Schlagwort: Alternative Rock

Sum 41 – Screaming Bloody Murder

Back in action melden sich nun auch Sum 41, bei denen zuletzt Frontmann Deryck Whibley durch seine Scheidung von Pop-Deatheater Avril Lavigne Schlagzeilen machte. Fast vier Jahre nach „Underclass Hero“ rückt nun wieder die Musik in dem Mittelpunkt. Die nun mehr offiziell wieder zu einem Quartett aufgestockten Kanadier – Tour-Gitarrist und Gob-Frontmann Tom Thacker wurde ‚übernommen‘, wird aber interessanterweise nicht beim Lineup im Booklet zur neuen Platte genannt – zeigen sich auf „Screaming Bloody Murder“ eine Spur erwachsener, was man mit Anfang 30 wohl auch darf.

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Glasvegas – Euphoria, Take My Hand

Ein kleines Wortspiel über rockende Schotten gefällig? Nein? Auch gut, denn bei Glasvegas spricht die Musik für sich. Ihr 2008 erschienenes, selbstbetiteltes Debütalbum hat mit „Geraldine“ und „Daddy’s Gone“ Riesenhits abgeworfen, und wurde für so ziemlich jeden Musikpreis nominiert. Nur kurz hat sich das Quartett um Ex-Profifußballer James Allan zurückgezogen, nur um mit dem von Flood (U2, The Killers, Depeche Mode) produzierten „EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\“ den nächsten Großangriff zu wagen. Der Vorabsingle „Euphoria, Take My Hand“ nach zu urteilen, dürfte dieser auch gelingen.

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Jurojin – The Living Measure Of Time

Geheimtippalarm: Jurojin haben im vergangenen Sommer in ihrer britischen Heimat gute Kritiken für ihr Debüt „The Living Measure Of Time“ einfahren können. Wer auf progressiv angehauchten Alternative Rock mit indischem Einschlag (Tabla) zwischen Tool, Proghma-C und Incubus steht, darf sich nun über den längst überfälligen Deutschland-Release freuen.

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Slag In Cullet – Splinter

Während Legenden wie Soundgarden und Alice In Chains erfolgreich zurückkehren, scheint die Schweiz Zentrum für Grunge-Newcomer zu werden. Während Navel ein wenig ziellos herumeiern, liefert Slag In Cullet mit „Splinter“ ihr zweites Album innerhalb eines Jahres ab. Qualitätsverlust und Abnutzungserscheinungen sind jedoch nicht zu kennen, denn so hart, packend, emotional und auf den Punkt kennt man das Trio gar nicht.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Tao Of The Dead

Zeit für ein kleines Meistwerk. Wenn Conrad Keely und Jason Reece die Maschine …And You Will Know Us By The Trail Of Dead anwerfen, wird es zwangsläufig spektakulär. So auch bei ihrem Debüt für Superball Music, das im Februar 2009 erschienene „The Century Of Self“. Fast genau auf den Tag zwei Jahre später wird „Tao Of The Dead“ hinterhergeschickt – ein Konzeptalbum, das im Prinzip aus zwei Songs (einer davon wurde auf zwölf Tracks aufgesplittet) besteht.

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Beatsteaks – Boombox

Frage: Was macht man, nachdem man binnen kürzester Zeit zur wichtigsten (Punk)-Rock-Band Deutschlands geworden ist? Antwort: Eine Pause. Und eine neue Platte mit viel Zeit und Bedacht. „Smack Smash“ und „Limbo Messiah“ haben die Beatsteaks endgültig in der Champions League etabliert. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für das erneut von Moses Schneider produzierte sechste Album „Boombox“ – alles andere als eine einfache Platte auf Nummer Sicher.

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Yellowcard – For You, And Your Denial

Yellowcard sind eine dieser Rockbands, die es bisher in den Staaten zu Ruhm und Ehren gebracht haben, aber in Deutschland weitestgehend unbeachtet ihre Alben veröffentlichten. 2011 könnte das anders werden. Denn sowohl in den USA als auch in UK braut sich bereits eine Art Hype zusammen. Schuld daran ist die neue Single „For You, And Your Denial“, deren Veröffentlichung hierzulande eher im Stillen stattfand.

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Muse – Resistance

Das Album „The Resistance“ war für die britische Band Muse 2009 das ‚Make it or break it‘. Im Heimatland war man schon seit zehn Jahren bekannt und von Album zu Album erfolgreicher geworden, doch über die Landesgrenzen hinaus blieb der Erfolg begrenzt. Mit genau diesem Album sollte sich dies aber ändern und Muse hatten es tatsächlich geschafft – Album auf Platz 1 in vielen europäischen Ländern und sogar in den USA reichte es für Platz 3. Dazu eine Top 20-Platzierung der Single „Undisclosed Desires“ in Deutschland – was will man mehr?

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White Lies – Bigger Than Us

White Lies – das sind nicht etwa weiße Lügen, sondern Notlügen. Es handelt sich dabei aber auch um eine britische Alternative-Band, die in ihrem Heimatland mit ihrem im Jahr 2009 veröffentlichten Debütalbum „To Lose My Life…“ den ersten Platz der Album-Charts angeln konnte. In Sachen Singles konnte der große Wurf dagegen bisher noch nicht gelandet werden, über die Top 40 kam man im UK bisher nicht hinaus, in unseren Gefilden ist man bis dato gar nahezu völlig unbekannt.

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My Chemical Romance – Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys

Bleibt alles andere: „The Black Parade“ ist passé, die Düsternis vergessen. My Chemical Romance versuchen sich freizuschwimmen und haben dafür erst einmal ein komplettes Album eingestampft. „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ wirkt knallbunt und flirrt mit Comic-Attitüde durch die Musiklandschaft. Superhelden-Faible und Zukunftsmusik statt Uniformen und Bleichgesicht-Optik? Passt schon…

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