Schlagwort: Indie Pop

The Frank And Walters – Songs For The Walking Wounded

Nach ersten Charterfolgen in Großbritannien und ihrer irischen Heimat 1992 verschwanden The Frank And Walters für mehrere Jahre von der Bildfläche. Der frühe Erfolg und damit verbundene Stress resultierte in einer regelrechen „Angst“ vor der Musik. Zwar bäckt das Quartett seither deutlich kleinere Brötchen, ihren Alternative-Perlen sind sie allerdings treu geblieben. Mit dem nunmehr siebten Studioalbum „Songs For The Walking Wounded“ behandeln sie nun Ängste und Nöte aus dem Alltag, sozusagen ein Blick hinter die Fassade der seelischen Gemütswelt.

Weiterlesen

Wakey Wakey – Overreactivist

Auf das überbordende Mammutwerk folgt eine Rückbesinnung auf die eigenen Stärken: Angetrieben vom Erfolg durch Soundtrack-Platzierung samt Nebenrolle in „One Tree Hill“, arbeitete Michael Grubbs, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Wakey Wakey, mit sieben Produzenten und 15 Songwritern an „Salvation“. Die Reaktionen darauf fielen allerdings verhalten aus, weswegen sich der New Yorker wieder im Studio einschloss und ohne Einflüsse von außen aufnahm. „Overreactivist“ klingt nun nach einem Musiker, der nach Hause gefunden hat.

Weiterlesen

Field Music – Commontime

Vier Jahre sind seit dem letzten Field Music-Album vergangen. Auf dem Papier ist das einiges, sieht man sich aber die Aktivitäten der Gebrüder Brewis in der Zwischenzeit an, so geht das vollkommen in Ordnung. Peter vertonte gemeinsam mit Paul Smith (Maximo Park) Reiseberichte, David brachte mit School Of Language eine starke Platte raus. Nun also das erneute Zusammentreffen der beiden auf „Commontime“ – 58 Minuten Musik mit kunstvollem, hibbeligem Indie-Pop und tanzbarer Gitarren-Mucke.

Weiterlesen

Mass Gothic – Mass Gothic

Ein Ende, um fünf Euro fürs Phrasenschwein aufzuwärmen, kann manchmal auch ein Anfang sein. Als sich Noel Heroux mit Depressionen und kreativem Frust konfrontiert sah, blieb ihm nichts anderes übrig, als seine Band Hooray For Earth aufzulösen. Der verschobene Fokus auf das eigene Solo-Schaffen machte den Kopf frei und brachte neue Energie; Energie, die Heroux nun in sein Soloprojekt Mass Gothic investiert. Der in New York wohnende Künstler setzt auf dem eponymen Debüt auf Gitarrenpop in besonders kruder, experimenteller Form.

Weiterlesen

Hanne Kolstø – While We Still Have Light

Mit eindrucksvoller Beharrlichkeit und Hang zu experimentellem Eskapismus veröffentlicht Hanne Kolstø ihr nunmehr fünftes Studioalbum in ebenso vielen Jahren. Die durch Thelma & Clyde und Lo:Fi bekanntgewordene Musikerin setzt auf Popmusik, die weit über gängige Genre-Definitionen hinausgeht. Auf das gleichermaßen eigentümliche wie eingängige „Stillness And Panic“ folgt mit „While We Still Have Light“ eine weitere grundsympathische Gratwanderung.

Weiterlesen

Villagers – Where Have You Been All My Life?

Schon wieder ein neues Villagers-Album, nur neun Monate nach „Darling Arithmetic“? Ja und nein. Die Songs an sich, die es auf „Where Have You Been All My Life?“ geschafft haben, sind fast durchgehend bestens bekannt, stammen sie doch alle aus der Feder von Mastermind Conor O’Brien. Auf der letzten Tour wurden verschiedene Tracks in neuen, erweiterten, leicht umarrangierten Versionen präsentiert. Im Rahmen einer fieberhaften Ein-Tages-Session auf Band festgehalten, wurden diese Neubearbeitungen nun auch dem Armsessel-Publikum zugänglich gemacht.

Weiterlesen

Little Comets – Hope Is Just A State Of Mind

Der Weg der musikalischen Selbstbestimmung ist alles, nur nicht risikofrei. Das wissen auch Little Comets und schreiten mutig voran durch die britische Radiolandschaft. Auch ihr drittes Album wurde in Eigenregie aufgenommen und vertrieben, kratzte in UK gar an den Top 30 und erfreute sich steter Radiorotation. Zufall? Mitnichten, denn der smarte Indie-Sound mit Pop- und Rock-Sprengseln ist gleichermaßen eingängig wie clever. Besagte Platte, „Hope Is Just A State Of Mind“, nimmt nun auch Kurs auf den Rest Europas.

Weiterlesen

Kitsuné Maison 17 – World Wild Issue

Die Kitsuné-Sampler-Reihe geht bereits in ihre 17. Newcomer-Runde. Ein Blick auf die Liste jener Künstler und Bands, die zu Beginn ihrer Karriere von dieser französischen Institution gefördert wurden, zeugt von Qualität und Gespür: Bloc Party, Foals, Crystal Castles, Hurts, Digitalism und Citizens! sind nur einige von ihnen. 15 (plus zwei) neue Pop-Talente aus aller Welt wollen nun auf der sogenannten „World Wild Issue“ auf sich aufmerksam machen. Die Sterne dieser Newcomer zwischen Indie, Electro, Dance, Soul und Alternative stehen gut.

Weiterlesen

YAST – My Dreams Did Finally Come True

Schwedens Slacker YAST, vor fünf Jahren in Malmö geschlüpft, stehen für eine neue Indie-Pop-Grenzerfahrung, die mit Distortion und Feedback die versammelte Shoegaze-Meute neben fatalistischer The Cure-Romantik, College-Smartness von Dinosaur Jr. und die vertonte Verführung Yucks abholt. Das hört sich abstrakt an? Gewissermaßen gilt das auch für den Sound des Quintetts, gleichermaßen entspannt, eingängig und doch leicht entrückt. „My Dreams Did Finally Come True“, das zweite Studioalbum, bewegt sich geschickt im musikalischen Überall.

Weiterlesen

BOY – We Were Here

BOY, die musikalische Ebene der Freundschaft von Valeska Steiner und Sonja Glass, findet endlich eine Fortsetzung. Vier Jahre ist es bereits her, dass das Debütalbum „Mutual Friends“ sich in den deutschen Charts festsog und sogar die Top 10 erreichte. Airplay-Hits in Dänemark und Japan sowie eine kleine Nordamerika-Tour sollten folgen. Abermals durch Produzent Philipp Steinke unterstützt, widmet sich „We Were Here“ der Weiterentwicklung und bleibt dabei stets dem eigenen Sound treu.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?