Schlagwort: Alternative Rock

Palila

Palila – Tomorrow I’ll Come Visit You And Return Your Records

Namen, so sagt man, sind wie Schall und Rauch. Palila – noch nie gehört? Kann gut sein, denn die Hamburger haben bislang nur eine EP zu Buche stehen, vergangenen Sommer erschienen und in Rekordzeit vergriffen. Der kraftvolle Rock-Sound – etwas Indie, etwas Alternative, ein Hauch von Grunge und Great American Songbook – fand schnell sein Publikum. Nachschub steht bereits ins Haus: „Tomorrow I’ll Come Visit You And Return Your Records“, die zweite EP, wurde abermals im Proberaum sowie in diversen Wohnzimmern aufgenommen. Und damit nichts verloren geht, sind die Songs des ersten Kleinformats „Are We Happy Now?“ gleich mit dabei.

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Louise Patricia Crane

Louise Patricia Crane – Deep Blue

Über Jahre hinweg sammelte Louise Patricia Crane verschiedenste Ideen, einzig ein kreativer Partner fehlte. Als sie etwas Gesang für Stephen Carneys Projekt The Eden House aufnehm, fand sie in ihm genau diese Person; eine Person, die ähnliche Klänge und Künstler*innen schätzt, sogar eine ähnliche musikalische Herangehensweise an den Tag legt. Später sollte noch Jakko Jakszyk von den legendären King Crimson an Bord kommen, außerdem nahm kein Geringerer als Ian Anderson (Jethro Tull) ein paar Flötenpassagen auf. Längst hatte sich die Platte verselbstständigt und erscheint nun unter dem Titel „Deep Blue“.

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Vonheim

Vonheim – In The Deep

Ihre musikalischen Vorstellungen und Hintergründe mögen zwar höchst unterschiedlich sein, doch wenn Vonheim zusammenkommen, entsteht meist Magie. Die Norweger verstehen sich auf Indie Rock und Alternative Rock – mal poppig, mal progressiv angehaucht – und stellen Kreativität über Befindlichkeiten. Vergleiche mit Radiohead kommen nicht von ungefähr, wenngleich man nicht ganz so experimentell unterwegs ist. „In The Deep“ ist ihr bereits zweites Album.

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Cadet Carter

Cadet Carter – Perceptions

Hallo, schweres zweites Album, we meet again. Über die komplexe, durchaus psychologisch verankerte Welt der Follow-up-Aufnahme wurde viel geschrieben. Cadet Carter ließen sich davon aber erst einmal wenig beeindrucken. Zwar wurde das eponyme Debüt der Münchner gut aufgenommen, Druck von außen ließ man jedoch nicht aufkommen. Die eigene Erwartungshaltung war ein eigenes Thema, und so wurde an vielen Ideen gearbeitet und kräftig aussortiert, bis die neue Platte stand. „Perceptions“ setzt den Indie-Emo-Alternative-Punk-Rock-Weg nun sympathisch fort.

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Boston Manor

Boston Manor – Glue

Stillstand? Nicht mit Boston Manor! Vor vier Jahren explodierten die Briten mit ihrem Debütalbum „Be Nothing.“ förmlich und setzten kurzweiligen Pop-Punk mit Emo-Schlagseite vor. Im Laufe der Jahre, zuletzt auf „Welcome To The Neighbourhood“, wurde der Sound des Quintetts etwas rauer, rockiger und wuchtiger. Mit allerlei Alltagssorgen und der emotionalen Düsternis einer sich schließenden modernen Gesellschaft konfrontiert, passt sich der Drittling „Glue“ den Gegebenheiten an und wagt zahlreiche Experimente. Seinen Eltern, so Sänger Henry Cox, gefalle die Platte nicht so gut wie die beiden Vorgänger. Das macht Sinn.

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Joe Volk + Naiare

Joe Volk + Naiare – Primitive Energetics

Der Stoner- und Psych-Veteran Joe Volk holt ein weiteres Mal aus. Manchen mag der Brite von seiner Zeit bei Conga und Crippled Black Phoenix bekannt sein, tatsächlich widmet sich der Wahlschweizer mit seiner Band Naiare seit geraumer Zeit Düsterfolk der besonders aufwühlenden Art. Doomig, psychedelisch, ein wenig bluesig und durchaus rockbar, arbeiten sich Volk und Konsorten ein weiteres Mal zur Oberfläche vor. „Primitive Energetics“ klingt in etwa so, wie es der Titel vermuten lässt.

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Bulbul

Bulbul – Kodak Dream

Seit über 20 Jahren eine Institution und dennoch außerhalb der österreichischen Alternative-Szene eine beinahe unbekannte Größe: Bulbul aus Wien spielen liebend gerne mit ihrem Sound, mischen Alternative Rock mit Indie Pop und pumpender Elektronik zusammen – krass, unberechenbar und doch auf gewisse Weise eingängig. Unter der Ägide von Zebo Adam, der zuletzt unter anderem für Bilderbuch produzierte, spielte das Trio seinen neuen Longplayer „Kodak Dream“ ein. Und der wagt sich erneut weit hinaus.

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Meanwhile Project Ltd

Meanwhile Project Ltd – Marseille

Vom Soloprojekt zur Band – das hört man doch recht oft. So liest sich auch die Kurzgeschichte von Meanwhile Project Ltd, wobei die Kölner zumindest im Studio weiterhin als Duo unterwegs sind und den Schritt zum erweiterten Line-up erst auf der Bühne vollziehen. Sei es, wie es sei, auch mit zwei Personen lässt sich ordentlich Lärm zwischen feinen Emotionen machen. Marcell Birreck und Marcus Adam, die bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten zusammen musizieren, widmen sich einer Mischung aus Alternative, Indie, Post Rock, Americana und Singer/Songwriter, durchaus bewegend und doch in den richtigen Momenten verschroben. „Marseille“ ist ihr zweites Album unter diesem Namen.

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Sparta

Sparta – Trust The River

Nach unglaublichen 14 Jahren melden sich Sparta mit einem neuen Studioalbum zurück. Das ist nur auf den ersten Blick überraschend, denn eigentlich sind Jim Ward und Konsorten nie so 100%ig von der Bildfläche verschwunden gewesen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Konzerte und einzelne Songs, unterbrochen von Soloprojekten, Wards Beteiligung an der ersten At The Drive-In-Reunion und Sleepercar. Auf „Trust The River“ finden sich nun die Stand-Alone-Releases der jüngeren Vergangenheit sowie ordentlich neues Material, das jedoch etwas anders klingt.

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Sorry

Sorry – 925

Seit ein paar Jahren tummeln sich Sorry vornehmlich durch die Londoner Underground-Szene sowie in den „Must-Watch“-Spalten diverser Blogs und Musikmagazine. Die junge Band um Asha Lorenz und Louis O’Bryen – man ist seit der Kindheit befreundet – wirft die verschiedensten Sounds und Einflüsse in einen großen Mixer und streut selbstbewusstes Understatement bei. Ihre bisherigen Kleinformate und Mixtapes wurden verdient abgefeiert, auf dem Debütalbum „925“ finden Indie, Alternative, Pop, Soul und Electro nun unverschämt gut zusammen.

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