Schlagwort: Alternative Rock

White Lies – Bigger Than Us

White Lies – das sind nicht etwa weiße Lügen, sondern Notlügen. Es handelt sich dabei aber auch um eine britische Alternative-Band, die in ihrem Heimatland mit ihrem im Jahr 2009 veröffentlichten Debütalbum „To Lose My Life…“ den ersten Platz der Album-Charts angeln konnte. In Sachen Singles konnte der große Wurf dagegen bisher noch nicht gelandet werden, über die Top 40 kam man im UK bisher nicht hinaus, in unseren Gefilden ist man bis dato gar nahezu völlig unbekannt.

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My Chemical Romance – Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys

Bleibt alles andere: „The Black Parade“ ist passé, die Düsternis vergessen. My Chemical Romance versuchen sich freizuschwimmen und haben dafür erst einmal ein komplettes Album eingestampft. „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“ wirkt knallbunt und flirrt mit Comic-Attitüde durch die Musiklandschaft. Superhelden-Faible und Zukunftsmusik statt Uniformen und Bleichgesicht-Optik? Passt schon…

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Rooga – Behind The Mirror

Die Frau mit dem Apfel, das Märchen in Menschengestalt, der Jägermeister im Gepäck – Rooga aus Wien setzen zur Landung an. Das 2006 gegründete Quartett kann bereits auf ein Album („Leaving The Scene“) und zahlreiche Konzerte mit Bands wie Dog Eat Dog, Living Colour und Soulfly zurückblicken. Auf „Behind The Mirror“ erzählen sie ein modernes Märchen zu wuchtigen Gitarrenbreitseiten.

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Enter Shikari – Destabilize

Wenn man einen Musikact an seinem individuellen Sound erkennt, dann ist das sicherlich schon einmal ein Kompliment. Enter Shikari sind so eine Band, die sich neben ihrer Alleinstellung dazu noch in keine wirkliche musikalische Schublade zwängen lässt. Post-Hardcore, Rave, Electronic, Alternative Rock – das alles vermischt sich zu einem Cocktail allererster Güte. Wer die Band im Vorprogramm der letzten Prodigy Tour gesehen hat, der weis, wovon die Rede ist. Auch der neueste Output der Band, der Song „Destabilize“, ist ziemlich – nennen wir es kreativ – geworden.

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Kings Of Leon – Radioactive

Sechs Millionen verkaufte Alben, vier Grammys und zahlreiche Hits in „Sex On Fire“, „Use Somebody“ und „Notion“ – „Only By The Night“ hat den Kings Of Leon den längst verdienten und überfälligen Durchbruch gebracht. Auf „Come Around Sundown“, ihrem fünften Studioalbum, geht es wieder minimal ruhiger, dennoch ähnlich hitverdächtig zu. Man muss allerdings zweimal hinhören, wie die erste Single „Radioactive“ verrät.

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Alter Bridge – AB III

Vor den Aufnahmen zu ihrem dritten Album haben sich die Mitglieder anderen Projekten gewidmet. Während Sänger Myles Kennedy mit Slash auf Tour ging, reaktivierte die Instrumental-Abteilung gemeinsam mit einem geläuterten Scott Stapp Creed für ein dezent enttäuschendes Album. Offensichtlich haben sich alle Beteiligten durch ihre Nebenaktivitäten freigeschwommen, denn „AB III“ wirkt von vorne bis hinten frisch, stimmig und vor allem deutlich eigenständiger als seine beiden Vorgänger.

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Manic Street Preachers – Postcards From A Young Man

Mit ihrem zehnten Studioalbum „Postcards From A Young Man“ wagen die Manic Street Preachers erneut einen kleinen Schritt in beinahe unerkundetes Territorium. War „Journal For Plague Lovers“ mit den letzten Texten des verschwundenen Gründungsmitgliedes Richey Edwards vor knapp anderthalb Jahren ein überrascht puristisch rockender Befreiungsschlag gewesen, so erscheint nun ein erklärtes Album mit Radiohits.

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From Constant Visions – Feast With The Beast

Musik-Geographie will gelernt sein. Die Mischung aus Hardcore, Modern Metal und Alternative Rock, für die From Constant Visions stehen, klingt zwar sehr britisch und amerikanisch, doch tatsächlich kommt das Quintett aus Deutschland. Mehr noch, ihr Debütalbum „Feast With The Beast“ hat durchaus internationales Format und erinnert gerne mal an Lostprophets, Billy Talent oder Alexisonfire.

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