Das hört die Redaktion… Vol. 37
Die neuesten Geheimtipps der beatblogger.de-Redaktion, wie immer kurz und knackig für euch zusammengestellt. Diesmal mit Attwenger, John O’Callaghan, Flogging Molly, Ignis Fatuu und Broilers!
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WeiterlesenWer bei isländischer Musik immer noch an die beschaulich magischen Klanglandschaften von Sigur Rós denkt, wird bei Retro Stefson tellergroße Augen machen. Die sieben Youngsters (Durchschnittsalter: 20 Jahre) würzen ihren tanzbaren Indie-Pop mit lupenreinen Afrobeat-Einflüssen Marke Fela Kuti. Klingt komisch, funktioniert aber hervorragend. Als ersten Appetizer für das bereits zweite Album „Kimbabwe“ – das Debüt „Montaña“ ist hierzulande nur digital erhältlich – dient die E-Single „Kimba“, der etwas andere Sommerbote und Yeah! Club-Favorit.
WeiterlesenEigentlich ist es eine Schande, dass der Name Raphael Saadiq hierzulande nur Fans und Insidern bekannt ist. Bereits als 18jähriger tourte er mit Prince um die Welt, war Leadsänger von Tony! Toni! Toné! und produzierte unter anderem D’Angelos Grammy-nominierten Song „Untitled (How Does It Feel)“, sowie Joss Stones drittes Album „Introducing Joss Stone“. Mittlerweile ist Saadiq Mittdreißiger und hat sein viertes Soloalbum „Stone Rollin’“ am Start, auf dem er sein Motown-Spektrum um Blues, frühen Rock’n’Roll und eine Prise Funk erweitert.
WeiterlesenVon dem australischen Mann-Frau-Duo Lovers Electric dürfte hierzulande bisher kaum jemand Kenntnis genommen haben. Das deutsche Wikipedia schweigt sich darüber aus und selbst der englische Eintrag ist kurz und knapp gehalten und informiert lediglich darüber, dass Lovers Electric im Jahr 2006 von David Turley und Eden Bouche gegründet wurden und dass im Jahr 2008 das Debütalbum, welches 80er Jahre-lastigen Dance-Pop bietet, erschienen ist. 2011 dürfte sich der Bekanntheitsgrad des Duos aber schlagartig vergrößern, wurde doch die neue Single „Love Can Save Us“ zum offiziellen Royal Wedding-Song erklärt.
WeiterlesenDie letzten Jahre waren für Primordial eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit „To The Nameless Dead“ haben die Iren im November 2007 ein absolutes Meisterwerk veröffentlicht, zu den ausgiebigst getourt wurde. Vergangenes Jahr implodierte das Quintett beinahe, als Schlagzeuger Simon O’Laoghaire nach einer desaströsen Show gefeuert wurde. Mittlerweile hat man sich wieder zusammengerauft und ihn zurückgeholt. So verwundert es keineswegs, dass das neue Album „Redemption At The Puritan’s Hand“ deutlich düsterer und roher klingt.
WeiterlesenLounge-Sampler gibt es wie Sand am Meer. Schnell einen Sonnenuntergang aufs Cover drucken, austauschbare Plätschermusik auf ein bis zwei Silberlinge pressen – fertig ist das Produkt. Dass es auch anders geht, zeigen Blank & Jones, deren Name auf dem Compilation-Markt fast schon so etwas wie ein Gütesiegel ist (man denke nur an die exzellente „Chilltronica“-Serie). Bei „Milchbar Seaside Season“ steht nun zum dritten Mal der Soundtrack für die Nordseeinsel Norderney auf dem Programm.
Weiterlesen1994 revolutionierten Amorphis das Death Metal-Genre, indem sie auf ihrem Album „Tales From The 1000 Lakes“ ihren im Death Metal verwurzelten Sound mit Keyboards und Folk-Elementen vermischten und so mal eben zu den Mitbegründern des Melodic Death Metals wurden. Von Album zu Album entwickelte sich die Band aber immer mehr zu einer völlig eigenständigen Institution im Metal-Bereich. Der Grunzgesang wurde kaum noch eingesetzt, stattdessen fanden zunehmend progressive Elemente im Amorphis-Klanggerüst ihren Platz. Erst in letzter Zeit besann sich die Band auch wieder verstärkt ihrer Wurzeln.
WeiterlesenSinger und Songwriting ist ein Handwerk. Wie es sich zum Lebensgefühl aufschwingt, um in lyrischen Melodien Ausdruck zu finden, ist dort zu erfahren, wo Synje Norland Musik macht. Ausgangspunkt der jungen Künstlerin ist Nordfriesland. Ihre Songs tragen den Geist von Kanadas unendlichen Weiten, die die heutige Hamburgerin bereits durchreiste, und sind zumeist von akustischer Natur. Mal die Ruhe selbst, mal ordentlich durchmischt. „Love Shuffle“ singt ein Lied davon.
WeiterlesenLow wachsen seit 18 Jahren konstant und machen aus ihrer Nische eine Methode. Ihrem neunten Studioalbum „C’mon“ wird wohl besondere Aufmerksamkeit geschenkt, woran Led Zeppelin-Legende Robert Plant eine gewisse ‚Mitschuld‘ trägt: Seine Coverversionen von „Monkey“ und „Silver Rider“ auf dem Roots-lastigen „Band Of Joy“ sowie die mehrfach in Interviews gestreuten Rosen sprechen Bände. Nicht, dass Alan Sparhawk, Mimi Parker und der erstmals auf einem Low-Album zu hörende Steve Garrington sich davon beeindruckt zeigen würden – sie toppen sich schlicht und ergreifend einmal mehr selbst.
WeiterlesenDer König ist tot, es lebe der König! Dass uns der King of Pop, Michael Jackson, auch nach seinem Ableben noch das ein oder andere Jahr(zehnt) mit ’neuen‘ Songs erhalten bleiben wird, ist besonders seinen geld- und erfolgshungrigen Plattenbossen zu verdanken. So wurde mit „Michael“ bereits ein posthumes Album mit zwölf unveröffentlichten Tracks auf den Markt gebracht, aus dem die erste Single „Hold My Hand“ mit eher mittelmäßigen Chartpositionen ausgekoppelt wurde. Nun geht die Leichenfledderei weiter – die Contemporary-RnB-Pop-Nummer „Hollywood Tonight“ soll die Kassen erneut zum Klingeln bringen.
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