Schlagwort: Electro-Pop

Tora – Take A Rest

Vor zwei Jahren tasteten sich Tora erstmals nach Europa vor, als eine Compilation ihrer bisherigen EPs als „High Enough“ erschien. Für das eigentliche Debütalbum ließen sich die Australier aber deutlich mehr Zeit, arbeiteten akribisch an ihren tanzbaren und doch entspannten Tracks, suchten lange nach den passenden Gaststimmen. „Take A Rest“ zeigt sich, entgegen des Titels, nun wesentlich lebhafter und energischer als die bisherigen Releases.

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Said The Whale – As Long As Your Eyes Are Wide

In ihrer kanadischen Heimat mittlerweile so etwas wie eine Indie-Institution, versuchen sich Said The Whale nach wie vor am Sprung über den großen Teich. Nach zwei Top-20-Alben in ihrer Heimat sowie einem Alternative-Charttopper ging es bei den Arbeiten am nunmehr fünften Studioalbum eine Spur ruhiger und gemächlicher vor sich. „As Long As Your Eyes Are Wide“, im deutlich kompakteren Trio-Lineup aufgenommen, packt sämtliche poppigen Trümpfe aus.

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Fenech-Soler – Zilla

Nach zwei starken Alben und entsprechenden Tour-Aktivitäten mussten Fenech-Soler erst einmal durchatmen. Für die Band um die Brüder Ross und Ben Duffy ging es zunächst nach Los Angeles, wo mit keinem Geringeren als Jacknife Lee (u.a. U2, R.E.M.) an ersten Demos gearbeitet wurde. Aufgenommen wurde allerdings in einem improvisierten Studio in der ländlichen britischen Heimat, fernab der Hektik der Großstadt. „Zilla“ zeugt von der Vorliebe der Brüder für Disco, Pop und Soul-Klassikern – ein durch die Bank pulsierendes, lebenslustiges Album.

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The Naked And Famous – Simple Forms

Das Beziehungs-Aus von Alisa Xayalith und Thom Powers wäre beinahe auch das Ende von The Naked And Famous gewesen. Nach der Tour zu „In Rolling Waves“ gingen die fünf Neuseeländer in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles erst einmal getrennte Wege. Erste Demos von Powers brachte die Band wieder zusammen. Nun steht „Simple Forms“, das dritte Album der Electro-Popper mit Synth- und Alternative-Faible, mit etwas Verzögerung auch endlich in deutschen Läden.

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Yalta Club – Hybris

Würde man eitel Sonnenschein in Musik umwandeln, käme dabei Yalta Club heraus. Fünf Franzosen und eine deutsche Mitstreiterin reisen durch die Welt zwischen feinsten Indie-Melodien, Pop-Espirit und unverschämt gute Laune, die auch mal leise, bedächtige Töne zulässt. Mit neuem Label und zwei neuen Mitgliedern im Gepäck, erscheint nun das zweite Studioalbum „Hybris“. Das Credo der musikalischen Reise ist so einfach wie wichtig: mit positiven Gedanken jeder Krise und Tragödie trotzen.

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Wildhart – Shine

So ein klein wenig Hype hat sich an die Fersen von Wildhart geheftet. Mit ihrer Debüt-EP machten die drei Schweden auf sich und ihren atmosphärischen, aufwühlenden Electro-Pop aufmerksam. Über 100.000 Streams zählen aber nicht, denn jetzt geht es ans Eingemachte. „Shine“ ist das erste Album des Trios und vereint sechs brandneue Tracks mit dem bereits veröffentlichten Material. Gleichzeitig treten Wildhart den Beweis an, dass elektronische Popmusik auch warm und organisch klingen kann.

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Apothek – Apothek

Morten Myklebust und Nils Martin Larsen würden jeweils für sich nicht funktionieren. Also musikalisch. Als Apothek verbinden Popmusik mit Elektronik und ein wenig Avantgarde. Quasi James Blake auf Kollisionskurs mit Everything Everything, wenn man so will. Die Songs auf ihrem eponymen Album vermengen poetische Texte – Myklebusts Domäne – mit Larsens Hang zur Soundtüftlerei. Beide setzen auf komplett konträre musikalische Ansätze und kollidieren herrlich kurios miteinander.

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Kytes – Heads And Tales

Die erste EP nach einem halben Jahr, kein Jahr später das Debütalbum: Kytes halten nichts davon, sich Zeit zu lassen. Für die vier Herren aus München geht der Sommer so und so weiter, dann zwischen hibbeligen, tanzbaren Electro-Pop-Perlen und etwas nachdenklicheren Indie-Rock-Klängen lebt es sich wahrlich gut. Ernste Mienen und gute Laune sind auf „Heads And Tales“ alles, nur kein Widerspruch.

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BirdPen – O‘ Mighty Vision

Ist das noch Kunst oder kann das schon weg? Hinter BirdPen stecken Mike Bird und Archive-Frontmann Dave Pen, die sich 2003 eigentlich als Live-Visual-Duo formierten und sechs Jahre später schließlich ihr erstes Album präsentierten. Art-Pop/Rock, Avantgarde, experimentelle Elektronik-Klänge und butterweiche Popsongs mit 80s-Prägung verbinden Verwirrung mit Ohrwürmern. Wie kurios das klingen kann, verdeutlicht die neue Platte „O‘ Mighty Vision“.

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I Am Jerry – Habicht

I Am Jerry wollten jenes Album aufmnehmen, das sie in Deutschland vermissen. Die vier Herren aus Sprockhövel und Bochum kennen sich bereits seit der Schulzeit und sammelten in knapp zehn Jahren über 100 Songs an. Zwölf davon landen nun auf dem Debütalbum „Habicht“, das mit klassischen Genre-Schubladen bricht. Pop, Indie, Alternative, Electro, Synth und handgespielte HipHop-Beats überraschen auf kuriose Weise, und das stets aufs Neue.

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