Schlagwort: Americana

Douglas Firs – The Long Answer Is No

Nach Trixie Whitley ist Douglas Firs der nächste belgische Musiker, der sich hörbar als Kosmopolit versteht und außerhalb seiner Comfort Zone bewegt. Hinter diesem Pseudonym steckt Gertjan Van Hellemont, der nach erfolgreichem Debütwerk auf Road-Trip entlang der US-amerikanischen Westküste und nach Kanada ging. Herausgekommen ist dabei „The Long Answer Is No“ ein herrlicher Hybrid aus Folk, Indie Rock und Americana.

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Ron Pope & The Nighthawks – Ron Pope & The Nighthawks

Die Karriere des New Yorkers Ron Pope ist ein DIY-Kunststück. Wie so viele andere vor und nach ihm, landete auch er auf einem Major-Label, fühlte sich aber allein gelassen und macht seither alles selbst – eigenes Label, eigener Vertrieb, eigenes Management. Für die Aufnahmen seines neuen Albums scharte er die siebenköpfige Band The Nighthawks um sich und spielte mit dem Grammy-prämierten Engineer Ted Young elf spannende, abwechlungsreiche Americana-Songs ein.

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Low – Ones And Sixes

Mittlerweile mehr als zwei Slowcore-Jahrzehnte sind Low jung, ein Ende ist nicht in Sicht. Das Trio aus Duluth erfreut sich nicht nur an einer Reihe prominenter Fans, sondern scheint ihrem ohnehin beeindruckend breitgefächerten, imposanten Sound stets neue Facetten abzugewinnen. Auch für „Ones And Sixes“ ließen sich Low von Hier und Jetzt beeinflussen, wie Alan Sparhawk nicht müde wird zu betonen. Die damit verbundene Entdeckungsreise entführt in ungeahnte und doch so vertraute Sphären.

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Dan Andriano In The Emergency Room – Party Adjacent

2015 ist ein gutes Jahr für Alkaline Trio-Fans. Zwar macht die Band selbst gerade Pause, dafür gibt es Solomaterial von allen drei Mitgliedern. Nach Derek Grand und Matt Skiba ist nun Bassist Dan Andriano an der Reihe, der sich zum zweiten Mal in seinen Emergency Room begibt. Hier tobt er sich zwischen Rock’n’Roll, Americana und traditioneller Costello-Schule aus, mit Material, das für die Hauptband ungeeignet ist. „Party Adjacent“ bietet auch tatsächlich kurzweiliges, unterhaltsames Alternativprogramm.

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Calexico – Edge Of The Sun

In Mexico City fanden Joey Burns und John Convertino eine neue musikalische Heimat für Calexico. Coyocán, eine stille Oase gesäumt von prächtigen Herrschaftshäusern aus der Zeit der spanischen Konquistadoren, inspirierte zu einer Platte, die den bisherigen kreativen Prozess aufbrechen ließ. Fast jeder Song auf „Edge Of The Sun“ entstand mit einem anderen Kollaborationspartner. Das Ergebnis ist angenehm anders und doch typisch Calexico.

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Frankie Chavez – Heart & Spine

Für deutsche Ohren unter Umständen noch ein Newcomer, hat sich Frankie Chavez in Südeuropa bereits einen Namen gemacht. Der 34jährige – gerne als „europäische Ein-Mann-Version der Black Keys“ bezeichnet – bewegt sich musikalisch im breiten Spannungsfeld zwischen Blues, Folk, Garage, Rock’n’Roll, Americana und gefühlt zig weiteren Genres. Was nach einer schier ungreifbaren und zusammenhanglosen Menge klingt, funktioniert auf der neuen Platte „Heart & Spine“ gar prächtig und höchst amüsant.

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Restorations – LP3

Springsteen ist bei jungen Rockbands wieder groß im Trend, und doch sind Restorations wesentlich mehr als nur eine unter vielen Kapellen, die dem Boss huldigen. Ganz so jung ist das Quintett aus Philadelphia freilich nicht mehr, hat dafür umso mehr Spaß an klassischem Genre-Bending. Americana, Punk, Folk, Post Punk, Alternative-Geballer – all das und viel mehr zieht sich wie ein roter Faden durch „LP3“, ein weiteres bärbeißiges Monster mit einer Latte an Hits und angenehm strapaziösen Experimenten.

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Elliott BROOD – Work And Love

Country und Roots sind, entgegen dem europäischen Empfinden, nicht ausschließlich amerikanische Domänen. Auch in Kanada kann man diesem Sound durchaus etwas abgewinnen. Zu den bekanntesten Szene-Künstlern des Landes zählt das Trio Elliott BROOD aus Toronto, die erst im vergangenen Jahr mit einem Juno Award – dem kanadischen Grammy – für das beste Roots & Traditional-Album des Jahres ausgezeichnet wurden. Für die Arbeiten zum Nachfolger „Work And Love“ zogen sich Casey Laforet, Mark Sasso und Stephen Pitkin in ein Bauernhaus in Bath, Ontario zurück.

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Ben & Ellen Harper – Childhood Home

Seit mehr als zwei Dekaden veröffentlicht Ben Harper mittlerweile in sympathischer Regelmäßigkeit Alben und zählt mit seinen 44 Lenzen längst zu den Fixgrößen der US-amerikanschen Folk-, Blues- und Rockszene. Der Kalifornier ist Kollaborationen keineswegs abgeneigt, zuletzt auf gemeinsamen Longplayern mit den Blind Boys Of Alabama und Charlie Musselwhite. Besonders intimes Material findet sich auf „Childhood Home“, gemeinsam mit seiner Mutter Ellen Harper erarbeitet und aufgenommen. Sechs Songs stammen aus seiner, vier aus ihrer Feder, das Digisleeve-Inlay ziehren Bilder aus dem Familienalbum. Der Soundtrack dazu: Folk und Americana.

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Leif Vollebekk – North Americana

Zwei Jahre lang begab sich Leif Vollebekk auf die Suche – auf die Suche nach dem perfekten Take, der perfekten Aufnahme, die ihn von seiner Heimat im kanadischen Montreal über Manhattan und ein Bauernhaus in Woodstock in ein Anwesen nahe Paris führte. Entsprechend klingt auch sein zweites Album „North Americana“: breit gesteckt, zeitlos, rustikal und doch sauber geschliffen. Die Prämisse: Folk, Singer/Songwriter und Americana im Geiste von Gillian Welch und Ryan Adams.

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