Helgi Jonsson

Helgi Jonsson – Intelligentle

Eine viel zu lange Pause geht zu Ende. Wobei, untätig war Helgi Jonsson seit dem Release von „Big Spring“ im September 2011 nun keineswegs. Er produzierte und schrieb mit seiner Frau Tina Dico, spielte außerdem Posaune für so unterschiedliche Künstler wie Sigur Rós, BOY und Philipp Poisel. Eine kleine EP diente 2016 als Lebenszeichen, nun ist der Isländer wieder auf Albumlänge zurück. „Intelligentle“ liegt tiefe Einblicke in die Seele des Musikers, Familienvaters und Naturmenschen frei.

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The Cinematic Orchestra

The Cinematic Orchestra – To Believe

Geduld ist eine Tugend, welche für Fans von The Cinematic Orchestra einen besonders hohen Stellenwert einnimmt. Tatsächlich vergingen stattliche zwölf Jahre seit dem bis dato letzten Studioalbum „Ma Fleur“. Zwar waren die Briten in der Zwischenzeit mit Soundtrack- und Live-Platten sowie Soloprojekten beschäftigt, neues Material blieb aber Mangelware. „To Believe“ hat somit etwas von einem Mini-Comeback, zumindest auf Studioebene, und widmet sich Fragen des Glaubens.

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Alcabean (c) We Are Suburban

Alcabean – Confessions

In ihrer dänischen Heimat bereits ein Begriff, jetzt auch hierzulande auf dem Sprung: Das Trio Alcabean steht für kurzweilige Indie-Mucke mit fuzzigen Untertönen. Was vergleichsweise laut und sogar dezent angepunkt begann, erfährt nun minimalistische Reduktion. Die Brüder Victor und Julius Schack sowie Joachim Holmsgaard wirken nun deutlich lebendiger, tanzbarer, zugänglicher. „Confessions“ gibt sich stellenweise überraschend poppig.

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The Picturebooks

The Picturebooks – The Hands Of Time

Seit Jahren rocken The Picturebooks durch verrauchte Clubs in ganz Europa und nehmen immer größere Bühnen ein. Kunststück, schließlich scheint das Power-Duo rein musikalisch zu Größerem berufen zu sein. Durchgehend starke Platten seit Bandgründung und ein leidenschaftlicher Sound zwischen Blues und Garagen-Rock sorgen für Hochstimmung. Mittlerweile bei Century Media gelandet, erscheint nun ihr gänzlich unmetallisches fünftes Album „The Hands Of Time“.

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Stella Donnelly

Stella Donnelly – Beware Of The Dogs

Hier ist ein Name, den man sich unbedingt merken muss: Mit ihrer Solo-EP „Thrush Metal“ schlug Stella Donnelly 2017 in der Indiesphäre ein. Ihr schroffer, rotziger Stil – Indie Pop/Rock, ein wenig Folk und Singer/Songwriter – äußerte sich in bissigen Texten, richtig viel Attitüde und dem nötigen Talent dahinter. Nun mit Band und cleveren Ideen ausgestattet, bringt die junge Australierin ihr Debütalbum „Beware Of The Dogs“ unter die Leute.

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Tesla

Tesla – Shock

Wer beim Teekesselchen-Spiel einen Begriff mit gleich drei Bedeutungen ins Rennen schicken möchte, der trifft mit ‚Tesla‘ nicht die schlechteste Wahl. Immerhin verbirgt sich dahinter nicht nur ein berühmter Erfinder und ein Hersteller von Elektroautos, sondern auch eines der Glanzlichter des 80er Jahre-Haarspray-Rocks. Wo schrille Gruppen wie Poison und Warrant damals viel zu sehr in Richtung Pop/Rock schielten, waren es neben Cinderella vor allem Tesla, die ihren musikalischen Kurs in deutlich erdigere, bluesige Gefilde verlegten. Alben wie „Mechanical Resonance“ und „The Great Radio Controversy“ gelten heute als Glanzlichter des oft eher belächelten Glam Metals. Seit einigen Jahren ist der US-Fünfer auch wieder aktiv und legt mit „Shock“ sein nunmehr achtes reguläres Studioalbum vor.

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Patty Griffin

Patty Griffin – Patty Griffin

Wenn die unnachahmliche Patty Griffin ein neues Album ankündigt, ist man von Natur aus gespannt. 2019 gilt das allerdings erst recht, denn die bald 55jährige Singer/Songwriterin hatte in den letzten Jahren mit einer Krebserkrankung zu kämpfen, die sie erfolgreich besiegen konnte. Nun veröffentlicht Griffin in Eigenregie, auf ihrem eigenen Label, und gibt der neuen Platte ihren eigenen Namen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die US-Amerikanerin zurück ist.

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Ten Fé

Ten Fé – Future Perfect, Present Tense

Manchmal geht es nur um den einen großen Moment, diese wunderbare Melodie, diesen zeitlosen Song – Ten Fé haben sich solchen Pop-Erfahrungen verschrieben, auch wenn sie, streng genommen, nichts mit gängigem Mainstream-Sound zu tun haben. Die Briten um Ben Moorhouse und Leo Duncan, die bereits bei Real Fur zusammenspielten, arbeiten mit Indie- und Britpop-Erkenntnissen, selbst ein Hauch von Madchester umweht ihr zweites Studioalbum „Future Perfect, Present Tense“.

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Pkew Pkew Pkew

Pkew Pkew Pkew – Optimal Lifestyles

Nach PUP und The Dirty Nil taucht die nächste potenziell große Punk-Band aus dem kanadischen Bundesstaat Ontario auf – irgendetwas muss da im Wasser sein. Bei Pkew Pkew Pkew spielt, wie bei ihren Landsleuten, der Rock-Faktor eine wichtige Rolle. Das Quartett hält herzlich wenig von Scheuklappen und punktet stattdessen mit dreistimmig intonierten Hymnen und Arschtritten. Während sich das eponyme Debüt mit den Fallstricken des Punker-Lebens Ende 20 befasste, beleuchtet „Optimal Lifestyles“ nun den Weg dorthin.

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Westkust

Westkust – Westkust

Göteborg, oh du Brutstätte aller Melodic Death Metal-Urväter. In Hartwurst-Kreisen ist die Stadt an der schwedischen Westküste als Mekka für eingängig-brachiale Klänge bekannt, aber darüber hinaus? Hier findet sich so manche spektakuläre Band, darunter auch Westkust, zu Deutsch „Westküste“ – na, klingelt’s? Nach dem Release ihres Debütalbums gingen drei Mitglieder im Guten von Bord. Mit erneuertem Line-up und nun nur noch zu viert unterwegs, wuchs die betörende Mischung aus Shoegaze, Dream-Pop und Alternative Rock nur noch weiter. Bezeichnenderweise trägt das zweite Album bloß den Bandnamen.

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