Schlagwort: Indie Pop

Said The Whale – As Long As Your Eyes Are Wide

In ihrer kanadischen Heimat mittlerweile so etwas wie eine Indie-Institution, versuchen sich Said The Whale nach wie vor am Sprung über den großen Teich. Nach zwei Top-20-Alben in ihrer Heimat sowie einem Alternative-Charttopper ging es bei den Arbeiten am nunmehr fünften Studioalbum eine Spur ruhiger und gemächlicher vor sich. „As Long As Your Eyes Are Wide“, im deutlich kompakteren Trio-Lineup aufgenommen, packt sämtliche poppigen Trümpfe aus.

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Yalta Club – Hybris

Würde man eitel Sonnenschein in Musik umwandeln, käme dabei Yalta Club heraus. Fünf Franzosen und eine deutsche Mitstreiterin reisen durch die Welt zwischen feinsten Indie-Melodien, Pop-Espirit und unverschämt gute Laune, die auch mal leise, bedächtige Töne zulässt. Mit neuem Label und zwei neuen Mitgliedern im Gepäck, erscheint nun das zweite Studioalbum „Hybris“. Das Credo der musikalischen Reise ist so einfach wie wichtig: mit positiven Gedanken jeder Krise und Tragödie trotzen.

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Júníus Meyvant – Floating Harmonies

Lange Jahre war Unnar Gísli Sigurmundsson ein Suchender. Sein Freiheitsdrang kostete ihm einst seinen Platz an der Musikschule. Fortan wurden Skateboarden und Malen zu seinen einzigen Zeitvertreiben, bis er mit Anfang 20 schließlich eine abgehalfterte Gitarre entdeckte. Nun sorgt er als Júníus Meyvant in seiner isländischen Heimat für Furore. Irgendwo zwischen Folk, Pop und Wellness rotiert er längst über die nationalen Radiogrenzen hinaus und packt nun zwölf schlagkräftige, musikalische Argumente auf sein Debütalbum „Floating Harmonies“.

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The Frank And Walters – Songs For The Walking Wounded

Nach ersten Charterfolgen in Großbritannien und ihrer irischen Heimat 1992 verschwanden The Frank And Walters für mehrere Jahre von der Bildfläche. Der frühe Erfolg und damit verbundene Stress resultierte in einer regelrechen „Angst“ vor der Musik. Zwar bäckt das Quartett seither deutlich kleinere Brötchen, ihren Alternative-Perlen sind sie allerdings treu geblieben. Mit dem nunmehr siebten Studioalbum „Songs For The Walking Wounded“ behandeln sie nun Ängste und Nöte aus dem Alltag, sozusagen ein Blick hinter die Fassade der seelischen Gemütswelt.

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Wakey Wakey – Overreactivist

Auf das überbordende Mammutwerk folgt eine Rückbesinnung auf die eigenen Stärken: Angetrieben vom Erfolg durch Soundtrack-Platzierung samt Nebenrolle in „One Tree Hill“, arbeitete Michael Grubbs, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Wakey Wakey, mit sieben Produzenten und 15 Songwritern an „Salvation“. Die Reaktionen darauf fielen allerdings verhalten aus, weswegen sich der New Yorker wieder im Studio einschloss und ohne Einflüsse von außen aufnahm. „Overreactivist“ klingt nun nach einem Musiker, der nach Hause gefunden hat.

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Field Music – Commontime

Vier Jahre sind seit dem letzten Field Music-Album vergangen. Auf dem Papier ist das einiges, sieht man sich aber die Aktivitäten der Gebrüder Brewis in der Zwischenzeit an, so geht das vollkommen in Ordnung. Peter vertonte gemeinsam mit Paul Smith (Maximo Park) Reiseberichte, David brachte mit School Of Language eine starke Platte raus. Nun also das erneute Zusammentreffen der beiden auf „Commontime“ – 58 Minuten Musik mit kunstvollem, hibbeligem Indie-Pop und tanzbarer Gitarren-Mucke.

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Mass Gothic – Mass Gothic

Ein Ende, um fünf Euro fürs Phrasenschwein aufzuwärmen, kann manchmal auch ein Anfang sein. Als sich Noel Heroux mit Depressionen und kreativem Frust konfrontiert sah, blieb ihm nichts anderes übrig, als seine Band Hooray For Earth aufzulösen. Der verschobene Fokus auf das eigene Solo-Schaffen machte den Kopf frei und brachte neue Energie; Energie, die Heroux nun in sein Soloprojekt Mass Gothic investiert. Der in New York wohnende Künstler setzt auf dem eponymen Debüt auf Gitarrenpop in besonders kruder, experimenteller Form.

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Hanne Kolstø – While We Still Have Light

Mit eindrucksvoller Beharrlichkeit und Hang zu experimentellem Eskapismus veröffentlicht Hanne Kolstø ihr nunmehr fünftes Studioalbum in ebenso vielen Jahren. Die durch Thelma & Clyde und Lo:Fi bekanntgewordene Musikerin setzt auf Popmusik, die weit über gängige Genre-Definitionen hinausgeht. Auf das gleichermaßen eigentümliche wie eingängige „Stillness And Panic“ folgt mit „While We Still Have Light“ eine weitere grundsympathische Gratwanderung.

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Villagers – Where Have You Been All My Life?

Schon wieder ein neues Villagers-Album, nur neun Monate nach „Darling Arithmetic“? Ja und nein. Die Songs an sich, die es auf „Where Have You Been All My Life?“ geschafft haben, sind fast durchgehend bestens bekannt, stammen sie doch alle aus der Feder von Mastermind Conor O’Brien. Auf der letzten Tour wurden verschiedene Tracks in neuen, erweiterten, leicht umarrangierten Versionen präsentiert. Im Rahmen einer fieberhaften Ein-Tages-Session auf Band festgehalten, wurden diese Neubearbeitungen nun auch dem Armsessel-Publikum zugänglich gemacht.

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Little Comets – Hope Is Just A State Of Mind

Der Weg der musikalischen Selbstbestimmung ist alles, nur nicht risikofrei. Das wissen auch Little Comets und schreiten mutig voran durch die britische Radiolandschaft. Auch ihr drittes Album wurde in Eigenregie aufgenommen und vertrieben, kratzte in UK gar an den Top 30 und erfreute sich steter Radiorotation. Zufall? Mitnichten, denn der smarte Indie-Sound mit Pop- und Rock-Sprengseln ist gleichermaßen eingängig wie clever. Besagte Platte, „Hope Is Just A State Of Mind“, nimmt nun auch Kurs auf den Rest Europas.

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