Schlagwort: Punk Rock

Statues

Statues – Black Arcs Rising

Nur wenige Bands haben die 90s-Rock-DNA so verinnerlicht wie Statues. Das schwedische Trio widmet sich vor allem Indie- und Punk- sowie College-Klängen zu Beginn der Dekade, was unter anderem bereits Vergleiche mit Hüsker Dü oder Dinosaur Jr. einbrachte. Für den Nachfolger des Überalbums „Holocene“ ging man stärker denn je in Alternative-Fahrwassern auf und peitschte in gerade einmal fünf Tagen zwölf vielschichtige, scharfkantige Tracks ein. „Blacks Arcs Rising“ warnt vor dem Unvorhersehbaren und sieht düstere Zeiten aufziehen.

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Antillectual

Antillectual – Together

Y’all want a single? Antillectual haben davon mehr als genug im Angebot. Zuletzt veröffentlichte das niederländische Punk-Trio mehrere Stand-Alone-Tracks, einer schöner als der nächste. Nun gibt es das Material endlich auch auf Platte, gemeinsam mit einigen neuen Songs im Albumformat. „Together“ wird im Verbund mit 20 Labels weltweit veröffentlicht und kündigt zugleich die nächste Tour an, denn Antillectual wollen sich auch dieses Mal wieder direkt in den Van schmeißen und möglichst viele Konzerte spielen.

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The Hip Priests

The Hip Priests – Roden House Blues

Eine der aktivsten Rockbands Großbritanniens meldet sich zurück. 2006 gegründet, veröffentlichten The Hip Priests bis dato 30 Singles, vier Alben, zwei Compilations und drei EPs, touren zudem durch ihre Heimat, durch Europa und die USA. Eigentlich waren sie sich nach dem 2019 veröffentlichten „Stand For Nothing“ unsicher, ob es weitere Alben geben sollte, doch sorgte die pandemische Live-Pause für neuen Spaß an der Musik. Immer, wenn es gerade keinen Lockdown gab, traf man sich in Roden House, einer alten Fabrik in Nottingham, um neue Tracks einzuspielen. Als „Roden House Blues“ setzt es nun elf Stück davon.

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Dead Express

Dead Express – Game Changer

Einfach laut, einfach drauf: Dead Express lieben guten, knackigen Rock zwischen Garage und Punk, möglichst ungeschliffen und kurzweilig. Von ‚Action Rock‘ ist die Rede, wenn der Sound des Quintetts aus dem schwedischen Nyköping beschrieben wird. Nach mehreren vergleichsweise ruhigen Studio-Jahren gibt es nun Nachschlag: „Game Changer“ vereint elf neue, knackige und kraftvolle Gassenhauer auf einer nicht minder knackigen halben Stunde und stellen sich damit in die Tradition erfahrener, drückender Scandi-Rock-Veteranen.

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The Great Machine

The Great Machine – Funrider

Mit The Great Machine stellt sich eine neue, alte Größe vor. Das Trio aus Tel Aviv veröffentlicht bereits sein fünftes Album in gut einem Jahrzehnt gemeinsamer Aktivität, erstmals bei Noisolution, und bläst zugleich den eigenen Sound weiter auf. Stoner, Punk, Hardcore, Grunge und noch viel mehr gehen mit manischer Energie nach vorne und brachten der Band unter anderem bereits Support-Slots für Fu Manchu und Ozzy Osbourne ein. „Funrider“, das neueste Werk, dreht mit wachsender Begeisterung am Rad und lässt nicht mehr los.

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Lucifer Star Machine

Lucifer Star Machine – Satanic Age

Skandinavischer Rock muss nicht unbedingt aus dem hohen Norden kommen. Das beweisen die 2002 in London gegründeten und seit einem Jahrzehnt in Deutschland ansässigen Lucifer Star Machine aktuell einmal mehr. Ihr knackiger Mix aus Rock’n’Roll, Punk, Hard Rock und Garagen-Attitüde bietet hohen Unterhaltungswert, bei dem sich die Nackenmatte automatisch mitschüttelt. „Satanic Age“ ist ihr zweites Album für The Sign Records, während der Pandemie geschrieben, über knapp sechs Monate in Lübeck eingespielt und nun mit gewohnter Wucht auf das feierwütige Publikum losgelassen.

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Miesha And The Spanks

Miesha And The Spanks – Unconditional Love In Hi-Fi

In ihrer kanadischen Heimat sind Miesha And The Spanks bereits mehr als ein Geheimtipp, speziell in und rund um Calgary, wo das Duo um Sängerin und Gitarristin Miesha Louie und Drummer Sean Hamilton beheimatet ist. Die bisherigen drei Alben sowie diverse Kleinformate direkt aus der Garage mit Riot-Girl-Elan waren Volltreffer und führten sie auf manch eine große Bühne, darunter Future Echoes sowie das Reeperbahn Festival. Mit ihrem neuesten Streich sollte das locker erneut gelingen, wenn nicht sogar mehr: „Unconditional Love In Hi-Fi“ wirft die Hitmaschine an und hat zudem verdammt viel zu sagen.

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Punk Rock Factory

Punk Rock Factory – It’s Just A Stage We’re Going Through

Eine gute Cover-Version verbindet Eigenständigkeit mit Vertrautheit. Eigentlich sollte die Formel von Punk Rock Factory – bekannte Songs im Punk-Gewand – anhand diverser anderer Bands mehr als bekannt sein. Und doch macht das herzlich wenig, weil die Spielfreude des Quartetts aus Südwales in jeder Note durchkommt. Unter anderem coverten sie sich bereits durch Disney-Songs sowie Punk-, Rock- und Metal-Szene-Hits rund um den Jahrtausendwechsel. Auf ihrem neuen Album widmen sie sich der weiten Welt der Musicals. „It’s Just A Stage We’re Going Through“ steckt ein paar Münzen in die Jukebox und legt mit wachsender Begeisterung los.

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Schalko

Schalko – Bitte 3x Pommes

Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug, ab dafür: Für Schalko steht das Wesentliche im Mittelpunkt. Das Trio aus Freiburg lieferte bereits auf seinem Erstling ab und entwickelt den Punk-Sound nun weiter. Mehr Düsternis soll es sein, das Post-Präfix rückt in den Mittelpunkt und dominiert das Geschehen zusehend, ohne dabei alles umzuwerfen. „Bitte 3x Pommes“ trägt einen großartigen Titel, hinter dem unheimlich viel Qualität steckt und die Vorzeichen auf Durchbruch stellen. Und dafür wäre es jetzt absolut an der (hochverdienten) Zeit.

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Fake Names

Fake Names – Expendables

Wer Musiker von so klingenden Namen wie Bad Religion, Refused, Fugazi und Minor Threat in den eigenen Reihen weiß, kann eigentlich nur verlieren. Bloß hat das wohl niemand Fake Names gesagt. Das prominent besetzte Quintett um Dennis Lyxzén und Brian Baker zockt drückenden, pulsierenden Punk mit Retro-Note, ordentlich Power-Pop und klassischem Rock im Abgang. Ihr erstes Album vor drei Jahren wurde mehr oder minder im besseren Demo-Sound veröffentlicht, was der mitreißenden Präsentation sehr gut bekam. Dennoch arbeitete man auf dem Nachfolger „Expendables“ mit einem Produzenten und nahm ein paar neue Ideen mit an Bord.

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