteknuser“ die Wartezeit.

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Times Of Grace – The Hymn Of A Broken Man

Als Metalcore-Referenzwerk gilt „Alive Or Just Breathing“ von Killswitch Engage mittlerweile als absoluter Genre-Klassiker. Kurz darauf verließ der physisch und psychisch ausgelaugte Sänger Jesse Leach die Band. Times Of Grace vereint nun Leach, nunmehr Sänger bei The Empire Shall Fall, mit Killswitch Engage-Mastermind Adam Dutkiewicz. Das gemeinsame Debüt „The Hymn Of A Broken Man“ ist keineswegs eine Fortsetzung von erwähntem Klassiker, sondern viel mehr ein neues, nicht minder faszinierendes Kapitel in der langen Karriere beider Musiker.

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Adele – Rolling In The Deep

Doppelplatin in Großbritannien, Gold in den USA, Grammy als beste Newcomerin 2009 – die britische BBC hatte den richtigen Riecher, als sie 2008 das Soul-Wunder Adele an die Spitze ihres „Sound of 2008“ setzten. In Deutschland hatte sie mit ihrem Debütalbum „19“ deutlich weniger Erfolg und stand deutlich im Schatten von Mitstreiterin und Konkurrentin Duffy. „21“ wird es mit dem traditionell unterrepräsentierten Label XL erneut schwer haben, schickt vorab mit „Rolling In The Deep“ aber zumindest einen verdammt starken Song ins Rennen.

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White Lies – Bigger Than Us

White Lies – das sind nicht etwa weiße Lügen, sondern Notlügen. Es handelt sich dabei aber auch um eine britische Alternative-Band, die in ihrem Heimatland mit ihrem im Jahr 2009 veröffentlichten Debütalbum „To Lose My Life…“ den ersten Platz der Album-Charts angeln konnte. In Sachen Singles konnte der große Wurf dagegen bisher noch nicht gelandet werden, über die Top 40 kam man im UK bisher nicht hinaus, in unseren Gefilden ist man bis dato gar nahezu völlig unbekannt.

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Glassjaw – Our Color Green (The Singles)

Aus dem Off melden sich Glassjaw zurück mit – man höre und staune – neuer Musik. Die Post-Hardcore-Revoluzzer um Daryl Palumbo sind bereits seit geraumer Zeit wieder unterwegs und haben über die letzten Monate fünf Tracks als Gratis-Downloads und 7″-Singles unter tatkräftiger Viral Marketing-Unterstützung unters Volk gebracht. Gesammelt gibt es das neue Material nun als digitale EP zu haben. „Our Color Green (The Singles)“ – ein perfekter Start ins neue Jahr.

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Crowbar – The Cemetery Angels

Zurückgekehrt aus einer viel zu langen Auszeit sind die Sludge Metal-Pioniere Crowbar nach sechs Jahren Funkstille, in denen Frontmann und Mastermind Kirk Windstein vornehmlich mit Down und Kingdom Of Sorrow beschäftigt war. Das neue Album „Sever The Wicked Hand“ steht bereits in den Startlöchern und soll am 11. Februar auf den Markt kommen. Vorab macht „The Cemetery Angels“ ordentlich Wind.

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Erik & Me – Versteck

Erik Lautenschläger und seine vier Mitmusiker sind zurück! Seit einiger Zeit musiziert man nun schon zu fünft, neben Erik sind noch zwei Kanadier und zwei Frauen an Bord. Nachdem die Vorabsingle „Herbst“ bereits die perfekte Einstimmung auf die dunkle Jahreszeit darstellte, gibt es nun zu Beginn des neuen Jahres ein ganzes Album von ihnen zu hören. „Versteck“ heißt das gute Stück, das sich als konsequente Weiterentwicklung ihres letzten Albums „Hundertsechzig Zeichen“ herausstellt.

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Helrunar – Sól

Wer Helrunar durch die beiden ersten Alben und speziell die 2009 neu aufgelegte Demo „Grátr“ kennt, darf sich nun auf einiges gefasst machen. „Sól“ ist ein Doppelalbum, das zwar auch in Form von zwei für sich stehenden Alben („Der Dorn im Nebel“ und „Zweige der Erinnerungen“) erhältlich ist, aber nur im Verbund wirklich Sinn macht. Zu hören gibt es eines der ambitioniertesten deutschen Black Metal-Werke der letzten zehn Jahre in jeder Hinsicht.

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Gainworx feat. Anthya – Vanished Dream

Der klassische Hardtrance-Sound schien noch vor drei Jahren fast völlig ausgestorben. Extrem auf Fröhlichkeit getrimmte Hands Up-Sounds auf der einen Seite und sehr ruhige, schwebende Tranceproduktionen auf der anderen Seite bestimmten das Bild. Inzwischen sieht die Lage glücklicherweise wieder etwas besser aus, denn wenn die alten Größen nichts Nennenswertes mehr produzieren, füllen eben junge Nachwuchstalente diese Lücke aus. Viele von ihnen, beispielsweise Thomas Petersen, sind noch nicht allzu lange volljährig und auch Gainworx ist mit seinen 18 Jahren noch verdammt jung.

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